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08 März 2013

Tiergedächtnis





Ich kenne einen Mann, der ausgestattet ist mit einem sensationellen Gedächtnis.
Einem Elefanten gleich erinnert er sich an Vergangenes, als ob es eben erst geschehen wäre. Dabei vermag er Details so präzis und lebendig zu beschreiben, dass das Blumenmuster des Sommerrockes aus dem Jahre 1968 wieder vor meinen staunenden Augen auftaucht.
Im nächsten Moment jedoch erinnert sich der Mann genauso intensiv und detailgenau an Kränkungen, die ihm damals in der Schule widerfahren sind. Belastend und bedrückend hört sich das dann an...



PS.  Würde der Mann hingegen in Schweden leben, wäre er etwas besser dran. Dort besässe er nämlich bloss ein 'hästminne'... 










2 Kommentare:

  1. Schön, die Bilder, ganz aus dem Gedächtnis gezeichnet. :-)
    Ja, es hat Vor- und Nachteile, ein gutes Gedächtnis zu haben...
    Mir fehlt sehr viel von früher, das ist schade und angenehm zugleich...

    Alles Gute in einen sehr präsenten Tag,
    Brigitte

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  2. Ja, es kann sowohl bunt und schön sein,
    liebe Frau Quer,
    als auch belastend und bedrückend.
    Das Erinnern.
    Vielleicht fehlt hier ein Filter, der das Eine durch- und das Andere zurücklässt...

    Herzlich in einen guten Tag
    Hausfrau Hanna

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