Hausfrau Hannas Beitrag zum Welttag des Buches...

23.04.2017


Ich habe eine einzige Sucht:
Und das sind Bücher.
Gut, ich bin jetzt ehrlich, ich habe noch eine Nebensucht:
Das sind Karten. Postkarten!
Da heute jedoch Welttag des Buches ist, bleibe ich bei meiner ersten Sucht.
Den Büchern.
Ich habe mir eben erst vorgenommen, k e i n e mehr zu kaufen.
Sondern erst die Viererbeige neben dem Bett abzulesen.
 Aber gestern wurde ich wieder schwach und habe ein Buch gekauft.
Sowie zwei bestellt...





PS. Gekauft: Lorenz Marti 'Der innere Kompass'  (s. auch Blogroll 'Gern besuchte Seiten').
PPS. Bestellt: Maarten 't Hart 'Die grüne Hölle' und Astrid Lindgren 'Steine auf dem Küchenbord'.
PPPS. Soeben in der Blogstatistik entdeckt, dass ich vor vier Jahren bereits einen Beitrag geschrieben habe zum 'Welttag des Buches': Hier!





Bewegung ist ein Lebensprinzip (3)

22.04.2017


Ich habe einen Wunsch.
Einmal möchte ich im Sommer mit dabei sein -
ganz vorne beim 'Allsång auf Skansen' in Stockholm.
Wenn Benny Andersson mit seinem Orchester zum Tanz aufspielt.
Beim Mondwalzer, diesem schwungvollen Stück Musik,
gäbe es kein Halten mehr...





PS. "Hausfrau Hanna, träumen ist erlaubt!" "Husmor Hanna, drömma är tillåtet!" ;)  



Bewegung ist ein Lebensprinzip (2)

21.04.2017


Im Basler Zoo wurde im März eine grosse, neue Anlage eröffnet.
Für die Elefanten.
Diese haben eine ähnliche Eigenschaft wie wir Menschen:
Sie sind immer in Bewegung.



Deshalb heisst die Elefantenanlage:




Was in der ostafrikanischen Sprach Swahili soviel bedeutet wie:
In Bewegung sein.
Wandern.
Umhergehen.


PS. In diesem Sinn wünsche ich allen, die hier mitlesen ein frohes, tembeareiches Wochenende :)

Bewegung ist ein Lebensprinzip (1)

20.04.2017


Unter der Rheinbrücke am Ostermontag.
Ich wollte bloss die verdriesslich aussehenden Köpfe knipsen.
Und tat das aus sicherer Distanz und sehr konzentriert.
Dann fuhr er mir ins Bild:
Der kleine Flitzer...

Ein flatterhaftes Wesen

19.04.2017


Es ist schon einige Zeit her.
Da wollte mich ein Bekannter, ein schlaues, gewitztes Bürschchen, testen:
"Hausfrau Hanna, du sprichst doch Schwedisch! Dann weisst du bestimmt, was 'Fledermaus' auf Schwedisch  heisst?"
Ich: "???"
Er: "Läderlappen!"

Leider ist das Bild, das ich bei der Oper in Stockholm aufgenommen habe, grottenschlecht.
Aber mit etwas gutem Willen kann man oben links das Wort 'Läderlappen' erkennen.
Wortgetreu übersetzt 'Lederlappen'.
Was tatsächlich auf Schwedisch 'Die Fledermaus' heisst.
Die Operette allerdings.
Oder aber der Serienheld Batman... 




PS. Fledermaus, das Säugetier, hingegen heisst...    Fladdermus ;)



Osterüberraschung am Rhein

18.04.2017


Das war ein feiner Ostermontag gestern!
Die Sonne hatte sich verzogen. Wolken bedeckten den Himmel. 
Ungewohnt wenige Leute waren am Rhein.
Dafür hatten die Vögel den Raum für sich eingenommen.
Die soeben aus dem Süden zurückgekehrten Schwalben etwa,
die zu Aberdutzenden über den träge dahinfliessenden Rhein pfeilten. 
Oder die Entenfamilie, die den breiten Kiesstrand ganz für sich allein hatte
und begeistert beobachtet und fotografiert wurde von einer Menschenfamilie:



Die Entenmutter beschützte und wärmte ihre gepunktete Kinderschar:



Dann übernahm der Vater den Wachposten -
und die Mutter war für den Moment ihrer Sorgfaltspflicht enthoben:



Mutter bleibt Mutter! 
In jeder Situation...



Waren es vier, fünf  oder gar sechs Jungentlein? 
Wo waren sie geschlüpft?
Und wie kamen sie ans Rheinufer?
Es blieb beim Raten und Fragen... 



PS. Bis zum nächsten Mal!
PPS. Ob am steinigen Ufer oder auf dem Wasser: Viel Glück auf all euren Wegen!


Osterpause

14.04.2017


Im Süden ist das Wetter über Ostern schön und sonnig.
Viele sind bereits in der Nacht auf den Gründonnerstag weggefahren.
Um die fünf  freien Tage optimal zu nutzen.
Aktuell (habe ich soeben gelesen) soll sich der Verkehr 
zwischen Luzern und dem Gotthard auf einer Länge von 14 Kilometern stauen. 
Die Wartezeit betrage 2 Stunden und 20 Minuten.
Pausen bei Autofahrten sind wichtig... 


Madonnenbild aufgenommen im Musée Unterlinden in Colmar



PS. Das Gedicht unten rundet den heutigen Beitrag ab.
PPS. Auch wenn es kein Ostergedicht ist!
PPPS. Und es auch der reine Zufall ist, dass ich es im Bändchen 'Pausenpoesie, Gedichte zum Neustarten' gefunden habe... ;)



besuch im kloster

durch die schmalen fenster des kreuzgangs
fällt licht auf die pflastersteine
ein zebrastreifen

selbst gottvater oder der sohn oder der heilige geist
kämen sie mit dem auto des wegs
müssten anhalten



Harald Grill
aus 'Pausenpoesie', Gedichte zum Neustarten, 1.Aufl. 2015, Anton G. Leitner Verlag

Klappt doch!

12.04.2017


Manchmal sind mütterliche Geduld ...



... Umsicht und gutes Zureden gefragt.



Aber dann klappt es! 


PS. Ich bin fast schon unterwegs.

PPS. Vorher wünsche ich allen einen frohen Tag.

PPPS. Mit Umsicht in allen Situationen :)

Gedrillte Zweistimmigkeit

11.04.2017


Ich erinnere mich, dass wir in der dritten Primarklasse einen zwar musikalischen, aber auch sehr strengen Lehrer hatten. 
Er drillte uns. In jedem Fach. Auch im Singen.
Erst mussten wir uns alle erheben und kerzengerade neben das Pültchen stehen.
Er selbst stand, stets in denselben grauen Anzug gekleidet, vorne bei seinem Pult und formte mit seiner rechten Hand Tonsilben.
Die geballte Faust etwa war der Grundton 'do'.
Die leicht nach oben durchgestreckte Hand das 're'. Die waagrecht gehaltene Hand das 'mi'.
Seine Hand kletterte höher und höher, die ganze Tonleiter hinauf:
Do re mi fa so la ti do.
Und anschliessend wieder hinunter: Do ti la so fa mi re do.
Wir übten die Solmisation täglich.
Zuerst einstimmig. 
Dann kam die linke Hand des Lehrers dazu und die Klasse wurde aufgeteilt.
Die eine Hälfte folgte der rechten Lehrerhand , die andere der linken.
Wir acht- und neunjährigen Kinder sangen zweistimmig!




PS. Acht Kuhglocken in einer Reihe ergeben eine Oktave...  ;)



Mein Stockholm!

09.04.2017


Vorgestern Abend.
Ich war geschockt, begriff es nur schwer, als ich die Nachricht vom Anschlag in der Innenstadt Stockholms vernahm: Ich wusste sofort, wo er stattgefunden hatte, sah den Ort deutlich und plastisch vor mir.

Auf meine kurze Mail, schrieb mir Elisabeth, die in Stockholm lebt, dies hier zurück:


(...) "Die ganze Innenstadt war im Prinzip gesperrt. Kein Autoverkehr, Geschäfte und Galerien waren geschlossen. Die ganze Stadt war voller Menschen, die wie ich zu Fuss von der Arbeit nach Hause gingen. Alle waren ruhig und beherrscht.
Das hatte etwas Verbindendes, und es fühlte sich gut an. Ich finde, dass die Stockholmer die richtige Einstellung haben. Wir passen uns den Umständen an und lösen die Probleme, die anstehen.
Und schauen zueinander!
Menschen boten ihre Hilfe an und schauten, dass die Auswärtigen nach Hause kamen etc.
Ich bin so stolz auf meine Stadt und meine Mit-Stockholmer!"


Ich bin dankbar für Elisabeths Worte.
Setzen doch diese leisen, alltäglichen Geschichten der gegenseitigen Hilfe, der Anteilnahme und des füreinander Daseins ein wichtiges Zeichen. Und das in einem Moment, in dem das Schreckliche und Unfassbare den ganzen Raum einzunehmen und zu besetzen droht...


PS. Stockholm - vi ses! I juni.



Agnetha!

07.04.2017


Ausgesprochen Ang- netha.
So hiess die blonde, schüchtern wirkende Sängerin
und umschwärmter Mittelpunkt der Gruppe ABBA.
Ihr Nachname war übrigens Fältskog.
Er schien wie auf sie zugeschnitten:
Bedeutet 'fält' doch Feld und 'skog' Wald.
Eine Feldelfe oder ein Waldengel -
beide in die nordische Landschaft gehörend...





PS. Ganz bezaubernd dieses Video mit und über Agnetha, die übrigens mit 5 Jahren ihr erstes Lied schrieb: "Två små troll" "Zwei kleine Trolle".

PPS. Das Lied, mit dem sie 1967 gleich an die Spitze der Hitparade stürmte, hiess:"Jag var så kär"
"Ich war so verliebt"...


Wer ist sie?

06.04.2017


Eigentlich wäre der heutige Beitrag gestern aktuell gewesen.
Dann beanspruchte der nächtliche Donner den Raum, der ihr gehört hätte:
Gestern feierte sie nämlich ihren 67.Geburtstag!
1967, da war sie 17, veröffentlichte sie ihr erstes Lied, 
das gleich auf Platz 1 der Hitparade stürmte.
1972 wurde sie Mitglied in einer sehr erfolgreichen schwedischen Popgruppe,
die man auch heute noch kennt.


Wie heisst die Frau?






PS. Allen, die richtig raten, schicke ich ein herzliches 'Grattis' zu :)








Weckrufe

05.04.2017


Ich schlafe tief und fest,
als ich von einem nicht enden wollenden Donner geweckt werde.
Kaum ist dieser verhallt, beginnt es zu regnen.
Ein starkes, gleichmässiges Rauschen, das in meinen Ohren zu Musik wird.  
"Regen!" murmle ich. "Endlich Regen!"
Ich stehe auf und werfe einen Blick auf die Leuchtziffern der Küchenuhr:
Es ist 3.47 Uhr.
Eine Weile schaue ich zufrieden dem niederfallenden Regen zu.
Dann schlafe ich wieder ein. 
Punkt sieben Uhr kommt der nächste Weckruf:
Die Glocken der benachbarten Kirche läuten.
Und eine kleine Meise zwitschert vergnügt ihre Morgenmelodie...




Verspätete Post

02.04.2017


Im Briefkasten lag eine Karte, auf deren Vorderseite mehrere ''Sorry, I'm late!" aufgedruckt waren.
Verspätete Post zum Geburtstag.
Auf der Rückseite stand, neben den guten Wünschen, eine Art Erklärung für den beinahe vergessenen Geburtstag:
"Liebe Hausfrau Hanna,
die Zeit rast und ich mit ihr. Eben noch war Weihnachten. Jetzt ist fast schon Ostern, und ich hechte von Termin zu Termin. "

In Gedanken schrieb ich diese Antwort:

"Lauf nicht zu schnell - dir könnte sonst etwas Schönes entgehen!"


PS. Ich sandte die Antwort jedoch nicht ab...




Encore!

01.04.2017



Heute
muss ich etwas richtig stellen.
Es verfestigt sich sonst der Eindruck,
ich höre die ganze Zeit Schlagermusik.
Was nun überhaupt nicht stimmt:
Ich höre am liebsten alte Musik!
 Renaissancemusik.
Barockmusik.
Monteverdi. Schütz. Bach. Caldara...
Was kein Aprilscherz ist -
sondern wahr!

*


Bei dieser Musik,
gespielt vom Ensemble l'Arpeggiata und Christina Pluhar,
bin ich fast ausgeflippt:
Sänger, die tanzen können!
Ein Zinkspieler, der auch Slampoet ist!
Doch schaut und hört selbst!
Ich sage bloss 'encore!encore! encore!' und 'viel Vergnügen! ' !

Und lasst euch heute nicht in den April schicken...;)






PS. Mehr zu Christina Pluhar und ihrem Ensemble l'Arpeggiata (er gehört zu den meist angeklickten Beiträgen des Blogs) hier!

PPS: Und hier (m)eine Konzerterinnerung an  l'Arpeggiata und Philippe Jaroussky.

Grossstadteindrücke (5)

31.03.2017



Das Zürcher Niederdorf hat den Ruf,
ein reges, bewegtes Nachtleben zu führen.
Tagsüber, beim Flanieren, ist davon nichts zu spüren.
Auch die blaue Heidi (auf dem für sie angepassten Balkon)
 scheint das Treiben unter ihr
gelassen zu beobachten.
Eine Stoikerin...





PS. Heidis Daten:

HEIDI
geb.: 29.2.98
gekalbt: ADLERS  CHUE
geführt: HIRSCHENPLATZ




Grossstadteindrücke (4)

30.03.2017


Samstagnachmittag.
Dieser hellwache Blick beim Unterwegssein im Zürcher Oberdorf.
Eine wahre 'Schaulust' überkommt mich! 
Und an manchen Orten verweile ich auch.
So bei diesem Antiquariat:


Draussen auf einem Gestell liegen liegen schön aufgereiht ein paar Bücher.
Eines davon nehme ich in die Hand.  
Es weckt Erinnerungen an meine Kindheit.
An Geschichten und Bücher, die ich verschlungen habe
und die mich mitgeprägt haben:
Die 'Anneli'-Trilogie von Olga Meyer.

Anneli. Erlebnisse eines Landmädchens.
Anneli kämpft um Sonne und Freiheit.
Anneli am Ziel und am Anfang. 





Das Buch 'Urs' kenne ich nicht. Ich beginne darin zu blättern. 
Behutsam und sorgfältig.
Und lese den Anfang: 





PS. Olga Meyer, 1889 - 1972, war Lehrerin, Schriftstellerin und Journalistin. Sie gehört (zusammen mit Johanna Spyri) zu den erfolgreichsten Schweizer Jugendbuchautorinnen des 20.Jahrhunderts. 

PPS. Ihr 'Anneli' erlangte jedoch nicht denselben Weltruhm wie Johanna Spyris 'Heidi'...







Grossstadteindrücke (3)

29.03.2017


"Tschingg" -
auf der Tafel oberhalb des Lokaleingangs steht tatsächlich "Tschingg"!
Ich bin etwas irritiert...


Damals in den Sechziger- und Siebzigerjahren war das nämlich der Name,
den wir Schweizer den italienischen Gastarbeitern gaben.
Die ersten, die kamen, lebten unter sich in Baracken.
Und spielten in der Freizeit Karten.
Dabei sollen sie oft die Zahl "Cinque! Cinque!" gerufen haben.
Die sprachunkundigen Deutschschweizer hörten ein "Tschingge! Tschingge!"
Und daraus entstand dann der Schimpfname 'Tschingg'.

Die Zeiten haben sich geändert: 
Heute heisst ein italienisches Lokal im Zürcher Oberdorf so.
Und auf der Homepage lese ich:
"Wir sind eine Handvoll Tschinggen und bringen
jahrzehntelange Erfahrung und Italianità mit."



Grossstadteindrücke (2)

28.03.2017


Unten in der Kirchgasse,
just bevor wir ins Oberdorf einbogen,
gab es ein Restaurant namens 'Karl der Grosse'.
Leider hatten wir bereits zu Mittag gegessen und waren satt.
Die einfachen Holztische draussen auf dem Kopfsteinpflaster
machten jedoch einen gemütlichen, einladenden Eindruck.
Der Aufforderung Karl, an die Bar! folgten wir  nicht.
Deshalb leider nur dieses eine Bild
von draussen:



PS. Ebenfalls fein und erfrischend kurz gehalten die Tageskarte mit den Menus: 

Montag: Curry
Dienstag: Innereien
Mittwoch: Gehacktes
Donnerstag: Geschmortes
Freitag: Fisch
Samstag: Paniertes


JJJ

Grossstadteindrücke (1)

27.03.2017


Am Samstag war ich wieder einmal in Zürich.
Oder Zureich - wie es in der Zeit der Jugendkrawalle und Häuserbesetzungen provokativ genannt wurde. Und genauso bei der Einfahrt mit dem Zug in den Hauptbahnhof auf einem grossen Schild zu lesen war...
Zürich Jahre später. 
Ein Tag mit vielen spontanen Begegnungen und spannenden Eindrücken.
Besonders dann, wenn der Blick in einer Altstadtgasse nach oben schweifte und an einer Fassade hängen blieb:



Solche Tafeln üben auf mich einen ganz besonderen Reiz aus:
Gottfried Keller, einer der wichtigen Schweizer Dichter und Autoren, verlebte hier seine langen Jugendjahre.
'Kleider machen Leute', 'Romeo und Julia auf dem Dorfe' und 'Der grüne Heinrich' gehörten zu unserem obligatorischen Schullesestoff. Und wahrscheinlich ist das bis heute so...



Den Klingelknopf habe ich nicht gedrückt.
Schade eigentlich...


Schlagerphilosophisches damals...

24.03.2017


Ich erinnere mich,
wie wir als 11-jährige Mädchen
unserem Lehrer einmal schrecklich auf die Nerven gingen.
Auf einer Wanderung hatten wir es kreuzfidel und hängten einander ein.
Dazu schmetterten wir ein ums andere Mal den immer gleichen Nummer 1 Hit:
"Liebeskummer lohnt sich nicht my Darling, schade um die Tränen in der Nacht!"
Schlager seien oberflächlich und dumm, meinte der von uns bewunderte Lehrer.
Und dieser Text sei ganz besonders dumm und stimme so überhaupt nicht:
Liebeskummer gehöre zum Erwachsenwerden und sei ganz wichtig.
Wir schämten uns ziemlich und hörten auf zu singen,
so sehr nahmen wir uns seine Worte zu Herzen.
Und das, obwohl wir sie nicht
in aller Konsequenz
verstanden hatten...





PS. Siw Malmkvist, die muntere Schlagersängerin, stammte übrigens aus Schweden.



Die fehlende Farbe

22.03.2017



PS. Irgendwie fehlte mir bei den Frühlingsfarben noch die Farbe lila...

!!!
Kartenmotiv im Museumsladen des Tinguelymuseums

Frühlingsfarben (8)

20.03.2017


Heute die achte und letzte Frühlingsfarbe:
Smaragdgrün!
Wie die Farbe des Rheins.
Der im Moment einem fliessenden Edelstein ähnelt...



Frühlingsfarben (7)

19.03.2017


Was haben Nilpferde eigentlich für eine Farbe?



Frage ich mich und mache ein Bild des selig im warmen Sandbett dösenden Flusspferdbullens Wilhelm:



PS. Mein Vorschlag: Graurosa!

PPS. Einen rhylaxten (so heisst das seit Kurzem hier am Rhein...) Sonntag wünsche ich allen hier Lesenden!
Hausfrau Hanna









Frühlingsfarben (6)

18.03.2017



Die intensivste Frühlingsfarbe ist wohl rot.
Rot wie die grosse Liebe.




die erste grosse liebe
dauerte neun jahre

von einem dorf zum nächsten
waren es nur vier kilometer

gut zu gehen auf
waldwegen, feldwegen
und oft in der mitte treffen
etwas näher bei ihrem dorf

dort wo dann die autobahn
gebaut wurde
auf der ich jetzt in nur sechs stunden
meine zweite grosse liebe erreichen kann



aus 'Pausenpoesie' Gedichte zum Neustarten, 1.Aufl. 2015, Anton G.Leitner Verlag



Frühlingsfarben (5)

17.03.2017


Weiss ist vorherrschend! 
Das fällt mir auf, als ich der Buchhandlung vor einem Regal stehe, das gefüllt ist mit Inneneinrichtungsbüchern.
Ich lese die Titel:

Urban Living
Das grosse Wohnbuch
Aufgemöbelt
Wohlfühloasen
Kreativräume
Hygge
 (das dänische Wort für Gemütlichkeit)


Künstliche Blumen im Schaufenster einer kleinen Wohnboutique in der Spalenvorstadt



PS. Wohl noch nie gab es so viele Bücher, die uns helfen, die Wohnträume zu verwirklichen und uns gemütlich einzurichten.

PPS. Vielleicht ist das einfach die andere, die stille Seite der grossen Reiselust und grenzenlosen Mobilität...


Frühlingsfarben (4)

16.03.2017



Neben der Frühlingsfarbe grün ist die zweitschönste Farbe... .. .




... .. . Baselblau ! ;)









Frühlingsfarben (3)

15.03.2017


Im Moment liegt wie ein zarter, hellgrüner Schleier über den Bäumen und Sträuchern.
Lang dauert es nicht mehr, und die Blätter drängen mit aller Kraft hervor. 
Bereits seit einer ganzen Weile sind die silberglänzenden Weidenkätzchen aufgesprungen.
Sitzen dicht an dicht wie mollige, pelzige Wesen an den Ästen der Weiden.

Der finnlandschwedische Lyriker und Schriftsteller Zacharias Topelius hat ein bezauberndes, kleines Gedicht geschrieben, das von allen in Schweden geliebt wird:


"Sov du lilla videung! Än så är det vinter."
"Schlaf du kleines Weidenkind! Denn es ist noch Winter."


Das Gedicht wiederum fand Anklang bei der Komponistin Alice Tegnér, die es vertonte:
Hier!


Und Elsa Beskow, eine auch bei uns bekannte Kinderbuchautorin, hat das kleine Weidenkätzchen als sanft schlafendes Kind gezeichnet:


Elsa Beskow: Weidenkätzchen - videung 
(Bild aus dem Internet)



PS. Elsa Beskow. 1874- 1953, wurde übrigens in Stockholm geboren. Sie war Zeichenlehrerin und illustrierte unzählige Bilderbücher. Viele ihrer Bücher sind auch auf Deutsch erschienen.

Frühlingsfarben (2)

14.03.2017



In der Stadt hat die neue, frische Kleidermode Einzug gehalten in den Schaufenstern.
Und verspricht vögeliwohle Gefühle beim Tragen... 




PS. Schaufensterwerbung des Modehauses Vögele ("Mode für die ganze Familie!").





Frühlingsfarben (1)

13.03.2017


Kaum ist die Fasnacht vorbei,
der tonnenschwere Abfall zusammengekehrt -
gibt es Platz für den Frühling!









Zweimal Kunst!

12.03.2017


"Ein Gedicht zu schreiben ist Kunst -
einen Baum in Form zu schneiden auch."

Hausfrau Hanna


PS. Hier der Beitrag über die Kunst des Bäumeschneidens von 2011!





PPS. Und hier ein Gedicht über die Kunst des Baumschnittes:



Schnitt

Die Äste stärken, die gut weglaufen
nach aussen,

und kappen, was quertreibt,

dass die Mitte frei ist:
offen für Licht.


Susanne Stephan, 1963, deutsche Schriftstellerin
aus 'Pausenpoesie' Gedichte zum Neustarten, 1.Aufl. 2015, Anton G.Leitner Verlag




Was nach der Fasnacht übrig bleibt ... .. . (4)

10.03.2017



Die letzte Zigarette geraucht.
Das Bier ausgetrunken.
Regen fällt ins leere Glas...






Adie Fasnacht: Bis nächstes Jahr!
19. - 21. Februar.



Der graue Fasnachtsmittwoch ... .. . (3)

09.03.2017


Gestern der letzte Tag der Fasnacht.
Ein grauer Tag, ein verhangener Tag. 
Ich war so müde und schlapp, dass ich es nur an den Rand des Cortèges schaffte.
Aber auch da gab es Wundersames zu sehen.
Vielleicht genau deshalb, weil ich nicht mitten im Geschehen war...


Ein schmucker, schwarzer Waggis...


... der auch ohne Larve schmuck aussah:


Vorne wartete in aller Ruhe die Fasnachtsbegleiterin mit dem Pferd...


... während hinten in der Chaise aufgerüscht und zurecht gezupft wurde:


Zum Schluss noch ein grosszügig gemeintes
'Free hugs and free kisses'!


PS. Fortsetzung folgt!

Der Fasnachtsdienstag ... .. . (2)

08.03.2017


Am Ziischtig, dem Dienstag, haben die Kinder ihren grossen Tag.
Petrus im Himmel muss ein Kindernarr sein!
Er hielt gestern die Schleusen geschlossen.
Das Wetter war gut. Und es blieb trocken.
Ein traumhafter Tag also für alle. Gross und klein. Alt und jung.



Die kleine Prinzessin hinter der Fensterscheibe des Restaurants 'Hasenburg' wäre wohl lieber draussen auf der Gasse und im Getümmel gewesen...



Diese Kleinen gebärden sich bereits als höchst professionelle Wagenfasnächtler und verteilen grosszügig Süssigkeiten...




Bei der Mittleren Brücke haben zwei Teenager ihren Platz eingenommen und werden von einem Verehrer mit Mimosen beschenkt...




Und beim Tinguelybrunnen beim Theater spielt ein kleines Mädchen ganz vertieft ...



PS. Fortsetzung folgt!