09.10.2013

Sprache verändert sich



"Wo man am meisten drauf erpicht,
gerade das bekommt man nicht."

Wilhelm Busch



PS. Erpicht sein - sagt und schreibt man das eigentlich heute noch?

Kommentare:

  1. "Erpicht sein" gehört ins Standard-Repertoire von Frau Flohnmobil. In erster Linie mündlich, aber auch schriftlich.

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  2. Bei Frau Quer kommt es auch noch gelegentlich vor, dass sie das Wort verwendet.

    So, und nun ist sie erpicht auf ein paar Sonnenstrahlen!!!

    Liebe Grüsse.

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  3. Ist vielleicht kein tägliches Wort, aber aus der Mode gekommen ist es noch nicht.

    Liebe Hanna, auf schwedisch sagt man att man är begiven på något. Das hab ich allerdings noch nie gehört (und extra i Norstedts Wörterbuch nachgeschlagen). Vielleicht ist es in Schweden aus der Mode gekommen??

    So, und nun hoffe ich, dass der alte Busch zu tiefst Unrecht hat mit seinem schönen Spruch! Bin nämlich ganz erpicht auf einen gewissen Job :)

    Liebe Grüsse aus dem grau/gelben (Himmel/Blätter) Noden.
    Claudia

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  4. Ich brauche den Begriff,
    liebe Frau Flohnmobil,
    meist nur in der negativen Bedeutung: "Ich bin nicht erpicht auf dieses oder jenes..."
    Eine positive Ausnahme mache ich. In Oesterreich, wenn's ums picheln...;)

    Herbstherzliche Grüsse
    Hausfrau Hanna

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  5. Bei uns in der Stadt wären Sie heute auf Ihre Kosten gekommen,
    liebe Frau Quer,
    denn es hatten sich tatsächlich ein paar Sonnenstrahlenhervorgetraut.
    Nun, die Natur ist ganz erpicht auf Regen. ich mag es ihr gönnen, wenn es morgen soweit ist...

    Herzlich in den Abend
    Hausfrau Hanna


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  6. Bei den ganz jungen Leuten ist das Wort bestimmt 'out',
    liebe Smultronella,
    oder 'gammaldags'. Oder es wird überhaupt nicht mehr verstanden...

    "Jag är begiven på choklad", tönt doch prima. Schon wieder etwas gelernt :)

    Gråagula hälsningar från hjärta till dig
    Hausfrau Hanna

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