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01 November 2015

Allerheiligen: Memento mori



Kein Leugnen hilft, kein Widerstreben,
wir müssen sterben, weil wir leben.

Wilhelm Busch



PS. Danke, Brigitta, fürs Zusenden der Zeitschrift 'Der letzte Gang - vom Leben und Sterben', aus der ich Buschs Zitat entliehen  habe.

PPS. Ich werde heute Allerheiligen und morgen Allerseelen, Seite um Seite, weiterlesen in den Beiträgen. Mich erinnernd...

10 Kommentare:

  1. HalloHausfraiHanna
    So kannte ich Busch gar nicht.
    Sein Zitat hat hat etwas Befreiendes!

    Allerheiligengruss vom Pesche

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  2. Ich war auch etwas verblüfft,
    lieber Pesche,
    als ich las, von wem dieser Satz stammt. Bis jetzt kannte ich nur seine Reime zu Max und Moritz...
    Der Satz gefällt mir in seiner Direktheit.

    Herzlich Hausfrau Hanna

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  3. Der unvergleichliche Wilhelm Busch trifft wie immer den Nagel auf den Kopf! Herrlicher Fund zum heutigen Tagesthema. :-)

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  4. Hier noch ein schönes Gedicht von W.Busch:
    Aus Anlaß des 75. Geburtstags 1907
    Mein Lebenslauf
    Mein Lebenslauf ist bald erzählt.
    In stiller Ewigkeit verloren
    Schlief ich, und nichts hat mir gefehlt,
    Bis daß ich sichtbar ward geboren.
    Was aber nun? - Auf schwachen Krücken,
    Ein leichtes Bündel auf dem Rücken,
    Bin ich getrost dahingeholpert,
    Bin über manchen Stein gestolpert,
    Mitunter grad, mitunter krumm,
    Und schließlich mußt` ich mich verschnaufen.
    Bedenklich rieb ich meine Glatze
    Und sah mich in der Gegend um.
    O weh! Ich war im Kreis gelaufen,
    Stand wiederum am alten Platze,
    Und vor mir dehnt sich lang und breit,
    Wie ehedem, die Ewigkeit.

    Lieben Nebelabendgruß von Sonja

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  5. Wunderbar, dieser Eintrag in Wort und Bild und Hefttipp zum 1. November, liebe Hausfrau Hanna!

    Ja, gegen den Tod ist leider kein Kraut gewachsen, das zeigt uns Herr Busch so prägnant und liebenswert auf.

    Ihnen einen guten und anregenden Novemberbeginn! Liebe Grüsse,
    Frau Quer

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  6. Wilhelm Busch trifft,
    liebe Anhora,
    den Kern oder mitten hinein in das Zentrum eines Themas.
    Oder so, wie du es formuliert hast.
    Danke!


    Herzlichen Gruss zum Allerseelentag
    Hausfrau Hanna

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  7. Dieses Gedicht,
    liebe Frau S.,
    wird von mir fein säuberlich von Hand in das dafür vorgesehene Schönbüchlein eingetragen.
    Und wird künftig (genauso fein säuberlich) auf Geburtstagskarten geschrieben für Feiernde im reiferen Alter... :)
    Danke!

    Herzlich Hausfrau Hanna

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  8. Leider,
    liebe Frau Quer,
    oder vielleicht doch eher gottlob gibt es kein Kräutlein, Pillchen oder Säftchen gegen das Unvermeidliche des Todes...
    Freuen wir uns deshalb über diesen heutigen Tag - Allerseelen - wiederum ein prachtvoller, sonniger und warmer Herbsttag :)!

    Einen lieben Gruss zu Ihnen
    Hausfrau Hanna

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  9. Was ist das denn für eine Zeitschrift? Wo gibt es die?
    Auch in meiner neuen Lektüre wird sich gut damit beschäftigt:
    Irene Kummer: Wandlungen.
    Gruß von der unterm grauen Nebelmeer

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  10. Zu kaufen gibt es das Magazin nicht,
    liebe Frau unter dem Nebelmeer sitzende W.g.,
    es ist ein Heft, das lokal verteilt wird an die BewohnerInnen.
    Und diese Ausgabe beschäftigte sich mit dem Thema 'Leben und Sterben'.
    Verschiedene Menschen kommen darin zu Wort.
    Eine Künstlerin.
    Eine Bestatterin.
    Eine Sterbebegleiterin.
    Eine Floristin.
    Ein Bildhauer.
    Etc.

    Spannend zu lesen.
    Spannend auch der Titel Ihres Buches von Irene Kummer.

    Herzlichen Gruss
    Hausfrau Hanna

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