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20 Januar 2026

Januar-Sein am Rhein (2)


Das Zuhören ist auch eine Kunst.

Felizitas von Schönborn
(gelesen im Diogenes- Abreisskalender 2026)

 
"Si isch jung, hübsch und christlich orientiert.
Und spart sich uff für dä, wo chunnt",
hörte ich eine Frau zu ihrer neben ihr sitzenden Freundin sagen,
genau in dem Moment, als ich langsamen Schrittes an ihnen vorbeiging.
Ich hätte so gern gewusst, wie die Geschichte weiterging.
Getraute mich jedoch nicht anzuhalten.
Und zu lauschen...

12 Kommentare:

  1. Natürlich, liebe Hausfrau Hanna, wüsste auch ich jetzt gerne, wie das Gespräch weitergegangen wäre. Das nächste Mal könnten Sie ganz lässig stehenbleiben und Ihre Schuhbändel neu schnüren … oder so.
    Aber die andere Art von Zuhören, die oben im Zitat wohl gemeint ist, ist wirklich eine große Kunst.
    Mit lauschigen Grüßen
    Petra

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    1. Das mit dem Schuhbändel neu schnüren ist ein guter Tipp ;-)
      Vor zwei Tagen habe ich in einem Zugabteil die Unterhaltung von zwei jugendlichen Mädchen gehört. Aber nicht nur ich, das ganze Abteil fühlte sich unterhalten von mehreren Themen, die den beiden bunten Gesprächsstoff boten. Wir wurden alle unfreiwillig Zeug*innen, weil wir aufgrund der Lautstärke gar nicht weghören konnten.
      Lächelnde Grüße, C Stern

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    2. Danke,
      liebe Petra,
      für deine Idee: Ich finde ihn prima! Und Schuhe mit Schnürsenkeln habe ich auch!;)
      Zuhören zu können ist eine Kunst - eine ganz besondere, die Einfühlung in das Gegenüber braucht.
      Mit offenen Ohren und einem lieben Gruss
      Hausfrau Hanna

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    3. Solche Gespräche,
      liebe C Stern,
      mag ich! Manchmal finde ich es fast schade, dass es im ÖV der Stadt ruhiger geworden ist. Und die Menschen nur noch aufs Smartphone schauen. Oder Stöpsel in den Ohren tragen...
      Einen lieben Gruss in den sonnigen Tag
      Hausfrau Hanna

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  2. Sie sind eine ganz besonders gute Zuhörerin, liebe Hausfrau Hanna!
    Und das, was Sie belauschen konnten, könnte auch ein Gespräch zu unseren Jugendzeiten gewesen sein. :--)
    Heute ist es eher ungewöhnlich, denke ich.
    Einen frohen Heutegruss,
    Frau Quersatzein

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    1. Die erzählende Frau,
      liebe Frau Quersatzein,
      sprach recht laut und deutlich.
      Ja, diese Thematik ist und finde ich heute ebenfalls ungewöhnlich. Sie kommt wohl nur noch in streng religiösen Kreisen vor...
      Einen frohen Gruss ins sonnige Heute
      Hausfrau Hanna

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  3. Dass es sowas noch gibt (bezogen auf die Beschreibung der jungen Frau), erstaunlich! Gruß von Sonja

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    1. Ich vermute,
      liebe Sonja,
      die junge Frau ist Mitglied einer freikirchlichen Gemeinschaft.
      Gruss von Hausfrau Hanna

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  4. hihi. aber da kann man doch mal so weiterspinnen. wenn das mit dem zuhören nicht so klappte...
    aber ja, das zuhören ist eine rare kunst...
    lieber gruß
    Sylvia

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    1. Hihi,
      liebe Sylvia,
      das gäbe glatt eine Kurzgeschichte. Eine Kolumne. Oder ein Buch.
      Wäre ich bloss nicht so bequem... ;)
      Lieben Gruss
      Hausfrau Hanna

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