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10 Februar 2018

Im Dialog mit dem Maler (3)



"Wenn ich sagen soll, was das nun ist, was ich da zeichne, bin ich unsicher, es jetzt, also nachher, zu sagen, denn wenn ich auf der Leinwand rumkrieche und die Farbe ausdrücke, weiss ich zwar, was ich mache, aber nicht, was es ist, was ich mache."

Georg Baselitz



Diesen umständlichen, verschachtelten Bandwurmsatz des Künstlers musste ich mehrere Male lesen.
Ich tat es auch halblaut, weil ich ihn nicht auf Anhieb verstand.
Dann dachte ich: "Gut, dass der Mann malt. Und nicht schreibt..."







6 Kommentare:

  1. Es ist wohl für alle Künstler, nicht nur die bildenden, schwierig, sich zu den eigenen Arbeiten zu äussern. Die sollten doch eigentlich für sich selber sprechen.
    Bei einem Gedicht oder einem Musikstück ist das genauso.
    Danke für diese schönen Bilder und Baselitz-Zeilen, liebe Fotofrau Hanna. Mir kamen letztere gar nicht mal so unverständlich vor. :-)

    Lieben Gruss durchs permanente Grau,
    Donna Quer

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  2. Auf Leinwänden oder dicken Papieren möchte ich auch rumkrabbeln, fette Worte schreiben oder Traumsachen malen, ja, das möchte ich!
    Danke fürs weitere Berichten!
    Gruß von der Mischkostfrau

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  3. Und mir kommt,
    liebe Frau Querdenkein,
    noch eine Inszenierung im Theater ein, zu der vorher eine Einführung stattfindet.
    Das Werk sollte für sich sprechen und das Publikum begeistern/mitreissen/berühren.

    Den Schachtelsatz habe ich schliesslich auch verstanden.
    Dennoch mag ich lieber kurze, klare Sätze ;)

    Lieben Gruss in den Sonntag (wohl ohne Sonne)
    Hausfrau Hanna




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  4. Gern geschehen,
    liebe Mischkostfrau S.,
    ich sehe Sie vor mir, wie Sie auf dem Boden knien und auf ein riesiges Papier Striche, Punkte und Kleckse malen. Mit den Fingern und den Handballen.
    Und dazu ein feines Selbstgespräch führen ;)

    Lieben Gruss in den Sonntag
    Hausfrau Hanna

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  5. Geschätzte Hausfrau Hanna
    Da ich ja hier herumkalbere bin ich im Moment einfach mit der AgriKultur beschäftigt....
    Darum ist Blogistan doch einfach eine gute Lösung für mich, nicht?
    Madame S.... Die gerade gemerkt hat, dass es bei Ihnen schon eine Nummer VIER in der Basilitz-Serie gibt!
    Also au revoir ;-)

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  6. AgriKultur,
    ma chère Madame Smilla,
    ist gleichwertige Kultur neben der MuseumsKultur...;)
    Und ein neugeborenes Kälbchen im Stall ist genauso ein plaisir wie ein neu geschaffenes Bild an der Wand:)


    Herzlichen Gruss in den Sonntag (ohne Sonne)
    Hausfrau Hanna

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