Planetengarten über der Stadt

15.10.2018


Der Basler Kunstvermittler und Kurator Klaus Littmann hat ein Kunstprojekt initiiert
und ihm den Namen 'Jardin des Planètes' gegeben.
Zwei Wochen lang schweben über der Stadt neun riesige,
von Künstlern geschaffene Planeten.

Völlig diskret habe ich vergangene Woche dem Geschehen 
auf dem Waisenhausplatz im Kleinbasel zugeschaut:




Der rotweisse Planet wird mit Helium gefüllt...



... und schwebt,
etwas abgesondert von den andern Planeten,
 am Tag darauf über der Stadt.




Von der Pfalz beim Münster ist die Sicht auf den Planetengarten am schönsten -
ganz links ist er nochmals zu sehen: Der rote Einzelgänger...





PS. Hier ein Blogbeitrag von 2013 über eine andere Ausstellung von Klaus Littmann im öffentlichen Raum!


PS. Vem kan segla...

14.10.2018



'Vem kan segla förutan vind',
das schwedische Lied vom Segeln ohne Wind und Rudern ohne Ruder ,
ist tatsächlich sehr bekannt:
Auf youtube gibt es eine Vielzahl an Aufnahmen.
Ich habe mich für diese hier entschieden:





Ich wünsche euch allen einen schönen Sonntag -
önskar er alla en skön söndag :)





Wer kann segeln ohne Wind...

13.10.2018


Ein sonniger, milder Herbsttag am Thunersee.
Ein Traumtag, wie viele sagen. Oder ein Tag wie aus dem Bilderbuch. 
Die weich gezeichnete Pyramide im Hintergrund ist der Niesen,
bei dessen Anblick mein Vater immer laut niesen musste.
Ich habe es ihm geglaubt als Kind...


Im Vordergrund ein Segelschiff,
bei dessen Anblick mir das schwedische Lied in den Sinn kommt,
das wir auch hier kennen und singen:

Vem kan segla förutan vind
vem kan ro utan åror.
Vem kan skiljas från vännen sin
utan att fälla tårar?

Wer kann segeln ohne Wind 
wer kann rudern ohne Ruder.
Wer kann sich von seinem Freund trennen
ohne Tränen zu vergiessen?


Zwischen zwei Haltestellen (113)

12.10.2018


Bin ich länger unterwegs  im ÖV, 
(oder im 'Öffi', wie er in Norddeutschland genannt wird)
kaufe ich mir vor Abfahrt des Zuges eine Zeitschrift am Kiosk.
Zum Blättern, Stöbern, Gucken und Überfliegen.
Ich muss mich beim Lesen einer Zeitschrift nicht konzentrieren, 
wie es ein Buch von mir erforden würde,
Als ich jedoch die frischen Mädchenstimmen im Abteil nebenan hörte, 
legte ich die Zeitschrift zur Seite und benutzte sie nur noch,
 um ein paar der aufgeschnappten Sätze hineinzukritzeln.
Damit ich sie auch ja nicht vergass...



PS. Und sie wortgetreu wiedergeben konnte hier im Blog... 






Zwischen zwei Haltestellen (112)

11.10.2018


Die Fahrt vorgestern im Intercity nach Bern dauerte länger als normal.
Ein technisches Problem an einem Stellwerk zwischen Olten und Bern machte einen Umweg nötig.
Deshalb konnte ich auch eine Viertelstunde länger dem lebhaften, schnellen Gespräch der vier  'Biggirls' im Abteil nebenan lauschen.
Die Themen waren vielfältig (aber nicht jedes Thema eignet sich für das Blog... ;)).

Dieses jedoch passt:
"Ich und der Gregory haben in zwei Wochen unser Zweijähriges und wissen nicht, was machen!"
Schon sprudeln die Tipps aus den Mündern der Freundinnen.
Und nein, es war kein Billigstädteflug mit Easyjet dabei (wie man vielleicht vermuten könnte).
Sondern: "Go ässe goh!"




PS. Gefolgt von: "Ä Chochkurs mache!"
PPS. :))




Zwischen zwei Haltestellen (111)

10.10.2018


Gestern im Intercity nach Bern.
Im Abteil neben mir sitzen vier junge Frauen. 
Gymnasiastinnen im letzten Schuljahr vor der Matur, wie ich während der Fahrt herausfinde. 
Sie sind in Ferienstimmung. Das Gepäck und ihr lautes, lebhaftes, fröhliches Schwatzen zeugen davon.
Nun planen sie die gemeinsamen Ferientage. 
Den Mittwoch bekomme ich noch nicht mit. Beim Donnerstag steige ich ein und höre zu:
"Machen wir einen Brunch oder einen Grill?"
Sie entscheiden sich für den Grill.
Eine macht die Einkaufsliste und notiert die Vorschläge: Wienerli, Würstli und Paprika.
 "Ou, das habe ich alles nicht gern!"
"Sag nicht, du hast es nicht gern! Iss es einfach nicht!" 
Der Rüffel wird widerspruchslos akzeptiert.
"Schreib noch bacon auf und Salat! Fertig geschnittenen oder selber machen?"
Sie entscheiden sich für fertig geschnittenen.
Dann folgt eine ganz praktische Frage: "Wo lagern wir die Resten?"
Ich höre zu und freue mich still vergnügt.
Auch weil die vier den Freitag mit der gleichen Ausführlichkeit abhandeln wie den Donnerstag.
Mit einem Brunch allerdings. Und leicht fluffigen Omeletten... 








Mundartliches

09.10.2018


In einem Kartenständer in der Stadt
kann man minimalistische Postkarten kaufen.
Einige sind beschriftet mit einem einzigen Wort.
Andere mit einem kurzen, aufmunternden Mundartsatz:
Für jede Gelegenheit die passende Formulierung!
Bevor ich auf den Bahnhof gehe, 
(ein Tagesausflug an den Thunersee)
lasse ich euch eine kleine Auswahl hier:




PS. Wem eine eigene Wortschöpfung einfällt:
I fröi mi druff!