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12 Februar 2024

Weisse Hülle


In Nebel hüllt sich oft die Zeit -
und wird, ganz sacht, Vergangenheit.

Brigitte Fuchs, Schweizer Autorin und Lyrikerin


Ein Gedicht mit wenigen Worten,
von denen keines anders sein könnte.
Weil jedes von ihnen seinen Sinn hat.
Es begleitet mich in Kopf und Herz in dieser Zeit.
Die wohl für die meisten von uns herausfordernd
und manchmal auch überfordernd ist...

 

Danke, 
liebe Brigitte Fuchs, 
für die Erlaubnis, den Spruch
(der für mich ein Gedicht ist)
in meinem Blog veröffentlichen zu dürfen!


14 November 2014

Möbeldesign zum Letzten...


Das ging gestern hoch zu und her in Hausfrau Hannas Blogstübchen.
Ich glaube, so viele Kommentare, Anregungen, Bemerkungen habe ich noch nie bekommen.
Möbeldesign scheint anzusprechen und anzuregen...
Einer der Kommentare kam übrigens von einer schwedischen Leserin.
Da er für mich völlig neue Informationen über skandinavisches Möbeldesign enthält, habe ich ihn übersetzt, damit ihr ihn ebenfalls lesen könnt:

"Hej Hausfrau Hanna
ich schreibe jetzt, wie mir  der Schnabel gewachsen ist, ohne den Anspruch, diplomatisch zu sein.
Es scheint, dass alle diese Stühle von Männern entworfen worden sind, dagegen ist nichts einzuwenden. Gibt es doch viele edle Stühle, die von Männern konzipiert wurden.
Der 'Poäng' wurde übrigens von Noboru Nakamura entwickelt, aber ich glaube, er liess sich dabei von Alvar Aalto beeinflussen.
Momentan gibt es übrigens eine Ausstellung im Vitra Design Museum in Weil mit Artek Möbeln.
Männer entwerfen Möbel, um sich auszuruhen nach der Arbeit im Büro. Stühle, in die man sich legen kann und aus denen man praktisch nicht mehr hoch kommt.
Es gibt auch Frauen, die Stühle und Sessel entworfen haben. Vielleicht haben sie ein besseres Verständnis für die Bedürfnisse von Frauen?
Denk daran, dass auch die Dänen gutes Möbeldesign haben!
BoConcept.com kann dir eine Idee geben.

Mit freundlichen Grüssen PIPPI"


Sessel aufgenommen im Museum auf  Waldemarsudde/Stockholm


PS. Und so sieht das in der schwedischen Originalversion aus:

Hej Hausfrau Hanna
nu skriver jag som jag tänker, utan att vara diplomatisk. Det verkar som om alla dessa fåtöljer är designade av män, inget emot det, det finns många ädla stolar designade av gubbar.
Poäng är designad av Noboru Nakamura, men jag tror nog att han tog inspiration av Gamle Alvar Aalto. Det finns en utställning i Vitra just nu av Artek möbler.
Gubbar, män, ritar möbler att vila sig i efter arbetsdagen på kontoret. Stolar som man ligger i, som är omöjliga att komma ut ur.
Det finns också kvinnor som designat stolar och fåtöljer. Kanske de har bättre grepp om kvinnornas behov?
Tänk på att danskarna är bra på möbler.
BoConcept.com kan ge inspiration.

Med vänliga hälsningar PIPPI


22 Januar 2014

Very cool...

Heute startete ich mit dieser Mail ins Tagesgeschehen:


Liebe Hausfrau Hanna 
Bevor ich in einen unbeschreiblich weiblichen Tag durchstarte, 
hier noch ein kleiner Hinweis für Unseresgleichen:


PS. Merci, chère Madame Smilla, für diesen Eitrenntipp zum Mittwoch, der der vielbeschäftigten Hausfrau hilft, kostbare 30 Sekunden Zeit zu sparen. 
PPS. Eine Ewigkeit in der heutigen, schnelllebigen Zeit ;)

20 Januar 2014

Gelb in Weiss...


Nicht nur Hunde biseln in den Schnee...
Buben tun es auch.
Frau Quer hat ihrem heutigen Kommentar ein Gedicht beigefügt, über das ich mich köstlich amüsiert habe.
Und dass der Verfasser, Rainer Brambach, ein Bebbi war, weiss ich dank Google jetzt auch.
Wenn nun statt des Regens noch Schnee vom Himmel fiele, könnten die Buben endlich mit Schwung ihre Initialen setzen:


"Mein vierundsechzigster Winter,
wie oft fiel seither Schnee!
Wir pissten als Buben, Kurt, Paul und ich
unsere Initialen gelb in das Weiss -
ich schwungvoll R B"

Rainer Brambach in "Auch im April" Diogenes Verlag

29 Juli 2013

Hausfrau Hanna nimmt hitzefrei...


...meint Ursula:
"Vergeblich gucke ich immer mal wieder bei 'Hausfrau Hanna' vorbei. Keine Meldungen seit dem 21.Juli, seit die Hitzewelle die Stadt definitiv eingeholt hat! Ursula ahnt es, Hausfrau Hanna leidet. Entweder liegt sie so ziemlich bewegungslos an einem schattigen Ort, abgetaucht in ein Buch über die Pinguine der Antarktis, oder liegt unter Bäumen im Gras am Bächlein und versucht die Hitze zu ignorieren. Vielleicht ist sie geflüchtet - in die Berge, eine Gletscherspalte suchend.
Damit Hausfrau Hanna nicht schon schwitzen muss, kaum ist sie zu Hause, springt Ursula in die Bresche und schreibt.

Ein Vorschlag zur Selbsthilfe... "




PS. Liebe Ursula,
soeben habe ich im Mailbriefkasten deinen Gastbeitrag gelesen. Ich habe geschmunzelt über deine fast schon seherische Begabung, die du in Sätze geformt und gefasst hast. Und wer weiss - vielleicht verreise ich tatsächlich einmal einen Hochsommer lang in die Antarktis, werde zum Pinguin unter Pinguinen... ;)
Die Woche in der 'Landidylle' am kleinen, kühlen Bächlein, den träge im Schatten der Bäume liegenden Katzen und dem langsamen, heruntergefahrenen Leben hat jedoch auch gut getan.
Heute Morgen bin ich zurückgefahren.
Der Regen hat die Stadt wieder zu einem Lebensort gemacht.
Ich atme tief durch.
Und danke dir für deinen Beitrag, deine humorvollen Gedanken und das entspannende youtube-Video.
Bis zum nächsten Mal!
Hausfrau Hanna


02 März 2013

Türe ins Erinnern...


Manchmal stösst ein Blogbeitrag eine Türe auf. 
Und dahinter kommt eine eigene Geschichte zum Vorschein und wird erinnert...



Blogleser Katinos Kommentar zum gestrigen Franz Hohler-Beitrag etwa ist so eine Geschichte:

Liebe Hausfrau Hanna!
Ich erinnere mich an den Abend, an dem ich das "Tootemügerli" zum ersten Mal hörte. Ich lag in meinem Bett, hatte das Licht schon gelöscht und hörte den "Nachtexpress". Ich war schon fast am Einschlafen, als Franz Hohler mit seinem "Bärndütsche Gschichtli" begann. Ich war sofort wieder hellwach, und je länger die Erzählung andauerte, desto mehr prustete ich unter meiner Bettdecke vor Lachen und der Bauch tat weh, und hätte das Geschichtlein kein Ende gefunden - ich wäre wohl entweder aus dem Bett gefallen oder ganz einfach geplatzt. ;-))
Was für mich immer wieder phänomenal ist an diesem Geschichtlein: Obwohl ich kein Wort verstehe, verstehe ich jedes Wort!

Herzlich grüsst Katino




07 August 2011

Ein besonderes Notizbuch


Ich sprach mit einem 82-jährigen Mann auf der Abteilung für weglaufgefährdete, demenzkranke Menschen. Meistens, wenn ich auf der Abteilung bin, sitzt der Mann dösend oder schlafend in seinem Lehnstuhl. Gestern aber war er wach und auch gesprächig.
Er berichtete mir viel aus seinem langen Berufsleben. Und irgendwann liess er den Satz fallen:
"Wissen Sie, Herr Pfarrer, ich bin ein altes Notizbuch."
Mich hat dieser Satz dermassen berührt, es ist ein so treffendes Bild: Das alte Notizbuch, vergilbt, abgegriffen, etwas zerfleddert, einzelne Seiten eingerissen, aber vollgeschrieben mit Erinnerungen, wenn auch zum Teil verblasst.
Als ich mich von dem Mann verabschiedete, habe ich mich ausdrücklich bedankt für das Notizbuch, für sein Notizbuch.



PS. Und ich bedanke mich bei meinem Freund Katino, dass er mir diese Geschichte aus seinem Berufsalltag erzählt hat und dass ich sie hier veröffentlichen darf.
Allerseits einen guten Sonntag wünscht
Hausfrau Hanna