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23 Oktober 2026

Morgen dreht es sich...


 Uff em Münschterplatz
stoht s'Rieserad no still,
wartet uff d'Herbschtmäss.

Baseldeutscher Haikuversuch 
von Hausfrau Hanna


Morgen um 12.00 Uhr hat die Warterei endlich ein Ende.
Das Riesenrad auf dem Münsterplatz beginnt sich zu drehen:
Die Basler Herbstmäss beginnt!

Ein frohes Wochenende 
wünscht
Hausfrau Hanna 




21 Oktober 2026

Zwischen zwei Haltestellen (203)

 
Im gut besetzten Tram.
Eine Frau stieg ein,
die von ihrem Hund begleitet wurde.
Dieser legte sich hin zu meinen Füssen.
Die Frau sprach mich an und fragte mich, 
ob mir das etwas ausmachen würde.
Ich verneinte.
Ich empfand es als Kompliment.




20 Oktober 2026

Digitale Schnitzeljagd

 Gestern Mittag.
Eine Gruppe Touristinnen schlendert durch die Innenstadt.
Jede hält ein Smartphone in der Hand und blickt gebannt darauf.
Ich muss wohl sehr verdutzt ausgesehen haben. 
Eine der Frauen bemerkt es und meint lachend zu mir:
"Wir machen eine Schnitzeljagd!"
Ich stutze kurz.
Dann breche ich in lautes Lachen aus.
Die Frau stimmt mit ein.
Und wir wünschen uns gegenseitig
einen schönen Nachmittag.



Die Frauen sind dank der digitalen 'Schnitzel' ins Gerbergässlein gelangt.
Wo seit geraumer Zeit die 'Wall of Fame' neu entsteht.
Ob sie beim Hochschauen wohl erraten haben, 
welche Popgrösse der Künstler aktuell am Malen ist?




19 Oktober 2026

Grauwetterspaziergang


Das Wetter war trüb.
Der Grauwetterspaziergang 
am Rhein dennoch bunt.

Haikuversuch von Hausfrau Hanna

             


Gestern auf dem Sonntagsspaziergang.
 Regen und Hochnebelgrau dominierten.
Aber es gab auch viele bunte Momente -
so man die Augen offen hatte...





14 Oktober 2026

13 Oktober 2026

Erinnerungs-Beitrag (1)

 

Rainer Brambach, 
(dessen Oktober-Zitat ich gestern aufgeschaltet habe)
lebte in Basel.
2017 veranstalteten die beiden Autorinnen seiner  Biographie
"Rainer Brambach - Ich wiege 80 Kilo, und das Leben ist mächtig"
einen literarischen Rundgang an die Orte seines Wirkens.
Ich war mit dabei:




12 Oktober 2026

Drachenmonat Oktober

 

Lass einen Drachen steigen,
nenne ihn Oktober.

Rainer Brambach, 1917-1983
deutsch-schweizerischer Schriftsteller und Lyriker
(gelesen im Diogenes-Abreisskalender 2026)


Gestern spazierten wir nach langer Zeit 
wieder einmal über den städtischen Bruderholzhügel.
Es herrschte eine ganz besondere Stimmung,
dicke Wolken verdeckten den Himmel.
Die Sonne fand den Weg nie hinaus.
Manchmal kam etwas Wind auf.
Ein leuchtendblauer Drachenwal flog,
festgebunden an einer langen Schnur,
 hoch in die Luft.
Sicher begleitet von der Hand des Mädchens.



09 Oktober 2026

Himmlische Stimmen

 
Sich beim Unterwegssein in Basel 
von solchen Stimmen begleiten zu lassen,
ist himmlischschön:



Ein klingendes Wochenende 
wünscht euch
Hausfrau Hanna


07 Oktober 2026

Ort vieler Möglichkeiten

 

Vielleicht probiere ich eines Tages Yoga,
aber ich ziehe es vor zu schlafen.

Isabelle Huppert
(gelesen im Diogenes-Abreisskalender 2026)


Ein Stadtpark ist ein wunderbarer Ort, 
der sowohl für die Bewegungsfreudigen,
als auch für die Ruhesuchenden da ist:
Man hat die Wahl! 




06 Oktober 2026

Weite und Abstand

 

Das Weite suchen 
Auf einer kleinen Reise
Abstand gewinnen

Haikuversuch von Hausfrau Hanna


Auch am Rhein ist das möglich.
An einem sonnenwarmen Frühherbsttag,
wie es gestern einer war.





01 Oktober 2026

Von oben herab!

 

Gestern beim Unterwegssein durch die Stadt
 schweifte mein Blick für einmal nicht nach oben,
ich blickte immer wieder nach unten auf die Strassenpflästerung:




Grau, Braun und Weiss waren die dominierenden Farben.
Deshalb zum Schluss von oben auf der Pfalz 
ein Blick nach unten auf den Rhein:

PS.
Die Idee für das heutige Beiträglein erhielt ich gestern 
im Blog 'Quersatzein' (s. Blogliste!)

PPS.
In anderen Blogs zu lesen ist anregend und inspirierend!






29 September 2026

Geheimtipp!

Anfangs September auf dem Barfüsserplatz.
 Eine Volksmusikgruppe hatte soeben eine Spielpause eingelegt,
die Bassgeige lag vor einem grossen Plakat:

Als ich mir das Werbeplakat von nah anschauen wollte,
trat ein Mann auf mich zu, und wir kamen in ein Gespräch.
Er erzählte so begeistert und persönlich von der Schönheit der Natur
 in seiner Innerschweizer Heimat, 
dass ich ihm beim Abschied versprach, 
bald schon einen Ausflug zu machen in seine Wohngegend.
Ich hielt mein Versprechen!

Letzte Woche waren Hausmann Hanna und ich unterwegs
auf einer Wanderung im wunderschönen Obwaldner Berggebiet:

Ausser uns waren nur noch ein älteres Ehepaar unterwegs und
eine Frau aus der französischen Schweiz mit ihrem Hund 'Perle'.
An diesem:



28 September 2026

Blickwechsel im Hier und Jetzt


Im Kunstmuseum.
Intensiver Blickwechsel
zwischen zwei Frauen.

Haikuversuch von Hausfrau Hanna


Als der Raum vor dem Bild frei wurde,
begann der Blickwechsel zwischen uns:
Ferdinand Hodler: Gertrud Müller im Grünen

Am Dienstag besuchte ich im Kunstmuseum die Ausstellung,
in der die Mäzenin, Sammlerin, Fotografin und Pionierin 
Gertrud Dübi-Müller, 1888-1980
gewürdigt wird:
Eine Ausstellung, in deren Zentrum
eine selbstbestimmte, mutige Frau steht,
die viele Künstler und Künstlerinnen persönlich kannte,
ihre Werke kaufte, 
sie bei der Arbeit fotografierte.
Und die zwischen Alpenpässen, Ateliers
und internationalen Kunstzentren unterwegs war.
Im eigenen Cabriolet...

PS.
Es wird nicht bei diesem einen Besuch bleiben!

PPS.
Ich werde die Ausstellung
(die mich völlig in ihren Bann zog)
 noch ein zweites und wohl auch noch
 ein drittes Mal besuchen.



21 September 2026

OH!


Am Samstag auf der Wanderung,
die durch ein wunderschönes Naturschutzgebiet führt.
Gleich zu Beginn, 
unter einer grossen Linde,
steht eine weisse Box,
auf der rote Wörter angeordnet sind:
s

Ich gehe näher,
um sie genau lesen zu können:

OH!
Alles klar?
Alles klar!



18 September 2026

Bald schon!



 Ich möchte so malen,
wie ein Vogel singt.

Claude Monet, 1840 - 1926, französischer Maler 
(gelesen im Diogenes-Abreisskalender
auf dem Zettel von morgen Samstag, 19.9.2026)

19.9.2026 -7.2.2027

Genau in dem Moment,
als ich das riesige Plakat an der hinteren Fassade 
des Kunstmuseums erblickte,
begann meine Vorfreude auf die neue Ausstellung
mit Werken von van Gogh und Hodler.
Was es mit dem Cabriolet auf sich hat,
wird sich mir wohl erst erschliessen,
wenn ich mitten drin bin in der Ausstellung.
Bald schon!

🌟🌟🌟

Ich wünsche euch ein Wochenende
mit vielen kleinen Freudenmomenten 

Hausfrau Hanna




17 September 2026

Strassenspiel

 
Nicht üben. 
Einfach spielen.

Rabea Weihser
(gelesen im Diogenes-Abreisskalender 2026)


In der Freien Strasse im Zentrum der Stadt.
Ein junger Pianist spielte einen Song von Calum Scott
derart hingebungsvoll und grossartig,
dass ich wie verzaubert stehen blieb und zuhörte. 
Als ich weiterging,
begleiteten mich Beatlesklänge:
"Let it be"...



16 September 2026

Loslassen ist schwierig

 

Wer loslässt, hat die Hände frei.

Redewendung


PS.
Oder wie 'Hausfrau Hanna' es formuliert:
Wer loslässt, gibt sein Handy frei.


PPS.
Diesen Wunsch habe ich sehr oft.
Wenn ich die vielen  Menschen sehe, 
die mit ihrem Handy unterwegs sind:
Zu Fuss.
Auf dem Velo.
Im ÖV.
Und auch im Auto... 



09 September 2026

Zwischen zwei Haltestellen (201)

 

Letzte Woche im Tram zum Bahnhof.
Von der Vorgeschichte, die das kleine, 
in einem Buggy sitzende Mädchen seiner Mama erzählt hat, 
bekomme ich nichts mit.
Ich nehme die Kleine erst wahr, 
als ein lautes, bestimmtes
"Wir sind nicht mehr beste Freundinnen!
Ich finde sie so dumm!
 Sie ist so dumm, sie ist so dumm!"
aus ihr herausbricht.
Die Mama hört ruhig zu. 
Weder unterbricht, noch beschwichtigt sie ihr Kind.
Und ich sitze da,
staunend über diese Wortwahl der etwa Vierjährigen.


PS.
Heute ist,
habe ich in meiner 'Wir Frauen'-Agenda gelesen,
der Tag der langjährigen Freundinnenschaft.


PPS.
'Frauen-Freundschaft' 
würde mich persönlich mehr ansprechen...





08 September 2026

Rosa und blaue Zwillinge


Zwei rosa Blüten
mit einem weissen Gesicht -
Zwillingsgeschwister.

Haikuversuch von Hausfrau Hanna


Das Haiku funktioniert auch mit zwei blauen Blüten ;) 





07 September 2026

Über die Hände verbunden

 
Heute früh um halb sieben Uhr. 
Frische Luft strömte durch die geöffneten Fenster und Türen.
Dann hörte ich ein Geräusch, das mich glücklich stimmte:
Es regnete!

💧💧💧

Was mich ebenfalls glücklich stimmte, 
waren die Menschen, die am Samstagnachmittag
den Innenhof des Rathauses belebten.
Immer zwei waren über die Hände verbunden und
drehten sich schwungvoll, leichtfüssig und elegant zur Musik.
Ihre Tanzfreude war ansteckend.
Wir Zuschauenden liessen uns anstecken,
die Füsse begannen sich rhythmisch zu bewegen.
In der Pause fragte ich eine der Teilnehmerinnen, 
was das für ein Tanz gewesen sei.
"Ein West Coast Swing!"  lautete ihre Antwort.