Der Start ins Neue Jahr

02.01.2010


Die Agenda wartet noch leer und unbefleckt auf  Daten. Seit 1981 übrigens ist es dieselbe. Am Neujahrstag ist das Wetter so miserabel, dass ich keinen einzigen Schritt vor die Haustüre mache.



An Silvester hingegen reisst der Himmel genau dann auf, als wir - weit entfernt vom Dorf -  in der Einsamkeit ankommen. Die Sonne scheint durch die Wolkenöffnung und taucht den schönsten Flecken Erde in goldenes Licht. Wir stellen Tisch und Sitzbank vor die Hütte und stossen an mit siedendheissem Glögg. Der Hund wälzt sich zufrieden in den Maulwurfshügeln und frisst dann das mitgenommene alte Brot. Heiter und mit entspannten Beinen finden wir dann durch den Nebel hinunter ins Dorf. Als wir auf den Bus warten, geht der Vollmond auf. Wir fünf sind die einzigen Fahrgäste. Mit Privatchauffeur;)