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17 April 2026

Auf dem Weg ins Wochenende

 

Wenn der Weg schön ist, 
lass uns nicht fragen,
wohin er führt.

Anatole France, 1844-1924, französischer Schriftsteller
(gelesen im Diogenes-Abreisskalender 2026)


Eine gute Einstellung meint Hausfrau Hanna
und wünscht euch auf all euren Wegen
ein frohes Frühlingswochenende.



16 April 2026

Tanz der Tulpen

 
Die Mauerblumen 
sind kleine Freudenschauer 
ein Tanz der Tulpen

Haikuversuch von Hausfrau Hanna


PS.
Dazu die passende Musik:
Beethovens Frühlingssonate!


15 April 2026

Ein Wegbereiter


In der Fondation Beyeler ist noch bis Ende Mai
eine Ausstellung zu sehen mit Bildern 
von Paul Cézanne (1839-1906).
Dieser lebte zurückgezogen in der Provence.
Dort, fern der umtriebigen Kunstwelt,
entwickelte er seinen eigenen Stil.
Mein erster Besuch in der Ausstellung galt 
einem einzigen Bild, meinem Lieblingsbild:
"Le garçon au gilet rouge"
"Der Knabe mit der roten Weste"

Ich habe eine ganz besondere Beziehung zu diesem Bild,
weil wir es damals im Kunstunterricht malen durften, mussten.
So originalgetreu wie möglich.
Und anschliessender Besprechung und Bewertung durch den Lehrer...


PS.
Eine Klassenkameradin bekam die Höchstnote 6.



14 April 2026

Dienstags-Kater?


 
Ein Kater am Dienstag ist schlimmer 
als Trinken am Montag.

Jasmin Baratti
(gelesen im Diogenes-Abreisskalenders 2026)


Da ich gestern keinen Tropfen Alkohol getrunken habe,
habe ich heute weder einen Kater noch den Blues.
Ganz im Gegenteil.
Ich freue mich über den sacht und leise fallenden Regen,
der die Farben der Frühlingsnatur zum Leuchten bringt.
Solche kleine Freuden verleiden nie! 


13 April 2026

"Lass mich weinen"...


Am Samstag hatte ich eigentlich die Absicht, 
mit dem gelben Tram hinaus aufs Land zu fahren.
Wegen Bauarbeiten war der Tramverkehr jedoch eingestellt.
Da ich keine Lust hatte, den Ersatzbus zu nehmen,
entschied ich mich spontan um und ging hoch zum Münster.
Schon von Weitem, 
die beiden Musizierenden waren noch nicht zu sehen,
hörte ich eine wunderschöne Singstimme.
Und dann stand ich vor ihnen.
Blieb stehen und lauschte...

Die klare, pure Stimme der Sopranistin ergriff und berührte tief.
Und einen Moment lang war es, 
als ob sich Himmel und Erde annäherten.
Händels Musik und Worte strömten direkt ins Herz:
"Lascia ch'io pianga" 
"Lass mich weinen"