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03 Dezember 2013

Vorweihnachtliche Post


In der Post befand sich ein wattiertes, an mich adressiertes Kuvert.
Darin ein in wunderschönes Geschenkpapier eingepacktes, kleines Buch mit dem Titel:

"Nächstes Jahr bleibt alles anders - vorsätzliche Ermutigungen für das neue Jahr."

Als ich bemerkte, was die nette Schenkende für das Porto hatte hinblättern müssen, fiel ich vor Schreck beinahe rückwärts die Treppe hinunter:
9 (neun!) Franken, damit die Post das knapp 200 Gramm schwere Bändchen zu mir beförderte.
Es brauchte etwas Zeit, dann jedoch siegte die Freude über das Geschenk und verdrängte meine kleinmütige, rappenspaltende Gesinnung.

Ich nahm das in jede Handtasche passende Werk gleich mit und las mich unterwegs im ÖV in die Geschichten und Gedanken von Tucholsky, Kästner, Egon Friedell ein...




PS. Das eine oder andere Müsterchen aus dem Bändchen wird hier natürlich aufgeschaltet. Damit das Porto amortisiert wird ... ;)

PPS. Noch teurer kam das Postporto Alice Gabathuler zu stehen. Hier schreibt sie darüber!

2 Kommentare:

  1. Wunderbar, solche weihnachtlichen Geschenke! Über die Porti-Kosten mag ich erst gar nicht reden. Nur so viel: ins Ausland kostet die Frankatur in der Regel mehr als der Inhalt...

    Schöne Grüsse,
    Frau Quer

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  2. Unsere Schweizer Post *seufz*,
    liebe Frau Quer,
    ich weiss, ich weiss, dass Arbeitsplätze wichtig sind und adäquate Löhne bezahlt werden müssen. Und dass das alles kostet.
    Aber wenn das so weitergeht mit den überrissenen Porti, schickt niemand, wirklich niemand mehr ein Paketchen...

    PS. Und ins Ausland schon gar nicht...

    Mit einem leisen Seufzer grüsst
    Hausfrau Hanna

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