Zu grosse Erwartungen...

27.02.2013


Vor drei Jahren gab sie hier in der Stadt ein Konzert. Damals konnte ich nicht gehen, nahm mir jedoch fest vor, dass ich das nachholen würde, sollte sie wieder hier gastieren.
Vor zwei Jahren schrieb ich diesen Blogbeitrag über eine Sängerin, die ich sehr mag.

Gestern Abend nun erlebte ich sie und ihre 'intime' Band endlich live:




Ein Livekonzert heisst, der Vorfreude auf die Musik und dem leichten Kribbeln im Körper genug Zeit und Raum zu geben. Was bedeutet, bereits eine Stunde vor Konzertbeginn da zu sein und die Stimmung zu geniessen.



Um 20.30 Uhr ging es los mit dem Intro der exzellenten Begleitband. Und dann betrat sie ganz in Schwarz  die Bühne: Die grossgewachsene, norwegische Musikerin und Sängerin Rebekka Bakken.
Ohne Pause wurde gut eineinhalb Stunden durchgespielt.
Leider vermochte der Funken nicht ganz überzuspringen. Bei einigen Stücken schweifte ich ab, was vielleicht mit der Verstärkung zu tun hatte. Es war mir zu laut.
Und manchmal wirkte Rebekka Bakken auf mich etwas fahrig.
Vielleicht waren aber auch bloss meine Erwartungen zu gross.




Es gab jedoch auch wunderschöne Momente. Dann nämlich, als Rebekka Bakken ein Lied in ihrer Muttersprache sang. Oder von Ludwig Hirsch "Der Schnee draussen schmilzt".
Da war sie ganz bei sich - ich hätte ihr ewig zuhören mögen...





4 Kommentare:

wildgans hat gesagt…

Vielleicht hätte ich als Überschrift gewählt: Ganz bei sich.
Ihre Stimme ist so ganz besonders....

Hausfrau Hanna hat gesagt…

Genau diese Überschrift habe ich mir auch überlegt,
liebe Frau Wildgans,
und mich dann anders besonnen...

Herzlich Hausfrau Hanna

Quer hat gesagt…

Danke für diese schöne Berichterstattung, deren Funke gleich überspringt!

Liebe Grüsse,
Brigitte, die diese Sängerin nicht kennt - vielleicht noch nicht...

Hausfrau Hanna hat gesagt…


In der Tageszeitung heute,
liebe Frau Quer,
lautete die Schlagzeile zum Rebekka Bakken-Konzert etwas feuriger:
"Grossartige, heftige Fieberkurven - Rebekka Bakken begeisterte!"

Bei mir fühlte sich alles doch etwas dezenter an...

Herzlich Hausfrau Hanna