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29 Juni 2014

Hammerschuhe!


An welchem Anlass war ich gestern Abend?
Anhand dieser kleinen Auswahl an Hammer- und Glamourschuhen darf geraten werden...
Für jede Antwort gibt es eine richtig grosse, herzliche Umarmung :)













28 Juni 2014

Was ein Fisch an der Leine an Erinnerung auslöst...



"Ä Frou ohni Ma isch wien ä Fisch ohni Velo"

"Eine Frau ohne Mann ist wie ein Fisch ohne Fahrrad"


Dieser Traumtag gestern!
Um auf die andere Seite des Rheins zu gelangen, nahm ich die Fähre.
Ein von der Sonne ausgebleichter Plastikfisch lag da in einer kleinen Wasserlache.
Kinder hatten ihn wohl auf der Fahrt von Ufer zu Ufer aus dem Wasser hochgezogen und mit ihm gespielt.
Mir hingegen fiel plötzlich beim Anblick des vor sich hintropfenden Fisches jener merkwürdige Spruch ein, der aus den frauenbewegten Achtzigerjahren stammte und der aufräumen sollte mit dem Vorurteil, dass eine Frau ohne Mann nur ein halber Mensch sei...




27 Juni 2014

Davonziehen


Heute ein Traumtag!
Warm. Aber noch nicht dumpfschwül.
Spaziergänge sind für mich wichtig.
Am liebsten dem Fluss entlang.
Ganz ohne Walkingstöcke.
Damit die Arme schwingen können.
Und ich die Gedanken frei ziehen lassen kann.
Bewegung tut gut!


26 Juni 2014

Je nachdem...


Kommt am Sonntag einer zum Pfarrer und fragt:
"Herr Pfarrer, darf ich beim Beten rauchen?"
Der Pfarrer überlegt und spricht: 
"Nein, mein Sohn, dies ist sicherlich nicht angebracht.""
Nächster Sonntag nach der Kirche:
"Herr Pfarrer, darf ich beim Rauchen beten?"
Antwort: "Aber ja, mein Sohn, der Herr wird sich freuen."



PS. Gestern auf der letzten Seite des aktuellen 'Kirchenboten' gelesen...




25 Juni 2014

Fast kein Unterschied (Fortsetzung)


Noch ein Bild aus dem Zolli.
Vaterliebe, die genauso berührt.
Die vielen 'jöööh', die Löwenvater Mbali und sein kleiner Sohn den Zuschauenden entlockt, sind leider nicht zu hören.
Nur zu ahnen... ;)


Foto Katìno

24 Juni 2014

Fast kein Unterschied...


Im städtischen Zoo, dem hier alle liebevoll 'Zolli' sagen. 
Eine Orang Utanmutter präsentiert stolz den zahlreichen Schaulustigen und Entzückten, die sich an die Scheibe drängen, ihr Junges. Berührend, wie zärtlich und spielerisch sie mit dem Kleinen umgeht:



PS. Diese grosse, umfassende Mutterliebe! Es ist praktisch kein Unterschied auszumachen zwischen den Menschenaffen und ihren nächsten Verwandten...




23 Juni 2014

Spiegelbilder

Kürzlich dieser Gedanke:
"Wieviel einfacher und selbstverständlicher das Leben würde, wenn man sich das Alter(n) gestattete..."



PS. Die beiden Fotos habe ich in einer Ausstellung mit Bildern der schwedischen Künstlerin Eva Bonnier auf 'Waldemarsudde' in Stockholm geknipst. 




21 Juni 2014

Mittsommerkälte


Gestern feierte man in Schweden das Mittsommerfest.
Das Wetter, habe ich gelesen, soll misslich gewesen sein.
Eine Rekordkälte von gerade mal 8 Grad im Norden.  
Im Süden etwas wärmer.
Nun gut, die Schweden sind sich ja wettermässig Einiges gewohnt und recht abgehärtet.
Und mit dem einen oder andern Schnaps intus liess sich die Kälte wohl einigermassen aushalten.
Hauptsache, man war draussen in der Natur... ;)


Barfuss, ohne Strümpfe und Schuh,
wandere ich mit dir
hinaus in den Sommer, wo die Winde wohnen
zu Rose und Vergissmeinnicht.

Barfota utan strumpor och skor,
ska jag vandra med dig
ut till sommarn där vindarna bor
till ros och förgätmigej.


19 Juni 2014

Donnerstagsfrauen



SIE LEBT NICHT SCHLECHT

Nachmittags sitzt sie (die Pumps abgestreift)
auf ihrem leopardengemusterten Fauteuil,
hält die Kaffeetasse in der rechten,
die Untertasse mit dem Silberlöffel in der
linken Hand, schaut die Gilmore Girls oder
eine Arztserie, jedenfalls etwas mit Herz.

Sie kommentiert noch immer laufend
für Karl, der ihr stramm im Rücken hängt,
die Flinte geschultert in Wildhüter-Manier,
den hechelnden Artus bei Fuss.

Ach ja, sie lebt nicht schlecht, etwas Wasser
in den Beinen, der Bluthochdruck, das Übliche.
Was solls, jeden Donnerstag treffen sie sich
(die Nägel frisch lackiert) im Metropol: Sonja,
Alice und Dorin mit der verzogenen Fluffy. -
"Grundgütiger, die wär nichts für dich, Karl!"

Brigitte Fuchs
aus "Es tanzt der Stein" 2014






PS. Einen passenden, leopardengemusterten Fauteuil habe ich auf die Schnelle nicht gefunden. Als kleiner Ersatz ein ähnlich gemustertes Kleidchen, in dem sich die eine oder andere der Donnerstagsfrauen vielleicht auch wohlfühlen würde...





17 Juni 2014

"Entschuldigung! Wo sind die Elche?"


"Das ist Alfred!"
 "Det här är Alfred!"

Alfred im Juni 2010 - geknipst von Hausfrau Hanna


Warum ich das weiss?
Am Sonntagabend schaute ich das WM-Spiel Schweiz - Ecuador.
Da mir nach dem Schlusspfiff der Absprung vom Bildschirm zum Buch nicht gelang, drückte ich weiter durch die Sender. Gähnend und gelangweilt schaute ich einen Moment einem alten 'Tatort' zu, wechselte dann weiter zu 'Bella Block'. Ein Sender folgte dem andern...
Plötzlich war ich wie elektrisiert. Und hellwach.
Schuld daran war der WDR. Und eine Reportage über die schönste Stadt der Welt.
Mit einem eloquenten und witzigen Reporter, der sich sogar auf Schwedisch versuchte und mit einem "Ürschäktaworfinnsäljarna? (Ursäkta! Var finns älgarna?) bis zu Alfred durchschlug.
Ich unterhielt mich bestens.
Und wenn ich nicht bereits wüsste, dass Stockholm so wunderschön ist, ich würde heute noch hinfliegen...  ;)


PS. Hier geht es zur Sendung! Und zu Alfred bei ca. 28 Minuten ;)







16 Juni 2014

Kalorienleere Liebe


"Ich lebe von Luft und Liebe", sagten wir damals, 
als wir frisch verliebt waren und die Kilos sichtbar schwanden.
Heute übernimmt die Werbung und ergänzt mit Schokolade.
Recht so!



PS. Und genau heute vor drei Jahren dieser Beitrag, der (Sommerflaute sei dank)  in der wöchentlichen Blogstatistik aufgetaucht ist: Hier!

15 Juni 2014

'Lust&Liebe'


In meinem 'Rückzugsort' letzte Woche las ich drei Bücher: Zwei nordische Krimis, die mich vor Spannung am linken Daumengrundgelenk herumbeissen liessen und den Roman 'Und immer wieder Liebe' 'der italienischen Autorin Paola Calvetti, der mich wieder in eine entspannte Mittellage brachte...

Mit fast fünfzig Jahren erfüllt sich Emma ihren grossen Traum. Sie eröffnet in Mailand eine Buchhandlung mit dem verheissungsvollen Namen 'Lust&Liebe'. Der Name ist Programm. Denn alle Bücher handeln von der Liebe, und Emma hat sie alle selbst gelesen.
Beim Schmökern und Schnuppern in den Büchern wird den Kunden und Kundinnen Tee oder Kaffee serviert. Jede Woche gestaltet sie ein Schaufenster zu einem bestimmten 'Liebesthema', veranstaltet Lesungen mit bekannten Autoren oder lässt ihre Freunde aus ihren Lieblingsbüchern vorlesen.
Sie selbst jedoch hat mit den realen Liebesdingen abgeschlossen. Bis sie in einem Buch einen Zettel mit einer Telefonnummer und einem Namen entdeckt.
Und da beginnt dann ihre persönliche Liebesgeschichte, denn jede verdient in ihrem Leben eine zweite Chance...



PS. Byatt, Maupassant, Kundera, Proust, Balzac, Forster, Zola, Brontë, Levy, Shakespeare, Austen, Blixen, de Beauvoir, Moravia.
Das ist nur eine kleine Auswahl an Autoren und Autorinnen aus dem Buch. Alle haben sie über die Liebe geschrieben.

PPS. Vielleicht nehme ich mir den einen (Shakespeare) oder die andere (Blixen) wieder einmal vor.

PPPS. Eines jedoch ist sicher: Gäbe es hier in der Stadt eine solche Buchhandlung, ich wäre dort Dauergast!

14 Juni 2014

Dieser Vollmond gestern am Freitag, den 13.!


Die erste Hitzewelle des Sommers ist vorbei.
Ich bin seit gestern spät wieder in der Stadt.
Die Wohnung dumpf und stickig.
Als ich die Rollläden hochzog und die Fenster weit öffnete,
 sah ich den Mond am Himmel stehen:



PS. Bis zum nächsten Vollmond an einem Freitag, den 13., soll es übrigens 35 Jahre dauern...




07 Juni 2014

Schöne Pfingsten!


Allerseits schöne, hochsommerliche Pfingsten 
wünscht Hausfrau Hanna 
und verabschiedet sich für einige Tage:





06 Juni 2014

Sjätte sjätte!


Heute ist der sechste sechste.
Auf Schwedisch sjätte sjätte. Ausgesprochen 'schätte schätte'.
Heute also, am 'sjätte sjätte', wird in Schweden der Nationaltag gefeiert.
Überall wird die Fahne gehisst, die Nationalhymne gesungen. Auswendig. Von allen...
Auch von diesem hier:



PS. Persönliches über den schwedischen Nationalfeiertag hier! Und hier!

05 Juni 2014

Übersetzungskunst

Dank Frau Wildgans gelangte ich auf die wunderschöne Seite von Gerhard Rombach, der in Schweden lebt.
Sein zweisprachiges Gedicht 'Nichts auf der Welt' ('Ingenting i världen') gefiel mir derart gut, dass ich es kopierte und mitnahm in die Schwedischstunde.
Wir übersetzten Herrn Rombach schwedische Fassung mit grosser Begeisterung und Freude und (fast) ohne Hilfe des Wörterbuchs ins Deutsche.
Und das kam dabei heraus:


Nichts auf der Welt

Im Traum sah er sein 
Heimatland mit seinen
grünen Tälern und in der
Ferne schimmerten die blauen Berge

Hörte das sprudelnde Geräusch
des kleinen Bächleins
und ein Habicht
kreiste über ihm

Im Traum kommt seine Geliebte
lächelnd zu ihm und es gab nichts
auf der ganzen Welt
was für ihn unerreichbar wäre

übersetzt von C. und S.



Nichts auf der Welt 

Im Traum sah er 
seiner Heimat grüne Täler
Sah blau schimmernde Berge
in der Ferne

Hörte das Plätschern 
kleiner Bäche
Und ein Habicht 
flog hoch über ihn hinweg

Im Traum kam sie, die er liebte
lächelnd ihm entgegen und
Es gab nichts auf der Welt 
Das ihm unerreichbar erschien

übersetzt von A. und E. 


Nichts auf der Welt

Im Traum sah er
Seiner Heimat grüner Täler
Sah blau schimmernde 
Berge in der Ferne.

Hörte das murmelnde Rauschen
kleiner Bäche und ein
Hühnerhabicht flog
hoch hinaus.

Im Traum kam sie ihm lächelnd entgegen
sie, die er liebte
Und es gab nichts auf der ganzen Welt
das ihm unerreichbar erschien

Übersetzt von P. und S.


Hier das Original zum Vergleichen:

Nichts auf der Welt

Im Traum sah er die
Grünen Täler seiner Heimat
Sah blau schimmernde
Berge in der Ferne 

Hörte das Murmeln
Von Bächen und der
Bussard zog seine Kreise
Hoch über ihm

Im Traum kam die, die er liebte
Ihm lächelnd entgegen und
Es gab nichts auf der Welt das
Ihm unerreichbar erschienen wäre

Gerhard Rombach





PS. Und auch die Lehrerin musste! Sie übersetzte vom Deutschen ins Schwedische:

Ingenting i världen

I drömmen såg han sin 
hembygds gröna dalar
Såg blå skimrande fjäll 
i fjärran

Hörde bäckarnas sorl
och gladan flög
i circlar högt
över honom

I drömmen kom hans 
älskade leende emot honom och
det fanns ingenting i världen
han inte skulle kunna nå

G.,lärare
.


Und hier der direkte Vergleich: Das Original!

Ingenting i världen

I drömmen såg han sitt
hemlands gröna dalar
såg blå skimrande berg
i fjärran

Hörde det porlande ljudet
av små bäckar
och en duvhök flög högt
ovanför

I drömmen kom hon som han
älskade leende emot honom och
det fanns ingenting i hela världen
som föreföll honom ouppnåeligt

Original: Gerhard Rombach





04 Juni 2014

Glühendrote Farbe



"Rot ist die Liebe
rot ist das Blut
rot ist der Lehrer
in seiner Wut."

Diesen dummen Reim sagten wir früher im Chor auf, schmetterten genussvoll den Namen des jeweiligen Lehrers herunter, der unseretwegen ausser sich geraten war.
Der Meier. Der Müller. Der Buser.
Nie, kein einziges Mal jedoch war es eine Lehrerin...


PS. Damals war nämlich der Lehrerberuf noch mehrheitlich ein Männerberuf. Die einzige Lehrerin in der obligatorischen Schulzeit war die Unterstufenlehrerin. Und die war lieb. 

03 Juni 2014

Blogende


Letzte Nacht 
drückte ich im Traum versehentlich die falsche Taste.
Und bestätigte es auch noch mit einem Okay. 
Das Blog war vollständig gelöscht.
Der Bildschirm des Laptops leuchtete hell und leer.
Ich erwachte kurz, wunderte mich einen Moment lang, 
dass ich mich nicht wirklich darüber aufregte.
Dann schlief ich weiter...






01 Juni 2014

Von Lerchen und Nachtigallen und dem Musikhimmel auf Erden


In den vergangenen vier Tagen war die Innenstadt erfüllt mit einer ganz besonderen Fröhlichkeit und Leichtigkeit, die sich schwebend in allen Strassen, Plätzen und Gässchen auszubreiten schien:



Das Europäische Jugendchorfestival war nach zwei Jahren wieder zu Gast. 
Am Samstag, das Wetter machte mit, sangen die jungen Sängerinnen und Sänger auf verschiedenen Openair-Bühnen:


Diese drei Chöre waren für mich persönlich die Highlights:
Der Chor aus New York mit einer unglaublichen Bühnenpräsenz und mit starken Stimmen, auch tänzerisch eine Augenweide bei den Ausschnitten aus der 'West Side Story':

"I feel pretty!"


Als ob sie die Stimmen tief im Innern montiert hätten, sangen die 'Little Singers of Armenia'. 
Beseelt und himmlisch schön ihre Stimmen. Die Tränen waren hinter den Gläsern der Sonnenbrille auf dem Weg...
Inmitten der Mädchen mit den roten Latzhosen sang auch ein einziger Junge. 
Erste Reihe, vierter von links:



Zum Schluss dann der Auftritt einer bunten 'Schoppele' junger Leute mit dem peppigen Namen 'Hitziger Appenzellerchor'. Ihr Name war Programm. Sie performten und jodelten unerhört frisch, witzig und spritzig. Das Publikum geriet vor Begeisterung in Wallung.
Für Aug' und Ohr hier ein Müsterchen :)

"Wemmer nöd e bitzeli, wemmer nöd echli, wemmer nöd e bitzeli  loschtig si?"


PS. Doch, das wollen wir! Danke und auf Wiedersehen EJCF bis in zwei Jahren!