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31 Juli 2024

Schneller Sommervogel...

Gestern.
Ich lese im Garten unter dem Holunderbaum.
Plötzlich fliegt ein schöner Schmetterling vorbei,
der leider sehr selten geworden ist:
Ein Tagpfauenauge!
Ich gehe durch den Garten und suche nach ihm,
in der Hand die kleine Kamera.  
Leider ist mir der Schmetterling entwischt;
nur das Fallobst liegt noch da...

PS. 
Der schöne, schnelle Sommervogel hat  mich inspiriert:

 Tagpfauenauge. 
Lichttrunken schwebt es vorbei -
setzt sich aufs Fallobst.

Haikuversuch von Hausfrau Hanna

30 Juli 2024

Klein und ausreichend...


Herr, lass dir gefallen 
Dieses kleine Haus, 
Grössre kann man bauen, 
Mehr kommt nicht heraus. 

Johann Wolfgang von Goethe


PS.
Oder wie ich zu sagen pflege:
"Platz brauche ich nicht viel, aber Ruhe."
Und die habe ich hier im Garten.
Lesend verbringe ich Stunden 
beim kleinen Haus unter dem Holunderbaum.
Oder am plaudernden Bächlein.
Wo die Zeit keine Rolle spielt...




29 Juli 2024

Schneckenplage


Beim Unterwegssein braucht es jeweils etwas Umsicht,
um nicht auf Schnecken zu treten.
Nach dem vielen Regen, der in diesem Monat gefallen ist,
hat es massenhaft glitschige Braunschnecken auf  Naturstrassen
und frisch gemähten Wiesen:

PS.
Auch in Schweden, habe ich in einem Artikel gelesen, 
seien die Braunschnecken in diesem Jahr eine Plage.
Leicht verwundert nahm ich zur Kenntnis, 
dass sie dort oben im Norden 'Mördarsnigel' heissen:
Mörderschnecken! 


27 Juli 2024

Tönender Blumenstrauss zum Wochenende

Mit dem neuen Lied 
des Schweizer Mundartsängers und Musikers
 Kunz (geb.1985) 
wünsche ich allen ein Wochenende mit Erinnerungen an damals:
 
"Ech kämpf mit Bluemen e de Hoor
Seng met Frönde luut im Chor 
Ond wenn mängisch öpper lacht 
Ech mach wiiter Tag ond Nacht 
Goh för's Gueten of die Stross."


PS.

"Ich kämpfe mit Blumen in den Haaren
Singe mit Freunden laut im Chor
Und wenn manchmal jemand lacht
Ich mache weiter Tag und Nacht
Gehe fürs Gute auf die Strasse."

(übersetzt aus dem Luzerner Dialekt von Hausfrau Hanna😊)




26 Juli 2024

Juliabendstille


Jeden Abend,
wenn die Sonne am Untergehen ist,
 machen wir einen Spaziergang 
 über einen der sanften Hügel, 
die das Dorf einbetten.
Der Blick in die Weite ist unbeschreiblich schön.

Die Stille auch.
Nur manchmal wird sie kurz durchbrochen: 
Vom Geläut der Kirchenglocken,
von vorbeiknatternden, jungen Töfffahrern,
vom Plätschern eines Dorfbrunnens,
vom heiseren Blöken eines Mutterschafes,
das sich zusammen mit dem Jungen, 
dessen Stimmchen hoch und hell klingt,
an die Einzäunung der Weide drängt
und uns neugierig beäugt... 


PS.
Mir geht's gut. 
Und wie geht's euch?