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21 November 2014

Feste Regeln oder absichtsloses Tun


In der schwedischen Sprache existieren für das Spiel zwei unterschiedliche Wörter:
Spel und lek.
Je nachdem, ob mit festen Regeln oder absichtslos gespielt wird, ist das eine oder das andere richtig.
Spielt zum Beispiel Vera Fussball, heisst das: Vera spelar fotboll.
Wenn die Grossmutter am Klavier sitzt: Mormor spelar piano.
Und wenn sich Vater und Sohn eine Schachpartie liefern: Far och son spelar schack tillsammans.

Spielen Kinder einfach so vor sich hin, nimmt man das Verb 'leka': Barn leker.
Schön, gäll:)!



PS. In der Schweiz kennen wir das Spiel 'Müetterle'. Nun ist die Frage, ob das 'gespelt' oder 'gelekt' wird... ;)



7 Kommentare:

  1. Das ist ja ein sensationelles Bild, das mich restlos begeistert!
    Haben Sie es mit ihrem Protagonisten sanft inszeniert, liebe Hausfrau Hanna, oder spielten einfach Glück und Zufall mit?

    Wie auch immer: toll!
    Lieben Abendgruss,
    Madame Quer

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  2. Und was die schwedischen "Spielvarianten" betrifft, spielt das hier kaum eine Rolle - das ist doch "gehüpft wie gesprungen". :-)

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  3. Das Bild ist der Knaller!

    Vom Müetterle-Spiel hab ich noch nie was gehört.

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  4. Danke für Ihr Kompliment,
    liebe Madame Quer,
    und natürlich habe ich da leicht nachgeholfen...
    Der Bub hat meine Bitte perfekt umgesetzt. Was für ihn übrigens ganz einfach war. Spielt er doch selbst gern und gut Fussball :)

    Herzlichen Morgengruss
    Hausfrau Hanna

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  5. 'Müetterle' oder 'Müetterlis',
    liebe Anhora,
    ist ein typisch Schweizerdeutscher Ausdruck und bezeichnet ein Spiel, das wohl alle Kinder spielen:
    Ein Kind, meist das älteste, ist die Mutter. Die andern ihre Kinder. Wenn die Rollen verteilt sind, wird das Familienleben in allen Variationen und Schattierungen gespielt.
    Was der Realität oft ganz nah kommt...

    Herzlich Hausfrau Hanna

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  6. Ach so, das! Ich glaube, dazu haben wir immer Vater-Mutter-Kind gesagt. Es wäre tatsächlich interessant zu erfahren, wie dieses Spiel in Schweden bezeichnet wird!

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  7. Wir haben im Schweizerdeutschen das 'VaterMutterKind'-Spiel,
    liebe Anhora,
    auf die Mutter beschränkt...
    ...was vielleicht unserer Alltagsrealität entsprach ;)

    Herzlich Hausfrau Hanna

    PS. 'Spela' oder 'leka'?
    Die Frage ist, ob "Müetterle" festen Regeln entspricht - oder absichtslosem Tun...;)

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