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27 März 2017

Grossstadteindrücke (1)


Am Samstag war ich wieder einmal in Zürich.
Oder Zureich - wie es in der Zeit der Jugendkrawalle und Häuserbesetzungen provokativ genannt wurde. Und genauso bei der Einfahrt mit dem Zug in den Hauptbahnhof auf einem grossen Schild zu lesen war...
Zürich Jahre später. 
Ein Tag mit vielen spontanen Begegnungen und spannenden Eindrücken.
Besonders dann, wenn der Blick in einer Altstadtgasse nach oben schweifte und an einer Fassade hängen blieb:



Solche Tafeln üben auf mich einen ganz besonderen Reiz aus:
Gottfried Keller, einer der wichtigen Schweizer Dichter und Autoren, verlebte hier seine langen Jugendjahre.
'Kleider machen Leute', 'Romeo und Julia auf dem Dorfe' und 'Der grüne Heinrich' gehörten zu unserem obligatorischen Schullesestoff. Und wahrscheinlich ist das bis heute so...



Den Klingelknopf habe ich nicht gedrückt.
Schade eigentlich...


8 Kommentare:

  1. Oh, dass mir etwas hinterher leid tut, wie oft schon erlebt...
    Wie gut, dass die Frau H. an Fassaden hochschaut!
    Gruß von Sonja

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  2. Toll, dann haben sie sich also in die noch grössere Stadt gewagt!
    Herr Keller hätte bestimmt Freude an einem Besüchlein von Haus-Frau Hanna gehabt.... na ja es gibt ja vielleicht ein nächstes Mal!
    Die sonnigsten Grüsse westwärts
    Madame S. mit Bruceli an ihrer Seite

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  3. Es gibt so schöne Gassen und Ecken in Zürich, liebe Hausfrau Hanna.
    Ich war kürzlich wieder mal da, ohne diese feinen Fundstücke entdeckt zu haben.
    Wie gut, dass Sie uns daran teilhaben lassen!

    Ich freue mich schon auf mehr.
    Herzlichen Montagsgruss,
    Frau Quer

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  4. Ah, sie sind auch jemand, der den Blick hebt.
    Und den Klingelknopf zu drücken, hätte ich mich auch nciht getraut – obwohl die Beschriftung ja direkt die Fantasie anregt.
    Herzliche Grüße Petra

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  5. Das Spannende,
    liebe Frau W.,
    ist oft erst weiter oben...
    Und stellen Sie sich vor, ich hätte geklingelt und Herr Keller wäre plötzlich vor mir gestanden;)

    Gruss von der wieder zurückgekehrten BaselHanna

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  6. Für mich,
    ma chère Madame S.,
    ist Zürich (verglichen mit Basel) eine Weltstadt:
    Die Häuser sind grösser, die Preise höher, die Menschen schicker und anstatt nur eines Flusses hat es einen See!

    Liebe Grüsse zu Ihnen und Bruceli!

    PS.Ich hoffe, ich finde Herrn Kellers Elternhaus beim nächsten Mal wieder.
    In dieser Grossstadt...;)

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  7. Genau deshalb mag ich Zürich,
    liebe Frau Quer,
    seiner Altstadtgassen, der lauschigen Plätze und der Sicht vom Zürichberg auf den See wegen!
    Es gab so viel zu gucken.
    Und dann hat es leider nicht mehr gereicht für das Museum Strauhof in der Augustinergasse, das wir eigentlich auch besuchen wollten...


    Herzlichen Gruss zu Ihnen (und das Museum ist vorgemerkt)
    Hausfrau Hanna

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  8. Oh ja,
    liebe Petra,
    ich schaue gern nach oben! Und in Zürich sind die Häuser und die Fassaden so schön, dass sich jeder Blick lohnt...
    Und eine Begegnung in Augenhöhe mit dem Schriftsteller Keller regt tatsächlich an zum fabulieren :)

    Herzlichen Gruss
    Hausfrau Hanna

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