Ein Wunschtraum, der sich nicht erfüllt hat... oder Akropolis adieu!

03.02.2017


Als Vierzehnjährige war eines meiner Lieblingsfächer Geschichte.
Mich faszinierten die alten Kulturen der Ägypter, der Römer und Griechen.
Und die Dias, die der Geschichtslehrer uns zeigte, überwältigten mich in ihrer Schönheit.
Mein sehnlichster Wunsch war, einmal die Akropolis hautnah zu erleben.
Es vergingen Jahre.
Dann ging der Wunsch in Erfüllung:
Unsere Klasse machte 1972  die Maturreise nach Griechenland.
Ich war voller Vorfreude und hatte riesige Erwartungen.
Und erlebte die erste Enttäuschung, die das Reisen (auch) mit sich bringen kann.
Ich hatte mir die Akropolis völlig anders vorgestellt.
Dass ausser uns noch unzählige andere Touristen herumkraxelten,
damit hatte ich nicht gerechnet.
Mit der unglaublichen Hitze auch nicht.
Eine Frau brach ohnmächtig zusammen.
Und wir sassen schlaff und desinteressiert auf den alten Steinen herum...

... wie die Bilder aus dem Fotoalbum von Annodazumals zeigen:



PS. Neben die beiden Bilder habe ich damals die folgenden Worte geschrieben:

Akropolis
ein Wunsch-
traum

wird

zur grossen Enttäuschung
\infty  Touristen)









6 Kommentare:

Quer hat gesagt…

Schade, dass Ihre Begeisterung für die griechische Antike gleich am Anfang einen gehörigen Dämpfer bekam, liebe Hausfrau Hanna.
Tja, alle Touristen-Destinationen wären am schönsten ganz ohne Touristen. :-)
Ich nehme aber an, dass der Funke fürs Geschichtliche dennoch nicht ganz erloschen ist.

Schön sind solche Jugenderinnerungen allemal. Wir waren 1970 mit unserem Geschichtslehrer auf Schulabschlussreise in Florenz. Da ich nicht zu hohe Erwartungen hatte, konnten sie auch nicht enttäuscht werden.

Ihnen einen herzlichen Gruss in diesen mehrheitlich sonnigen Februartag,
Frau Quersatzein

Wildgans hat gesagt…

Wie kamen Sie bloß darauf und auf diesen Schulausflug?
Unserer ging nach Prag und war so nachhaltig, dass ich immer mal wieder dorthin will...damals war es noch recht grau, es huschten Schwarzgeldmenschen rum und wir aus dem Westen wurden ziemlich übers Ohr gehauen, mussten mehr Eintritt bezahlen wie die aus der DDR - und dergleichen mehr. Ein Teil der Faszination kam sicher auch dadurch zustande.
Bitte lassen Sie sich noch viele solche Lebensereignisse einfallen!
Gruß aus dem dunklen Winzerdorf

Hausfrau Hanna hat gesagt…

Je höher die Erwartungen,
liebe Frau Quersatzein,
desto tiefer ist dann wohl die Enttäuschung.
Und die Akropolis war eine! Und nicht der magische Ort, den ich mir vorgestellt hatte.
Seither versuche ich, 'Touristenattraktionen' zu meiden... ;)

Sie waren mit dem Geschichtslehrer in Florenz - wir haben die Geschichtslehrerin zu Hause gelassen und haben die Maturreise ganz ohne Begleitung gemacht. Und auch bewältigt ...;)

Herzlichen Gruss ins Wochenende
Hausfrau Hanna

Hausfrau Hanna hat gesagt…

Unsere Klasse hatte wohl den Wunsch, auf Griechenland,
liebe Frau S.,
die Maturreise (inkl. ersten Flug des Lebens) nach Griechenland zu machen.
Auf die Insel Aegina, die vor Athen liegt.
Und da BAdeferien wohl etwas zu langweilig gewesen wären, bot sich ein Ausflug nach Athen an. Inkl. Akropolis....

Beim Blättern in uralten Fotoalben tauchen die Erinnerungen wieder auf...;)

Herzlichen Gruss ins helle Heute!
HAUSfrau Hanna

PS. Prag kenne ich persönlich nicht.
PPS. Ihre Erinnerungen an die 'goldene Stadt' faszinieren mich!

Anonym hat gesagt…

HalloHausfrauHanna
Also verglichen mit den heutigen Touristenmassen waren es damals wohl eine Handvoll ;-)

Gruss vom Pesche


Hausfrau Hanna hat gesagt…

Na na na na,
lieber Pesche,
jetzt untertreib mal nicht so...;)

Gruss von einer gern zu Hause sitzenden Hanna