Adventsflug (5)

05.12.2016


Bereits im letzten Advent war auf einem der Innenstadtplätze, dem Rümelinsplatz, ein Wunschweihnachtsbaum  aufgestellt. Hier!
Damals fiel immer wieder Regen und liess die Wünsche zerfliessen.
In diesem Jahr fiel noch kein Regen...




Und deshalb waren alle Wünsche gut lesbar!

Dieser altruistische, ergänzt mit einer gezeichnete Weltkugel, gefiel mir dabei besonders gut:



Oder diese ganz persönlichen Herzenswünsche:

'Ich wünsche mir
Frieden, Gesundheit der Familie, dass ich
mein Studium bestehe, gutes 
Essen, viele Reisen, Freude
und Käsefondue (bezahlbar)'







15 Kommentare:

Quer hat gesagt…

Toll, so ein Wunschbaum!
Da hat das Christkind ja alle Hände voll zu tun. Ob es wohl schmunzelt über das bezahlbare Fondue?

Heitere Grüsse in Ihren sonnigen Tag, liebe Hausfrau Hanna.
Frau Q.

Hausfrau Hanna hat gesagt…

Ein wirklich hübscher Hingucker,
liebe Frau Q.,
ist dieser Wunschbaum in der Tat:
Die untere Hälfte vollbehangen, die obere Hälfte grün und leer!
Und eine Studentin hat wohl nicht die Ressourcen für ein teures Fondue...;)

Einen heiteren Gruss an Sie zurück
Hausfrau Hanna aus Basel

sylvia hat gesagt…

das ist eine gute idee, das gefällt mir sehr! und schön weiss ist der baum ja auch schon;-)))!
lieber gruß
Sylvia

Anhora hat gesagt…

Einen so schönen Wunschbaum haben wir bei uns leider nicht. Aber eine Rümelinstraße haben wir hier in Süddeutschland! Hätt ich mir eigentlich denken können, dass das was Schweizerisches ist, weil ganz in der Nähe davon die Henri-Dunant-Str. verläuft.
Grenzüberschreitendes Grüßle! :-)

Anonym hat gesagt…

Das Weihnachtsbäumlein
Es war einmal ein Tännelein
mit braunen Kuchenherzlein
und Glitzergold und Äpflein fein
und vielen bunten Kerzlein:
das war am Weihnachtsfest so grün
als fing es eben an zu blühn.
Doch nach nicht gar zu langer Zeit,
da stands im Garten unten
und seine ganze Herrlichkeit
war, ach, dahingeschwunden.
Die grünen Nadeln war´n verdorrt
die Herzlein und die Kerzen fort.
Bis eines Tags der Gärtner kam
den fror zu Haus im Dunkeln,
und es in seinen Ofen nahm-
Hei! Tats da sprühn und funkeln!
Und flammte jubelnd himmelwärts
in hundert Flämmlein in Gottes Herz.

Christian Morgenstern

Am 4. April wurde Christian Morgenstern in Basel eingeäschert. Die Urne hob Rudolf Steiner auf, bis sie 1992 im Gedenkhain des Goetheanum beigesetzt wurde.

Anonym hat gesagt…

4.April 1914 !

Hausfrau Hanna hat gesagt…

Und der Baum,
liebe Sylvia,
hat eine klare Zweiteilung:
Oben das Grün! Und dort, wo die Arme hinreichen, das Weiss ;)

Herzlich an den MAschsee
Hausfrau Hanna

Hausfrau Hanna hat gesagt…

Und jetzt ist die Frage,
liebe Anhora,
wer oder was 'Rümelin' war... ;)
Bei Henri Dunant ist es klar.
Grenzüberschreitend zu grüssen finde ich etwas ganz Schönes!
Und das mache ich jetzt auch:

Herzlichen Gruss zu dir nach Deutschland
Hausfrau Hanna

Hausfrau Hanna hat gesagt…

Ein ganz grosses, herzliches Danke,
liebe/r Anonym,
für das wundervolle Gedicht von Morgenstern:
Ich habe es soeben (und halblaut...) gelesen :)
Heute werden die dürren Weihnachtsbäume ja nicht mehr im Ofen verbrannt, sondern werden anfangs Jahr der Kehrichtabfuhr zur Entsorgung mitgegeben...

Beim nächsten Mal werde ich mich achten, w o der Gedächtnishain beim 'Goetheanum' ist, damit diese Bildungslücke geschlossen wird!
Dass Morgenstern dort 'ruht', wusste ich nämlich nicht.
Danke für diese spannende Geschichte :) !

Und einen ganz herzlichen Gruss in den 6.Dezember
Hausfrau Hanna

Jutta Wilke hat gesagt…

O .. jetzt hab ich Hunger auf ein Käsefondue ....

Und muss dringend schauen, wann und wo wir das noch unterbringen.
Seit vielen Jahren guck ich mit meinen drei "Jüngsten" in der Vorweihnachtszeit den Film "Es ist ein Elch entsprungen" mit Mario Adorf nach dem Kinderbuch von Andreas Steinhöfel. Dazu kommt der große Tisch ins Wohnzimmer und darauf - jawoll - ein Käsefondue. Ich weiß nicht mehr, wie es mal dazu kam, aber diese Tradition hat sich bei uns eingebürgert. Und auch in diesem Jahr haben die "Kleinen" schon nach dem Elch und den Fondue gefragt, und das, obwohl sie inzwischen 11, 12 und 14 Jahre alt sind. Aber für manche schönen Erinnerungen wird man wohl nie zu alt.
Liebe vorweihnachtliche Grüße
Jutta

Anonym hat gesagt…

Nach -Gedenkhain Goethanum-göögeln und (Haus)-Frau wird fündig ;-)

Anhora hat gesagt…

Zu meiner Überraschung gibt es nicht nur einen Rümelin, sondern viele, und alle ... sind Deutsche. Ich fand, der Name klingt Schweizerisch, und an wen unsere Rümelinstraße nun erinnern soll, weiß ich auch nicht. Ist wahrscheinlich auch egal. Es gibt dort jedenfalls eine gute Bäckerei, das ist das Wichtigste. ;-)

Hausfrau Hanna hat gesagt…

Solche Familientraditionen,
liebe Jutta,
gehören mit zum Besten und Schönsten!
Und deine Buben werden sich einst, wenn sie erwachsen sind, gern daran erinnern und mit ihren Familien den Brauch weiterpflegen... :)

Mich vermag sowas zu begeistern!

Herzlichen Gruss in die Adventszeit und allen 'ä Guete!' wenn ihr im Fonduecaquelon rührt!
Hausfrau Hanna

Hausfrau Hanna hat gesagt…

Ich habe gegoogelt,
liebe/r Anonym,
und fand da sehr Wissenswertes und mir noch völlig Unbekanntes:
Danke dafür!
Und einen herzlichen Gruss
Hausfrau Hanna

Hausfrau Hanna hat gesagt…

Schon wieder etwas dazugelernt,
liebe Anhora,
Rümelin ist also ein deutscher Name!
Ab sofort werde ich den Platz mit ganz andern Augen ansehen, wenn ich ihn quere ;)
Leider steht bei uns keine feine Bäckerei am Platz...

Herzlichen Gruss über die Grenze
Hausfrau Hanna