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26 November 2012

Von föhnigem Sonntagswetter und einer Kritik in der NZZ am Sonntag!


Gestern fühlte ich mich irgendwie komisch.
Ich war nicht 'på gott humör', wie man auf Schwedisch sagt. Den Grund, warum ich so 'chiibig' war, konnte ich lange nicht ausmachen.
Erst als wir am Nachmittag dem Fluss entlang gingen und ich die Möwen hörte, klarte es in mir auf:
Der Föhn war schuld!
Denn anstatt sehnsüchtige Schreie auszustossen, hackten die Vögel aufeinander ein, gaben schrille, kreischende Töne von sich. Sie spürten ihn wohl auch.
Den Föhn...
Erst im Lokal am Rhein, als wir vor Kaffee und Kuchen sassen, hob sich meine Stimmung.
Und sie hob sich noch mehr, als ich die NZZ-Buchbeilage durchblätterte, bei einigen der besprochenen Büchern verweilte, um dann plötzlich bei einer der Kritiken zusammenzuzucken:
"Die siebzehnjährige Jori erwacht benommen an einem leeren Pool, angekettet ans Sprungbrett."
Diesen Namen und exakt diesen Buchbeginn las ich doch vor einiger Zeit schon...
Das ist doch der Beginn von...  Jaaaaa! Das ist tatsächlich der Anfang von Blogkollegin Alice Gabathulers neuerschienenem Buch 'Matchbox Boy'!

Da gab es kein Halten mehr. Ich hielt dem ruhig dasitzenden und zeitungslesenden Hausmann Hanna die Beilage unter die Nase: "Da! Das musst du lesen!"



PS. An diesem Gefühlsausbruch hatte der Föhn übrigens keine Schuld.
PPS. Es war die pure Begeisterung über die Buchbesprechung und Kritik.
PPPS. Und das nota bene in der NZZ am Sonntag! :)

2 Kommentare:

  1. Danke fürs Mitfreuen :-)

    (Ich freue mich übrigens heute immer noch. Wird wohl noch eine Weile anhalten.)

    Liebe Grüsse

    Alice

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  2. Gern geschehen,
    liebe Alice,
    freuen, mitfreuen, sich über etwas freuen und an etwas kann man nicht oft genug :)

    Herzlich Hausfrau Hanna

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