Der Mai geht zu Ende...

27.05.2017



Heute soll es in Basel über 30 Grad heiss werden.
Morgen ebenfalls.
Und auch nächste Woche geht es sommerlich weiter.
Man solle den Kopf mit einem Hütchen bedecken,
ein T-Shirt anziehen.
sich gut eincrèmen und den Schatten aufsuchen.
Oder sich von 12.00 bis 14.30 Uhr drinnen aufhalten.
Diese Empfehlungen gab der nette Meteomann gestern Abend ab,
nachdem er zuvor die Wetterprognosen verkündet hatte.
Der Sommer ist da!
Und das im Mai...


Rheinliebe


PS. Vorhin hörte ich, wie einer unten auf der Strasse laut und fröhlich die Schweizer Nationalhymne pfiff: "Trittst im Morgenrot daher, seh' ich dich im Strahlenmeer."

PPS. Seine gute Laune war ansteckend.

PPPS. Ein schönes Sommerwochenende also!

Zum Auffahrtstag!

25.05.2017



Ich gehöre
(was den hier regelmässig Lesenden wohl bekannt sein dürfte)
 nicht zu den Reisemunteren.
Ich kenne jedoch in meinem Umfeld Menschen, 
denen die Abenteuerlichkeit des Reisens durch die Blutadern zirkuliert 
und die vor Reisefieber förmlich zu zittern und zu beben beginnen, 
wenn sie das Kerosin am Flughafen einschnuppern.
So anschaulich und sinnlich hat es mir zumindest Schwager F. kürzlich erklärt.
Und ich konnte seinen Zustand sofort begreifen...


Ostsee: Kreuzfahrtschiff im Schärengarten bei Stockholm


PS. Gestern Abend, der voll besetzte Schnellzug fuhr langsam in den Bahnhof ein, hörte ich, wie jemand seiner Begleitung wünschte: "Tschüss und gute Auffahrt!"

PPS. Nehmt das bitte nicht wörtlich... ;)




Teures Getränk!

23.05.2017


Heute eine kurze Antwort auf den gestrigen Blogbeitrag!
Deutsche Lesende haben in ihren Kommentaren erstaunt zur Kenntnis genommen,
wie  (horrend) hoch die Kaffeepreise hier sind.
Ich habe beim Lesen genickt.
Weil es stimmt!
Eine Tasse Kaffee oder Cappuccino
kostet in einem städtischen Café mit Bedienung tatsächlich 5 Franken.
Im Strassencafé am Rhein kann es durchaus noch mehr sein.
Dafür ist die Sicht auf den vorbeiströmenden Fluss wunderschön.
Und die ist im Preis inbegriffen... ;)





PS. Im Ernst jetzt, falls einmal ein Aufenthalt in Basel geplant ist: Es gibt auch hier günstigen Kaffee!
PPS. Man muss einfach wissen, wo!
PPPS. Deshalb zum Schluss Hausfrau Hannas Tipp: 
Im Restaurant des Kleinbasler Warenhauses 'Manor' gibt es sehr guten, aromatischen Kaffee: Die Tasse für SFr. 3.70 :)

Überzeugend erklärt

22.05.2017


Letzte Woche auf dem Bahnhofsplatz.
Ich warte auf das Tram.
Der ältere Mann kommt direkt auf mich zu und spricht mich freundlich an:
"Hätten Sie mir vielleicht 4 Franken 20 für einen Kaffee?
Ich möchte gern einen trinken und habe nur eine kleine AHV."
Wo er denn seinen Kaffee jeweils trinke, frage ich ihn.
"Ich gehe immer zu McDonald's, da kostet er genau 4 Franken 20."
Die Antwort überzeugt mich.
Ich greife nach dem Portemonnaie.



Jeder Tag ist ein neuer Tag!

20.05.2017



Darin ist ein schwedischer Musiker mit kurdischen Wurzeln.
Seine Eltern flüchteten in den Achtzigerjahren aus dem Irak nach Schweden.
Schon als Jugendlicher schrieb er seine ersten Songs.
Vor knapp zwei Jahren begann er, auf  Schwedisch zu texten. Und  zu singen.

Sein neustes Lied heisst "Ja må du leva idag - Mögest du leben heute!"





PS. Ganz anders tönt die akustische Version, die er nach dem Anschlag in Stockholm sang. Sie weckt so viele Gefühle... Hier!

PPS. Ich mag Darin. Am 2.Juni wird er übrigens 30 Jahre alt.


"Denn wenn du die Augen schliesst, ist alles klar.
Sag mir, was du siehst, wenn du dich selbst siehst!
Kannst du etwas vermissen, was du bereits hast?
Einen Atemzug lang, die Zeit, die du zur Verfügung hast.
Ja, mögest du leben heute:
Jeder Tag, jeder Tag ist ein neuer Tag!

So heb dein Glas, denn jetzt ist alles, wie es sein soll!"

(Übersetzungsversuch von Hausfrau Hanna)

Unerreichbar für die Sorgen!

19.05.2017





"Wenn ich schrieb, war ich für alle Sorgen unerreichbar."



Margareta Strömstedt




Es muss nicht zwingend das Schreiben sein.
Unerreichbarkeit kann auch beim Stricken, Hobeln, Gärtnern, Malen geschehen.
Oder jeder andern Tätigkeit, bei der  'man' sich ganz einlässt.
Für eine Weile...

Varmt tack, Astrid!


Landsprache!

17.05.2017


Am vergangenen Samstag am Bauernmarkt im kleinen Dorf.
Eine gut gelaunte Frau, das weisse Haar hochgesteckt, spricht Hausmann Hanna mit seinem Namen an.
Dieser schaut etwas ratlos drein und versucht sich zu erinnern.
Nun streicht sich die Frau mit der Hand über die Haare und sagt in ihrem breiten Landdialekt:
"Kei Wunder, kennsch mi nümm! S'hett mir uff ä Giebel gschneit..."




PS. Die Sprache gehört ebenfalls mit dazu, damit ein Dorf lebendig ist. Und lebendig bleibt...;)