Warten

19.07.2015


Jeder Morgen bringt das gleiche, unerbittlich schöne Wetter mit.
Gestern jedoch war es anders: Am Morgen begann es zu regnen.
Die Nachbarin und ich brüllten "Regen! Regen!", jauchzten und führten beinahe einen Freudentanz auf im Garten.
Leider war das nur wie eine feine Dusche auf die erhitzte, trockene Erde.
Auf die wenigen Blumen, die noch blühen. Wegwarten, Kornblumen, Schafgarben.
Ich plange.
Wie wohl die meisten...





PS. Reinhard Mey und sein Lied begleiten mich seit 1973. Und immer noch lässt es meine Augen weich werden...

6 Kommentare:

Anhora hat gesagt…

Dieses Lied kannte ich noch nicht, aber ich mag Reinhard Mey auch sehr!
Bei uns hats gestern endlich so geregnet, dass es diese Bezeichnung verdient. Jetzt scheint die Sonne schon wieder, aber es ist noch vergleichsweise kühl. :-)
Hab einen schönen Sonntag!

Pesche hat gesagt…

HalloHausfrauHanna
Anstrengend sind diese heissen, regenlosen Tage. Ich plange auch. Regen würde Segen bringen.
Wenn ich tanzen könnte, würde ich beim Regentanz mitmachen.

Gruss und danke für den Post
Pesche

Quer hat gesagt…

Na ja, es scheint, wir müssen uns noch gedulden, bis es angenehmer wird.
Auch hier haben die kurzen Gewitterschauer nicht wirklich Abkühlung gebracht, nur die Mücken zum Tanz animiert. ;-)

Ihnen dennoch einen schönen Mey-haften Wochenbeginn!
Lieben Gruss,
Frau Quersatzein

Hausfrau Hanna hat gesagt…

Reinhard Mey gehörte damals dazu,
liebe Anhora,
und dieses Lied haben wir in den Skiferien, abends im Kreis auf dem Boden sitzend, gehört und gehört und gehört...
Ein Herbstgewitter muss es ja noch nicht sein - ein langanhaltender Sommerregen jedoch schon:)

Herzlich in den späten Sonntagabend
Hausfrau Hanna

Hausfrau Hanna hat gesagt…

Tanzkünste sind überhaupt nicht notwendig,
lieber Pesche,
um bei einem frohen Regentanz mit dabei zu sein.
Und mit einem rhythmisches Reggae geht das wie von allein... ;)
Versuche es mal!

Herzlichen Gruss zum Sonntagabend
Hausfrau Hanna

Hausfrau Hanna hat gesagt…

Es sieht ganz danach aus, als ob es dauern würde,
liebe Frau Quersatzein,
und so bleibt nichts übrig, als sich in zu Geduld üben:
"Es ist, wie es ist. Und es kommt, wie es kommt."
Punkt.

Mit Meytönen im Ohr grüsse ich Sie herzlich in den späten Sonntagabend
Hausfrau Hanna