Bratwurststrand!

29.03.2010


In der Stadt, in der ich wohne, ist man tolerant.
So gibt es etwa eine geschützte Stelle am Fluss, an der gewisse Männer sich ihrer Hüllen entledigen, um sich nach dem langen, strengen Winter den wärmenden Sonnenstrahlen hinzugeben.
Das stört niemanden. Es wird toleriert und auch nicht extra hingeguckt...

Ich gehe gern dem Flussufer entlang. Der Spazierweg ist allerdings so schmal, dass man schon einmal zur Seite ausweichen muss, wenn man sich kreuzt. Eine Frau und ein Mann kommen mir entgegen. Beide sehen verärgert aus und schimpfen. Ein paar Meter weiter verstehe ich weshalb:
Ein Mann liegt entkleidet und in seiner ganzen Blösse da. Und es führt kein Weg an ihm vorbei.
Entweder man steigt über ihn oder man kehrt um. Punkt.
Ich bin so erbost, dass ich stehenbleibe und ihn mit drohendem Unterton senkle:
"Das hier ist ein öffentlicher Spazierweg. Sie haben jetzt genau fünf Minuten Zeit um sich anzuziehen und den Platz weiter oben am Fluss aufzusuchen, an dem das Bluttsein akzeptiert ist!"
Der Mann blinzelt mich unschuldig an. Dann rutscht er zur Seite, und ich kann ungehindert weitergehen.
Einige Meter weiter oben sitzt eine Bekannte mit ihrer Schulklasse am Flussufer. Sie haben zugehört, lachen und haben ihren Spass. Ein liebes, empathisches Mädchen meint:
"Ehrlich, das hätte ich mich nicht zu sagen getraut. Ich habe vorhin einfach die Augen zugemacht. Dann bin ich dem Mann über die Bratwurst gestiegen".



Frühling war es... (7)

28.03.2010


... wenn der Vater vor dem Sonntagsspaziergang dem Kind eine Münze hinstreckte und sagte:
"Steck sie ein! Und wenn du dann den Kuckuck im Wald rufen hörst, fass sie an!
Soviel Geld wirst du nämlich das ganze Jahr über haben."
Das Kind glaubte es.
Und trägt seither jedes Jahr beim ersten Frühlingsspaziergang Geld in der Hosentasche mit sich.
Es hilft!

Frühling ist es... (6)

27.03.2010


... wenn die Sommerzeit beginnt.
Und eine eifrige Hausfrau sämtliche Uhren bereits am späteren Nachmittag um eine Stunde  vorstellt, um entspannt schlafen und schön träumen zu können.
Und dann morgen rechtzeitig aus den Federn zu kriechen...

Frühling ist es... (5)

26.03.2010


... wenn das Echinaforce definitiv im Dunkel des Apothekerschränkchens verschwindet.
Und dafür die Biottasaftkur beginnt.

Frühling ist es... (4)

25.03.2010

... wenn es etwas zu feiern gibt und man nicht anders kann,
als den ganzen Tag mit diesem Lied auf den Lippen herumzugehen:

Frühling ist es... (3)

24.03.2010


...wenn man, anstatt sich der Müdigkeit zu überlassen, draussen im Strassencafé sitzt, das Gesicht der Sonne zugewandt und eine Tasse Cappuccino vor sich hat.

Frühling ist es... (2)

23.03.2010



... wenn man den Ehemann des Knoblauchessens verdächtigt - er jedoch glaubhaft beteuert, es sei nur die Ausdünstung des frisch verzehrten Bärlauchs.



Frühling ist es... (1)

22.03.2010



...wenn man schwerbeladen mit Pflanzen und einem Sack Erde vom Markt nach Hause kommt.
Und der Balkon nun aussieht wie ein Regenbogen, den man anfassen und riechen kann.

Sonntagabend

21.03.2010



Heute habe ich nichts gemacht.
Aber viele Dinge geschahen in mir.
Vögel, die es nicht gibt,
fanden ihr Nest.
Tänze, die womöglich da sind,
erreichten ihre Körper.
Worte, die nicht existieren,
erlangten ihre Stille wieder.
Heute habe ich nichts gemacht.
Aber viele Dinge geschahen in mir.

Roberto Juarroz

Gefühle

20.03.2010



Wenn Hausfrau Hanna im Moment von romantischen Gefühlen geflutet wird,
liegt es wahrscheinlich daran, dass heute Frühlingsanfang ist.
Und morgen Welttag der Poesie.


Klatsch

19.03.2010


Gestern überholte mich in der Altstadtgasse ein nicht mehr ganz junger Mann. 
"Jössas!", denke ich, "das ist ja der Emil!"
Und schon fallen mir auch die zwei Damen auf, die ihre Köpfe zusammenstrecken und aufgeregt flüstern:
'Hesch gseh, dr Emil!".
Emil kennen und lieben alle in der Schweiz.
Wahrscheinlich ist er der beliebteste Schweizer überhaupt.
Obwohl er unterdessen 77 ist, sieht er in den Jeans, dem hellgrauen, légèren Kittel und mit seiner agilwendigen Art (locker!) 15 Jahre jünger aus.
"Drü Ängeli", wie wir unter uns sagen.
Was soviel heisst wie: Nicht gelogen. Nicht geschwindelt. Nicht geschmeichelt.
Ich sah noch, wie Emil in einem Laden verschwand.
Zu gern hätte ich gewusst, was er dort kaufte.
Denn es war...       

....ein Laden für Kinderspielsachen.

Traummann (die Fortsetzung)

18.03.2010

U20 hätte ich meinen Traummann etwa so beschrieben:
Gross, sportlich und mit kräftiger Postur. Kein schmalbrüstiger Sperling also.
Intelligent, schlagfertig und humorvoll. Kein schweigsamer, seccher Eigenbrötler also.
Sozial oder künstlerischkreativ tätig. Kein Sesselfurzer also.
Mit 19 dann lernte ich Katìno kennen. Er entsprach genau diesem Anforderungsprofil.
Wir gingen zusammen nach Griechenland in die Ferien.
Das Zimmer mieteten wir bei einer netten griechischen Familie.
Zwei Dinge hatten wir allerdings nicht bedacht. Das Zimmer lag ebenerdig und zur Strasse hin.
Und Griechen kannten keine Zwischentöne. Was konkret bedeutete, sie sprachen sehr laut!
Morgens zwischen halb sieben und sieben begann es.
Vor dem Fenster ratterte und surrte es.
Es war unsere griechische Kirìa. Und die war im Gegensatz zu uns Spätheimkehrern und Nachteulen eine fröhliche Lerche. Sie sass nämlich an ihrer Nähmaschine und legte nicht nur auf ihrer griechischen Bernina los, sondern auch stimmenmässig.
Ein hohes, sich in der Lautstärke allmählich steigerndes "Katìna! Katìnaa!! Katìnaaa!!!" liess uns zusammenfahren. Das ominöse 'Katìna' bedeutete zum Glück nichts Schlimmes, Tragisches oder Entsetzliches. Es war nur ein kleines Mädchen, das genauso morgenmunter wie seine Mutter vor unserem Fenster herumhantierte.
So schlich sich eine kleine griechische Katìna in unsere Freundschaft ein. Und blieb ihr erhalten.
Seit 35 Jahren ist er der Katìno. Und ich die Katìna.
Und es ist uns dabei völlig egal, dass man in Griechenland die dummen, einfältigen Frauen 'Katìna' nennt...

Schreiben!

17.03.2010


Hier geht es zu Frau Zappadong.
Und hier zu thinkabout's kategorischem Imperativ 'Schreiben Sie'.
Beide Beiträge sind so gut, dass man sie unbedingt lesen muss.
Nicht bloss flüchtig überfliegen, sondern gründlich Wort für Wort, Satz für Satz lesen.
Als Zugabe noch zwei Zeilen von Kurt Marti:


"Ich schreibe, also bin ich.
Ich werde gelesen, also bin ich nicht allein." 


PS.Und da diese Vorstellung so schön ist, sollte man hier, jetzt und sogleich damit beginnen.
Mit dem Schreiben...

Traummann

16.03.2010

Mit dem eigenen Älterwerden mindern sich Vorstellungen, Wünsche und Ansprüche.
Ans Leben ganz allgemein. Aber auch an den Partner.
In einer Umfrage (Quelle unbekannt) gaben sich schwedische Frauen über 50 mit diesen zehn Minimalforderungen zufrieden:

1. Ansar öron- och näshåret  (pflegt Ohren- und Nasenhaare)

2. Rapar och kliar sig inte offentligt (rülpst und kratzt sich nicht öffentlich)

3. Lånar inte pengar för ofta (leiht sich nicht zu oft Geld)

4. Somnar inte när jag berättar viktiga saker (schläft nicht ein, wenn ich gerade wichtige Dinge erzähle)

5. Berättar inte samma skämt för ofta (erzählt nicht den gleichen Witz einige Male)

6. Tilläckligt vältränad för att ta sig upp ur soffan på helgerna
   (noch so gut trainiert, dass er er an Feiertagen vom Sofa aufstehen kann)

7. Använder oftast sockar som hör ihop och rena underkläder
   (benützt öfters zusammenpassende Socken und saubere Unterwäsche)

8. Uppskattar god mat (schätzt gutes Essen)

9. Minns mitt namn när det behövs (erinnert sich an meinen Namen wenn er ihn braucht)

10. Rakar sig åtminstone någon helg (rasiert sich wenigstens an einigen Feiertagen)

L'école est finie...

15.03.2010

In andern Blogs zu lesen, ist mir ein tägliches Vergnügen.
Heute zum Beispiel dieser Beitrag von JacoBlök.
Und schon bin ich mitten in den Erinnerungen... Erinnerungen... Erinnerungen...

Die grosse Schwester brachte vom Welschlandjahr  französische Musik nach Hause:
Adamo, Michel Polnareff, Silvie Vartan, Claude François und eben auch Sheila.
Die kleinen Single-Scheiben mit 45 Umdrehungen pro Minute drehten und drehten auf unserem Lenco-Plattenspieler.
Learning by doing.
Nach kurzer Zeit schon sang ich die Chansons mit und bewegte mich keck dazu.
Zum Beispiel zu diesem hier:



Frühstücksfutterei

13.03.2010


So wie gestern müsste jeder Morgen und jeder Tag beginnen:



PS. Ich wünsche euch ein Wochenende mit genussvergnügtem, lebenszugewandtem Futtern
eure Hausfrau Hanna

Freundschaft

12.03.2010

Ich las in der Tageszeitung, dass neu Übergewicht im Alter aus medizinischer Sicht positiv bewertet wird.
Ausserdem blätterte ich mich gestern durch Susanne Fröhlichs  neues Moppelbuch.
Und so fühle ich mich heute, trotz Kälte und Schnee, sehr beschwingt und zufrieden mit mir.
Wenn dieser kleine Beitrag fertig ist, treffe ich mich mit einer Freundin zum Frühstück im Selbstbedienungsrestaurant.
Dort schlagen wir hemmungslos zu.
Bestreichen die Gipfeli dick mit Butter und einer Lage Honig.
Und das alles à discrétion.
Dabei unterhalten wir uns wieder einmal über vergangene Zeiten, als wir die Ausbildung zusammen machten:
Sportlich, gut trainiert und rank und schlank...

Blogliste (4)

11.03.2010

Die Elstern oder Raben haben die Balkonkistchen umgegraben und eine Sauerei veranstaltet.
Es schneit.
Und ich habe ein neues Blog entdeckt.
Zweisprachig. Deutsch - Schwedisch.
Schon der Name Månsnö - Mondschnee macht mich glücklich.
Ich schaue für einen Moment dem Schneefall zu.
Und träume von Schweden im Sommer...

Blogliste (3)

10.03.2010

Kim war für mich bis heute ein weiblicher Name.
Dank des Blogs 'DASS DAS KLAR IST: Nichts ist klar.' - das ich neu in der Blogroll aufgelistet habe, weiss ich endlich, dass Kim auch ein männliches Wesen sein kann.
In diesem Bericht hat Kim einen Satz von Malte Welding zitiert “Freiheit bedeutet auch, frei zu sein von Ängsten: vor Verarmung, sozialem Absturz, dem Alter."

Dieser Satz hat in mir die Erinnerung wachgerufen an ein Konzert von 1983 mit Konstantin Wecker.
In der vordersten Reihe sassen wir, genau in der Mitte. Die besten Plätze also.
Wecker kam von der linken Seite auf die Bühne. Wuchtig und massig und trotzdem mit einer Aura der Zärtlichkeit umgeben, als er sich an den Konzertflügel setzte.
Die Begleitband habe ich in der Erinnerung gelöscht, so stark war seine Bühnenpräsenz. 
Auf den 'Willy' warteten wir, diese Hymne an die Zivilcourage, den Mut, die Mitmenschlichkeit:
"Freiheit, des hoasst koa Angst habn vor nix und neamands".

Mein liebstes Weckerlied war allerdings dieses hier, und ich konnte es Wort für Wort auswendig:
"Es geht ums Tun und nicht ums Siegen".




Und hier kommt der reife Wecker. Ich liebe ihn immer noch. Weil er gut ist. Sehr gut!

Grosse Kochkunst!

09.03.2010


Heute Abend mache ich es mir wieder gemütlich vor der TV-Kochsendung 'Das perfekte Dinner'.
Es ist wohl mein ausgeprägter Hang zum Voyeurismus, der mich so gern in die Kochtöpfe mir völlig fremder Menschen schauen lässt. Aber auch empathisch mitgehen lässt bei den Missgeschicken vor laufender Kamera wie verletzte Finger, versalzene Gerichte oder zu Leder gegartes Fleisch.
Als Vorbild aller heutigen Fernsehkochsendungen gilt übrigens Julia Child.
Sie machte Furore als Fernsehköchin und war in den USA ein Star.
Im letzten Jahr lief im Kino ein Film über sie mit Meryl Streep in der Hauptrolle.
Eigentlich ist Frau Streep sonst nicht so mein Fall.
Aber dieses Mal überzeugte und begeisterte sie mich mit ihrer Ausstrahlung, und wie sie die kuriose, hohe Stimme von Julia Child nachahmte, war eine Meisterleistung.

PS. Übrigens: Seit diesem Video mit der Original-Julia Child verklopfe ich nicht mehr ein paar schlichte Eier zu Rühreiern. Sondern ich bereite den Gästen ein richtiges French Omelette zu.

PPS. Et voilà!  Und schon nennt sich das 'Hausfrau Hannas perfektes Dinner' :-)


Sonnenaufgang

08.03.2010



In jede Land
geiht de Sünn
morgens op.

Dieser plattdeutsche (?) Spruch ist vorne auf einer Kalenderkarte aufgedruckt.
Auf der Rückseite stehen ein paar von Hand geschriebene Zeilen. 
Geschrieben hat sie eine alte Frau, die ich kenne. 
Sie lebt ihr Leben autonom und mit einer grossen geistigen Wachheit, Klarheit und Präsenz. 
Manchmal braucht sie kleine alltägliche Hilfen. 
Wie kürzlich.
Am Tag darauf finde ich eine wunderbare Nussschokolade im Briefkasten 
zusammen mit dieser Karte, auf deren Rückseite ich folgende Worte lese: 


"Meine Liebe,
nochmals vielen Dank für Gestern.
Es ist gut, dass nicht das ganze Haus 
so alt und vergesslich ist wie ich...
Einziger Trost:

Ich war auch einmal jung!"




Der Vogelkasperl

05.03.2010

Ein ganz besonderer Vogel ist Papageno.
Singt er so taufrisch seine Begrüssungsarie: "Der Vogelfänger bin ich ja, stets lustig heissa hoppsassa", ist er mein Liebling in der Zauberflöte.
Nicht etwa die rachsüchtige Königin der Nacht, die in der Höllenarie die höchsten Töne treffen muss.
Auch nicht die bildhübsche, demütige Pamina.
Und schon gar nicht der edle Prinz Tamino, dieser Langweiler, der so untadelig alle gefährlichen Prüfungen und männlichen Einweihungsrituale besteht.
Papageno hingegen, der sich mit seiner naiven, fröhlichen und genussanfälligen Art auch schon mal durchs Leben schwindelt, weicht die ideologische Thematik der Zauberflöte auf.

In den Siebzigerjahren machte Ingmar Bergmann, der grosse schwedische Regisseur, aus Mozarts Zauberflöte einen charmanten, warmherzigen und bezaubernden Opernfilm, besetzte ihn mit einem Ensemble, das nicht nur mit grosser Leichtigkeit und Wärme sang, sondern auch optisch perfekt zusammenpasste.
Wir sassen damals im Dunkel des Kinosaals, meine Freundin und ich. Und waren begeistert.
Nur einmal hatten wir einen Heiterkeits- und Lachanfall. So gar nicht väterlich erschien uns der weise Sarastro, als er sich über die auf dem Bett liegende Pamina beugte.
Meine Lieblingsszene allerdings war die, in der Papageno und Papagena endlich zusammenfanden, von ihren zukünftigen Kinderlein sangen (an die schwedische Sprache gewöhnt man sich sofort) und dazu einen herzerwärmenden Striptease
(nach  4.55 Minuten) hinlegten:

Vogel-Quiz!

04.03.2010

Es schneit schon wieder...
Hinter mir blubbert die Kaffeemaschine.
Und in der aktuellen Ausgabe des Kirchenbote  habe ich ein  Quiz gefunden.
Über Tiere in der Bibel.
Fünf der Fragen habe ich ab- und leicht umgeschrieben.
Und jetzt passen sie zur Blog-Schwerpunktwoche 'Vögel'.
Meine alte Bibel, die ich hervorgeholt habe, war mir sehr nützlich:
Ich wusste ALLES!

Als die Flut sank, schickte Noah einen Vogel hinaus.
Es war
a) eine Möwe
b) ein Rabe
c) ein Seeadler

Unter den ägyptischen Plagen waren keine
a) Tauben
b) Stechmücken
c) Heuschrecken

In den Sprüchen Salomos (6.6) heisst es: "Geh zur ... du Fauler, und lerne!"
a) zur Honigbiene
b) zur Kohlmeise
c) zur Ameise

Als Jesus verleugnet wurde,
a) kam ein Gewitter auf
b) erschienen schwarze Vögel am Himmel
c) krähte ein Hahn

Gemäss Matthäus 10,16 sagte Jesus:
a) "Seid klug wie die Schlangen und ohne Falsch wie die Tauben."
b) "Seid listig wie eine Elster."
c) "Seid genügsam wie ein Schneehuhn."

Hühnerglück

03.03.2010

Ich kenne eine Frau, die besitzt Hühner.
Sie sind optisch eine Pracht mit dem braunschwarzweiss gesprenkelten Gefieder.
Im weitläufigen, artgerechten Gehege können sie den ganzen Tag glucksen, scharren und picken.
Für die Nacht steht ein handwerklich schöner Stall bereit.
Die Frau ist Sängerin.
Und so haben diese ohnehin schon glücklichen Hühner auch noch einen wohlklingenden Namen:
Annabell. Isabell. Jinglebell.
Und der Hahn im Hof heisst...    Dezibell!

Vogel-Psychotest

02.03.2010


Zufällig habe ich beim Surfen im Netz diese interessant gestaltete Seite gefunden.
Ich bin dann bei den Vögeln hängengeblieben und habe mich festgelesen.
Den Psychotest 'Was für ein Vogeltyp sind Sie?' habe ich auch gemacht.
Ich mag ja solche Psychotests in Heftli und Frauenzeitschriften grundsätzlich,
und dank der kreativen und in die Tiefe gehenden Fragen der Expertenteams
habe ich mich schon viel besser kennengelernt.
Manchmal kreuze ich zwar grad zleid das Unmöglichste an, um mein biederes Hausfrauenselbst etwas aufzupeppen.
Bei diesem Test allerdings war ich ganz ehrlich:
http://www.nabu.de/naturerleben/spiele/10719.html
Was für ein Vogeltyp ich nun bin?
Das Resultat ist erstaunlich. Und stimmt haargenau federngenau!

Vogel-Dur

01.03.2010




Die Welt ist eine optimistische Schöpfung:

Alle Vögel singen in Dur.  


Jean Giono


1.März.
Heute beginnt der meteorologische Frühling.
Das Wetter ist genauso, wie man sich Frühling vorstellt.
Der Himmel von einer blauen Leuchtkraft, dass man hineinsinken möchte.
Jean Giono schwärmt vom melodischen Vogelgesang.
Wahrscheinlich ist er frühmorgens nie vom Krächzen der Rabenkrähen geweckt worden.