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03 Februar 2026

Auf den Hund gekommen...

 
Aus neugierigen Augen schaut mich der knuddelige Hund an,
dann läuft er hinunter ans Rheinufer:

Sein Herrchen, das ihm mit einigem  Abstand folgt,
lässt ihn seelenruhig gewähren.
Ich kann nicht anders und spreche den Mittfünfziger an,
 frage ihn, ob er das Hundeverbotsschild nicht bemerkt habe.
"Doch, aber es ist mir egal", entgegnet er flapsigarrogant.
Es tönt wohl etwas lehrerinnenhaft, als ich dem Mann zu erklären versuche,
dass ein solches Verbot keine Schikane sei, sondern Sinn mache,
da es Hunde gebe, die Wasservögel jagten und erschreckten.
Nun verändert sich das Verhalten des Mannes.
Er nickt und meint:
"Meiner gehört nicht dazu, meiner jagt nur Wildschweine."
Das kommt für mich so unerwartet und überraschend, 
dass sich mein Gesicht zu einem Lachen verzieht.
Wir verabschieden uns.
Und der Mann geht hinunter an den Rhein.
Zu seinem Hund, der brav auf ihn wartet...




10 Kommentare:

  1. Ja, ja, liebe Hausfrau Hanna, das kennen wir doch!
    Jede Hundehalterin, jeder Hundehalter hat den liebsten Vierbeiner, der nicht jagt, nicht beisst, nicht erschreckt und immer nur spielen will. :--)
    Und ein paar der Herrchen und Frauchen sind in der Tat sehr arrogant.
    Nun ja, nach einem Jagdhund sieht der putzige Knuddelhund tatsächlich nicht aus. :-)
    Ihnen eine schönen, sonnigen Dienstag und herzlichen Gruss,
    Frau Quersatzein

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    1. Ja,
      liebe Frau Quersatzein,
      dieses: "Minä macht nüt, är will numme spiele!" kennen wir ...
      Dennoch.
      Die meisten, die mit einem Hund unterwegs sind (ob am Rhein oder in der Innenstadt) halten sich jedoch an Regeln.
      Und der Hund war wirklich ein Schnüfel, deshalb habe ich ihn auch fotografiert. Die Begegnung mit seinem Herrchen kam etwas später ;)
      Einen frohen Mittwoch und herzlichen Gruss
      Hausfrau Hanna

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  2. Wo ein Alphamann recht hat…
    Liebe Grüße von Sonja

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    1. ... setzt ihm,
      liebe Sonja,
      die Frau Grenzen ;)
      Liebe Grüsse von Hausfrau Hanna

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  3. Dieses nette Kerlchen, liebe Hausfrau Hanna, soll Wildschweine jagen?
    Nie im Leben, glaubt
    Petra

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    1. Ich habe es,
      liebe Petra,
      dem Mann auch nicht geglaubt. Aber seine Schlagfertigkeit überzeugte mich und stimmte mich versöhnlich...
      Lieben Gruss
      Hausfrau Hanna

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  4. Liebe Hausfrau Hanna,
    ist das ein Süßer, na, ich glaube seinem Herrchen, dass er sich ordentlich gegenüber Wasservögeln verhält.
    Wenn's dann soweit wäre, würde er vermutlich auch keine Wildschweine jagen. Er sieht nicht sonderlich mutig aus, aber der Eindruck kann tatsächlich täuschen. Soll bei Menschen auch der Fall sein - manche sehen harmlos aus und haben es dennoch faustdick hinter den Ohren, *lach*
    Lächelnde Grüße nach Basel, die Linzerin

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    1. Der Hund sah,
      liebe C Stern,
      wirklich lieb aus. Aber die Regeln am Rhein sind klar: Auf dem oberen Rheinweg gilt Leinenpflicht, unten am Rhein ist ein Hundeverbot.
      Dennoch.
      Auf der gegenüberliegenden Rheinseite gibt es, extra für Hunde , einen Bade- und Freilaufstrand...
      Einen lächelnden Gruss nach Linz von der Baslerin H.H.

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  5. :-))))) das war aber eine lustige begegnung!

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    1. Das Ende,
      liebe Sylvia,
      der Begegnung so. Der Beginn jedoch eher etwas angespannt... ;)
      Lieben Gruss
      Hausfrau Hanna

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