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16 Oktober 2026

Erinnerungs-Beitrag (4)

 

Den kleinen Beitrag
habe ich im November 2011 geschrieben.
Über etwas, das mich damals sehr genervt hat.
Und das ist bis heute so geblieben...



Ein ruhig verlaufendes Wochenende
wünscht euch
Hausfrau Hanna


15 Oktober 2026

Erinnerungs-Beitrag (3)

 

Heute der erste Beitrag,
der im November 2009 'Zwischen zwei Haltestellen'entstanden ist.
 Und der mich immer noch schmunzeln lässt:





14 Oktober 2026

13 Oktober 2026

Erinnerungs-Beitrag (1)

 

Rainer Brambach, 
(dessen Oktober-Zitat ich gestern aufgeschaltet habe)
lebte in Basel.
2017 veranstalteten die beiden Autorinnen seiner  Biographie
"Rainer Brambach - Ich wiege 80 Kilo, und das Leben ist mächtig"
einen literarischen Rundgang an die Orte seines Wirkens.
Ich war mit dabei:




28 September 2026

Blickwechsel im Hier und Jetzt


Im Kunstmuseum.
Intensiver Blickwechsel
zwischen zwei Frauen.

Haikuversuch von Hausfrau Hanna


Als der Raum vor dem Bild frei wurde,
begann der Blickwechsel zwischen uns:
Ferdinand Hodler: Gertrud Müller im Grünen

Am Dienstag besuchte ich im Kunstmuseum die Ausstellung,
in der die Mäzenin, Sammlerin, Fotografin und Pionierin 
Gertrud Dübi-Müller, 1888-1980
gewürdigt wird:
Eine Ausstellung, in deren Zentrum
eine selbstbestimmte, mutige Frau steht,
die viele Künstler und Künstlerinnen persönlich kannte,
ihre Werke kaufte, 
sie bei der Arbeit fotografierte.
Und die zwischen Alpenpässen, Ateliers
und internationalen Kunstzentren unterwegs war.
Im eigenen Cabriolet...

PS.
Es wird nicht bei diesem einen Besuch bleiben!

PPS.
Ich werde die Ausstellung
(die mich völlig in ihren Bann zog)
 noch ein zweites und wohl auch noch
 ein drittes Mal besuchen.



12 Mai 2026

"Im grünen Daheim"


"It's good to touch the green, green grass of home."

Songzeile von Tom Jones, 1940, britischer Sänger



Kein Übertourismus, keine vollen Wege:
Am vergangenen Samstag war ich (fast) allein unterwegs
auf meiner kleinen Wanderung durch das Frühlingsgrün der Natur.



PS.
Und dann plötzlich tauchte eine Erinnerung auf.
An einen englischen Song aus den  Sechzigerjahren...



15 April 2026

Ein Wegbereiter


In der Fondation Beyeler ist noch bis Ende Mai
eine Ausstellung zu sehen mit Bildern 
von Paul Cézanne (1839-1906).
Dieser lebte zurückgezogen in der Provence.
Dort, fern der umtriebigen Kunstwelt,
entwickelte er seinen eigenen Stil.
Mein erster Besuch in der Ausstellung galt 
einem einzigen Bild, meinem Lieblingsbild:
"Le garçon au gilet rouge"
"Der Knabe mit der roten Weste"

Ich habe eine ganz besondere Beziehung zu diesem Bild,
weil wir es damals im Kunstunterricht malen durften, mussten.
So originalgetreu wie möglich.
Und anschliessender Besprechung und Bewertung durch den Lehrer...


PS.
Eine Klassenkameradin bekam die Höchstnote 6.



01 April 2026

Kein Aprilscherz!

 

Der Scherz ist das Loch, 
aus dem die Wahrheit pfeift.

Japanisches Sprichwort
(gelesen auf dem heutigen Zettel des Diogenes-Abreisskalenders 2026)


1.April!
Ich erfinde am Tag des Scherzes keine Geschichte,
um euch in den April zu schicken ;)
Soeben habe ich aus Neugierde einen Blick auf die Liste  
mit den veröffentlichten Blogbeiträgen geworfen.
Und sehe, dass ich vor gut einem Monat
den 4000. Blogbeitrag 
geschrieben und veröffentlicht habe...






11 Februar 2026

Zwei Lebensreisen

 

Ein kleiner Nachtrag zum gestrigen Beitrag.
Diese beiden Bücher, die ich in der städtischen Bibliothek 
ausgeliehen hatte, befanden sich in meinem Fjällräven-Rucksack:

Ingeborg Bachmann
'Wir müssen wahre Sätze finden' - Gespräche in Rom und anderswo 

Volker Weidermann
'Wenn ich eine Wolke wäre' - Mascha Kaléko und die Reise ihres Lebens



PS. 
Noch bin ich am Lesen eines anderen Buches.

PPS.
Danach lese ich das Buch über Mascha Kaléko, 
deren Gedichte mir sehr sehr viel bedeuten.
Und dann erst vertiefe ich mich in die Gespräche,
in denen Ingeborg Bachmann Einblicke gibt in 
ihr Schreiben, Denken und Leben.


06 November 2025

Augenfälliges (4)


"Daschabernitwohr!
Hüt vor 16 Johr
hett mit eme Bange
alles agfange..."

Mundartreimversuch von Hausfrau Hanna

Helvetia am Rhein/November 2025

Heute feiert 'Hausfrau Hanna Basel' den 16. Bloggeburtstag.
Sechzehn Jahre!
Dabei hat alles sehr unsicher und gedankenvoll begonnen.
Zum Glück gab es damals einen gewieften, erfahrenen Internetfachmann,
der mir den Anstoss gab und auch das Blog einrichtete.
Bevor ich mich mit dem Bloggötti zum Anstossen (!) treffe,
 schicke ich euch,
den Lesenden und Kommentierenden, ein riesengrosses 
Dankeschön :
Ihr seid die Schaumkrone auf dem Bierli. 
Und die Perlen im Cüpli...




03 November 2025

Augenfälliges (1)

 

Wäre ich noch die starke Raucherin, die ich einmal war,
hätte ich bestimmt bei diesem Vorgarten eine Pause eingelegt.
Hätte mir eine Muratti angezündet, sie in tiefen, langen Zügen geraucht
und sie dann sorgfältig ausgedrückt und entsorgt.
In diesem einladenden Aschenbecher mit ❤ ...  






21 Oktober 2025

"Der Liebe zuliebe"

Heute Abend gibt Konstantin Wecker,
der deutsche Poet, Musiker, Sänger und Komponist,
 im Stadtcasino Basel ein Konzert.
Ich gehe nicht.
Die Erinnerung an sein Konzert 1983 ist derart stark und unvergessen,
dass ich sie so in mir bewahren will.
Ich habe dafür sein soeben erschienenes Buch gekauft:

PS. 
Letzte Woche schaute ich mir im Schweizer TV ein Interview an,
das der Fernsehmoderator und Journalist Urs Gredig 
mit dem alten Konstantin Wecker führte -
ein sehr persönliches, offenes Gespräch.


01 September 2025

Septemberbeginn mit einem Geburtstag


Kürzlich blieb ich in der Innenstadt
vor dem Schaufenster eines kleinen Ladens stehen.
Ein rosa T-Shirt, auf dem in Grossbuchstaben und
in verschiedenen Farben Namen aufgedruckt waren, 
hatte meine Neugier geweckt, und ich begann zu lesen:
 PIPPILOTTA
VIKTUALIA
ROLLGARDINA
PFEFFERMINZ
EFRAIMSTOCHTER
LANGSTRUMPF 

Danke, Astrid Lindgren, 
dass du dieses fröhliche, wilde, unabhängige Mädchen,
das bei Erwachsenen immer das letzte Wort behielt
und sein Leben lebte, wie es ihm gefiel,
hast zur Welt kommen lassen! 

Am 1.September 1945 
erschien Pippi Langstrumpf zum ersten Mal als Buch:
Grattis på 80årsdagen, världens bästa Pippi!

26 August 2025

Kleine Momente (2)


Gestern.
Bereits beim Überqueren des Barfüsserplatzes 
hörte ich die Klänge und erkannte das Lied:
"Que sera, sera!"
Beim Näherkommen sah ich einen Akkordeonspieler,
der auf einem kleinen Klappstuhl sass 
und mit grosser Hingabe spielte. 
Der Wechsel von Lied zu Lied geschah ganz natürlich,
ohne den geringsten Aussetzer, ohne die kleinste Pause.
Nach dem "Que sera, sera!" 
(das Doris Day in einem Hitchcock-Film sang)
gingen die Töne über in Laras Lied aus dem Film Dr. Schiwago.
Der Mann spielte sehr gut.
Ich hörte ihm wie verzaubert zu.


PS. 
Meinen Dank für das kleine Konzert 
mit Filmmelodien aus früheren Zeiten
legte ich ins bereitgestellte Körbchen.

PPS.
Das anschliessende Weitergehen durch die Stadt war leicht.
Und wurde begleitet von "Was sein wird, wird sein!"



22 August 2025

Volksweise aus dem Baselbiet

Beim Schreiben des gestrigen Beitrags 'Zwischen zwei Haltestellen'
(mit der sich vage ausdrückenden Baselbieter Frau)
habe ich mich an ein Lied erinnert, das ich seit meiner Kindheit kenne.
Das ich jedoch schon lange nicht mehr gesungen habe:
Das Baselbieter Lied.
Auf youtube habe ich eine Version gefunden,
in der verschiedene Chöre zusammen singen.
Und die mir sehr gefällt:
Text: Wilhelm Senn, 1845 -1895 (entstanden 1862)


PS. 
In einer Strophe
(die in dieser Version jedoch nicht zu hören ist)
 wird auch das ausweichende und 
für die Baselbieter Leute typische "Mir wei luege" angesprochen.
Wenn es jedoch darum gehe, für das Recht einzustehen,
dann heisse es nicht mehr "Wir wollen schauen!" -
dann würden alle "Ja!" sagen...





07 August 2025

'Prince of Darkness'

 
Ich kannte seinen Namen und 
sein etwas furchterregendes Äusseres -
seine Musik jedoch kannte ich nicht.
Am 22.Juli ist er gestorben: Ozzie Osborne, 1948 - 2025,
der britische Rockmusiker und einstige Sänger und Begründer
der Heavy Metal Band 'Black Sabbath'.

Wenige Tage nach seinem Tod wurde er bereits...
 

... an der Wand mit den Pop- und Rockgrössen verewigt:

PS.
Der Künstler, der beim Malen ganz ohne Leiter auskam,
erhielt meine volle Aufmerksamkeit und Bewunderung...






06 August 2025

Ganz im Jetzt!

Kürzlich fuhr ich im Tram nach Dornach,
einem Dorf im Nachbarkanton Solothurn.
Zwischen dem Bahnhofsgebäude und dem Kiosk 
stand eine knallorange Bank, 
ein 'Generationenbänkli', wie angeschrieben stand.
 Es lud ein zum Sitzen und zusammen Plaudern:


Neben der Bank,
fest verankert im Boden,
befand sich ein Koffer aus Metall.
Auf einer Informationstafel las ich,
dass es Rudolf Steiners Reisekoffer war,
der ihn einst nach Dornach,
seiner langjährigen Wirkungsstätte,
begleitet hatte:  



PS. 
Rudolf Steiner, der Begründer der Anthroposophie,
lebte in Dornach, wo er am 30.März 1925 starb.




03 Juli 2025

Griechenland damals...

 
Griechenland damals.
Lockere Stimmung am Meer:
"One metaxa please!"

Haikuversuch von Hausfrau Hanna


Das heisse Wetter lässt Erinnerungen wach werden
an die langen Backpacker-Ferien damals in Griechenland:

Mit der Fähre von Insel zu Insel hüpfen.
In Hippiekleidung und Sommersandalen unterwegs sein.
Abends in der Bar anstossen mit einem Glas Metaxa: "Jamas!" 
Und griechische Musik hören.
Von Theodorakis, Vangelis und Irene Papas...
.


16 Juni 2025

Mittendrin!

 

Sobald man anfängt,
steckt man mittendrin.

Brigitte Fuchs
(gelesen heute im Diogenes-Abreisskalender 2025)



Ein kleiner Sprung, ein paar Schritte.
Und schon ist sie mittendrin.
Im Acker, in dem sich Versteinerungen verbergen.
Behutsam fängt sie an,
 nimmt Stein um Stein in die Hand
 und betrachtet jeden ganz genau.
Wer so vertieft ist in ihr Tun und so geduldig sucht, 
wird schliesslich auch fündig...


PS. 
Manchmal löst ein Zitat aus dem Diogenes-Abreisskalender
(wie das heutige von Brigitte Fuchs)
eine schöne Erinnerung aus...

03 Juni 2025

Blinzelblick

Anni-Frid, Benny, Björn, Agnetha!
Endlich sind sie präsent im Gerbergässlein und
haben ihren Platz ganz am Rande der 'Wall of Fame' bekommen.
Ich stehe vor ihnen.
Die Gedanken kommen etwas ins Schleudern.
Ich blinzle verunsichert...

... und äussere mich hier, wie es in Schweden üblich ist.
Wortkarg nämlich: "Nåja!"