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03 September 2012

Hörst du?


Soeben habe ich im Anhang zu einer Mail dieses Gedicht erhalten.
Brentano. Lang ist es her, seit wir ihn im Deutschunterricht  'durchgenommen' haben.
Damals war ich zu jung für solche Gedichte.
Heute verstehe ich sie.
Jetzt wünsche ich mir noch eine Melodie dazu.
Dann nehme ich das Gedicht mit auf meine Spaziergänge und singe es...

In den Himmel geknipst auf dem gestrigen Spaziergang 



Hörst du

Hörst du wie die Brunnen rauschen,
Hörst du wie die Grille zirpt?
Stille, stille, lass uns lauschen,
Selig, wer in Träumen stirbt.
Selig, wen die Wolken wiegen,
wem der Mond ein Schlaflied singt,
O wie selig kann der fliegen,
Dem der Traum den Flügel schwingt,
Dass an blauer Himmelsdecke
Sterne er wie Blumen pflückt:
Schlafe, träume, flieg’, ich wecke
Bald Dich auf und bin beglückt.

6 Kommentare:

  1. Wunderschön!
    Habe zum Thema der "Gedichtbehandlung" eben ein Gedicht gepostet...
    Gruß von Sonja

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  2. Das ist wirklich wunderschön! Danke für`s Posten und für das schöne Foto!
    Annette

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  3. Wie wahr, wie wahr,
    liebe Frau Wildgans,
    so ähnlich wie in dem Gedicht, das Sie heute gepostet haben, habe ich es in meiner Schulzeit auch erlebt.
    Wobei mir das Auswendiglernen zum Glück damals sehr leicht fiel...

    Herzlich Hausfrau Hanna

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  4. Über die Foto mit den Sonnenblumen vor dem nebligen Himmel,
    liebe Annette,
    bin ich selbst erstaunt...

    Herzlich Hausfrau Hanna

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  5. Ein wundervolles Gedicht! Und auch das Sonnenblumenbild lädt zum Träumen und Gedichtesingen ein.

    Liebe Grüsse in den Tag,
    Brigitte

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  6. Was für eine schöne Wortschöpfung,
    liebe Frau Quer,
    Gedichtesingen. Sollte man gleich als neues Fach einführen :-)

    Herzlich Hausfrau Hanna

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