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31 Januar 2012

Eine gewisse Leere...


Seit gestern Mittag bin ich nicht ganz auf dem Posten, eine gewisse Leere hat sich in mir ausgebreitet.
Der Besitzer unseres Vierparteienmiethauses stand in der Türe und bat uns um Einlass.
Sein Atem ging schwer vom Treppensteigen, und er machte einen Witz darüber, der sich irgendwie nach "ein Lift wäre kein Luxus" anhörte.
Immer noch atemlos und für uns aus heiterhellem Himmel liess er dann diesen Satz platzen:
"Wir verkaufen das Haus!"


30 Januar 2012

Innovatives gegen dicke Luft...


Letzte Woche wollte ich im 'Werkstück' eigentlich nur marokkanischen Minzentee kaufen, als mir das originelle Design von Zündholzschachteln ins Auge stach. Als ich die Packung umdrehte, las ich auf der Rückseite folgenden Text: 

"Ist es am stillen Örtchen gerade mal laut geworden, 
vertreibt ein abgebranntes Zündholz zuverlässig den unangenehmen Geruch."

Da ich keine Raumsprays mit Wald- oder Wiesenduft mag, kaufte ich gleich zwei Packungen der Zündhölzer mit dem sinnigen Namen "Moderlieschen":



PS. Und natürlich habe ich im stillen Örtchen bereits ausprobiert, ob es funktioniert. 

PPS. Es hat!

PPPS. Die andere Packung schenke ich übrigens einer Nachbarin, die sich bei mir über ihr fensterloses Badezimmer ohne Abzug beklagt hat... ;)

28 Januar 2012

Eingelullt


Ein älterer, distinguiert aussehender Herr:
Dunkler Anzug. Dunkle Krawatte. Dunkler Hut. Dunkle Sonnenbrille.
Er sitzt mit übereinandergeschlagenen Beinen auf einem minthfarbenen Stuhl im Freien, 
blättert in einem Buch.
Leonard Cohen auf dem Cover seiner neuen CD 'Old Ideas'. 
Seine Stimme, die mich stets leicht deprimiert hat.
Jetzt höre ich ihr gebannt zu.
Eine traumschöne Melodie, die mich einlullt.
Ein Frauenchor, der in süsser Mehrstimmigkeit begleitet:
 'Show me the place'.
Eine Geige, die sanft die Melodie aufnimmt.
Vier Minuten Leonard Cohen...

27 Januar 2012

Eine Hand voll Sternenstaub...


...heisst das soeben erschienene Buch von Lorenz Marti.
Ich habe es gestern gekauft. Und freue mich aufs Lesen!

Wer mehr Informationen zum Autor braucht, kann nebenan unter  'Gern besuchte Seiten' seine Homepage anklicken.

Ein schönes, anregendes Wochenende
wünscht Hausfrau Hanna


26 Januar 2012

Unterschiedliche Erfolgsansichten


Eine meiner Schwächen ist wohl, dass ich schlecht weit vorausplanen kann.
Das kann manchmal den Eindruck geben, dass ich etwas ziel- und strukturlos lebe.
Ein Schulkollege (er rettete mich damals vor allzuschlechten Mathenoten, indem er mich abschrieben liess) konfrontierte mich kürzlich mit dieser meiner Schwäche. Was wortwörtlich so klang:
"Du hast beruflich zu wenig aus deinen Begabungen gemacht."
Das sass.
Ich sank innerlich und äusserlich leicht zusammen und rührte in der Kaffeetasse.
Das half mir, mich bei ihm, der von sich sagte, er hätte alles erreicht, was er sich vorgenommen hatte, nicht rechtfertigen zu müssen.




PS. Später kamen mir folgende Gedanken, die ich ihm hätte sagen können. Und vielleicht auch gesagt hätte:
"Ich kann Dinge noch so sorgfältig planen.
Ich kann mich monatelang gewissenhaft auf  Ereignisse vorbereiten.
Und dann kommt dennoch alles anders.
Denn das Schicksal steht in der weit offenen Türe und versperrt den Durchgang zu dem, was geplant war und sicher schien. Anstelle des Durchstartens und Hochfliegens empfängt der leere Raum.
Trotzdem geht der Mond auf, stehen die Sterne am Himmel und leuchten schweigend..."