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03 April 2014

Vergleiche hinken manchmal


Kürzlich drückte mir in der Bahnhofshalle eine freundliche, junge Frau diese Karte in die Hand:


Auf der Rückseite befanden sich sechs Sätze, die wie in schwarzen Trauerflor gehüllt waren:
Mit etwas gutem Willen oder einer Brille ist der Text lesbar... 


PS. Ich brauchte eine Weile, bis ich den Transfer von der Kuh zu mir geschafft hatte. Dann nickte ich zwar zustimmend, wusste jedoch gleichzeitig auch, dass ich an der konsequenten und logischen Umsetzung 'Leben Sie vegan!' scheitern würde...  :(



10 Kommentare:

  1. "Das Gegenteil von böse ist nicht gut, sondern gut gemeint." Das sagte schon Kurt Tucholsky.
    Und ich tue mich auch schwer mit solchen Vergleichen.

    Liebe, nicht vegetarische, Grüsse von
    Madame Quer

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  2. Wir verkürzen Tucholsky und sagen jeweils,
    liebe Frau Quer,
    "Das Gegenteil von gut ist gut gemeint!"

    Herzlich und manchmal auch gern vegetarisch (nicht vegan!) essend
    grüsst Hausfrau Hanna

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  3. Ja, manchmal mag ich es auch ohne Fleisch! Es gibt tolle Alternativen.

    Schönen Abendgruss.

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  4. Vegetarisches Essen,
    liebe Frau Quer,
    ist tatsächlich eine tolle Alternative. Im 'Tibits' etwa...;)

    Herzlich Hausfrau Hanna

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  5. Als Milchprodukteliebhaberin und Milchschafbesitzerin gibt es bei mir nur entweder konsequent vegan oder Fleisch in kleinen Mengen! Selber praktiziere ich natürlich das Zweite...
    Vegetarisch ist zwar gut und nett - aber.... eben meine Schafe müssen jedes Jahr lammen, damit die Milch fließt und alle Lämmer kann frau ja nicht nachziehen, verkaufen oder behalten.... und so läuft es ja mit allen Milchhaustieren. Aber dieses Thema geht natürlich noch viel weiter und viel tiefer.... Themen die dazugehören sind sicher auch Überflussgesellschaft und Entfremdung. Es soll ja z.B Kinder geben die nicht mehr wissen woher die Milch kommt....
    .... und natürlich auch das Thema der industriellen Massentierhaltung....
    Aber ich denke auch, dass die Verteilerin des Blättchens mit bester und konsequenter, aber vielleicht ein bisschen militanter oder sektiererischer Absicht unterwegs ist.
    Ach liebe Hausfrau Hanna, dieses Thema wühlt mich immer ein bisschen auf...
    Aber nichts desto trotz.... Heute gibt es bei uns Schaffleischbouletten und die ersten Spärgelchen!
    Schicke ihnen die herzlichsten Grüsse rüber und verbleibe wie immer hochachtungsvoll
    Madame S.

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  6. Alles Missionarische mag ich nicht! Egal aus welcher Richtung - und zu diesem Thema hier:
    http://www.deutschlandradiokultur.de/lifestyle-ganz-ohne-tier.947.de.html?dram%3Aarticle_id=281927

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  7. Das habe ich gemerkt,
    chère Madame Smilla,
    dass das Thema Sie aufwühlt.
    Sie lieben ihre Tiere und haben eine persönliche Beziehung und Bindung zu jedem einzelnen.
    Das spricht aus jedem Bild in Ihrem wunderschönen Blog!
    Ich denke, wir können nur für uns selbst entscheiden, wie und was wir essen wollen.
    Für mich gehören regionale Produkte vom Bauernhof, Bioprodukte und Fleisch aus artgerechter Haltung dazu...
    Natürlich auch mit Ausrutschern am Bratwurststand an der Fasnacht oder der Herbstmäss...
    Aber mir liegt nun einmal das 'sektiererischfundamentalististrenge' Leben und Handeln einfach nicht... Punkt!
    Jetzt hat m i c h das Thema aufgewühlt!
    Und deshalb schicke ich Ihnen und den kleinen Lämmchen einen herzlichen Freitagabendgruss Richtung Frankreich,
    Hausfrau Hanna

    PS. Bei uns gibt es heute Abend Gemüsesuppe und Brot und Käse.
    Und natürlich ein Gläschen...;)

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  8. Missioniert werden, mag ich ebenfalls nicht,
    liebe Frau Wildgans,
    ob von den 'Zeugen Jehovas' oder den neuen Aposteln einer Freikirche, die den Mitmenschen den richtigen Weg zeigen wollen...
    Den Artikel über den Veganismus, den Sie verlinkt haben, habe ich sehr aufmerksam gelesen. So wie ich auch Karen Duves (übrigens sehr lesenswertes) Buch 'Anständig essen)gelesen habe.
    Aber Tabletten schlucken gegen die Vitaminunterversorgung bei einem konsequent veganen Leben ist schon heftig...
    Herzlich und Danke
    Hausfrau Hanna

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  9. Ja liebe Hausfrau Hanna
    wir sind übrigens auch nicht päpstlicher als die Päpstin....
    Wenn ich in der Schweiz bin, fahren immer wieder St.Galler Bratwürste mit in den wilden Westen.... und mein Brötli, das ich eben genossen habe, war mit Gorgonzola bestückt... und der ist auch nur im weitesten Sinn regional!
    big bisou Madame S

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  10. Für mich,
    chère Madame Smilla,
    ein Riesenstück Baguette mit Camembert, der zwischen den Hälften davonläuft...

    Herzlich in den Samstag
    Hausfrau Hanna

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