Ungarische Fussspuren

28.07.2014


Zum Wochenstart etwas für Augen und Ohren, um in Schwung zu kommen.
Brahms.
Ungarischer Tanz.
Viel Vergnügen mit den jungen Ballerinen und Ballerinos (oder wie man den männlichen Ballerinen auch immer sagt... ;) )  der Tanzakademie Zürich:


Hausfrau Hannas Kapitalanlage

25.07.2014


Ich besitze eine schneeweisse Büste von Karl Marx, die eigentlich ein Sparkässeli ist.
Oben am Kopf ist der Einwurfsschlitz.
Leider ist er etwas klein geraten.
Es passen nur Geldstücke bis 2 Franken durch.
Fünfliber hingegen nicht.
Gestern Nachmittag durfte geleert werden.
Wir schätzten, wieviel Kapital sich in Karls Bauch angesammelt hatte.
Und lagen völlig daneben...

Spätabends bekam ich nämlich von der überglücklichen Empfängerin diese Mail:

Liebe Hausfrau Hanna,
alles Münz zusammen war genau 102.05  Franken!!!
Danke vielvielmals! 
Es war ein bisschen mehr, als wir gedacht haben, hihi! 
Gute Nacht und nochmals Danke!


PS. Ich schrieb zurück:
Sehr gern geschehen! Schlaf gut und träum von was Schönem :)

Geordnetes Mutterglück!

24.07.2014


Heute hat mich Madame Smillas 'Poussettli-Bild' dazu verführt, in meiner Fotoschublade zu kramen.
Et voilà!
Mutterglück in Zweierkolonne:



Sommermorgenmomente

23.07.2014


Diese stillen Momente am frühen Morgen,
so durchsichtig wie Libellenflügel im Sonnenlicht.
Im kleinen Teich blühte die erste Seerose. 
Wolken spiegelten sich im Wasser.
Fülle, die mich ganz genügsam machte.
Zufrieden und staunend zugleich.






Ein Leben lang...

22.07.2014


Da hängt er am Kachelofen in der Landidylle!
Der Uralttopflappen, den ich damals mit 9 in der Handi stricken musste.
Ein paar Maschen der blauen Häkelumrandung haben sich gelöst. Und etwas ausgebleicht ist er vom vielen Waschen. Aber sonst sieht er noch tipptopp aus:



PS. Damals legte man noch Wert auf Qualität. Denn Garn, Wolle, Stoff mussten ein Leben lang halten...

Eine Frau, die zuviel Platz hat und auf die Werbung hört...

21.07.2014


Ich bin zwar wieder in der Stadt.
Aber noch nicht ganz angekommen. Irgendwie fehlen mir Pfupf und Energie.
Vorhin habe ich etwas im Bücherregal herumgewischt und das bisschen Staub aufgenommen.
Dann habe ich im blauen Lyrikbändchen aus Island zu blättern begonnen.
Auf Seite 165 dann ein Gedicht, das mich derart erheitert hat, dass ich wie nicht anders kann und mir nun die ganze Zeit die Situation mit den Männern und den Sofas bildlich vorstelle...



Eine Frau, die auf die Werbung hörte

Die Frau, die sich für nichts als Werbung interessierte, hatte
neun Sofas, aber nur einen Mann, und auch der sah aus, als
wäre er der Werbung entsprungen; er passte derart gut auf
das eine Sofa, dass sie sich acht weitere Männer anschaffte,
nur fiel es ihr dann schwer zu entscheiden, wer auf welches 
Sofa passte.

Elìsabet Kristìn Jökulsdòttir, 1958 in Reykjavik geboren 
aus Isländische Lyrik/Insel Verlag Berlin 2011




BE YOU!

19.07.2014


Ach, immer diese aufmunternden Imperative, wie man sein soll...!