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16 Februar 2026

Der Musik zuhören

 

Die Erde hat Musik
für diejenigen, die zuhören.

William Shakespeare
(gelesen im Diogenes-Abreisskalender 2026)


Wie vielstimmig klingt Regen?
Wie plätschert ein Bach, wie ein Bächlein?
Wie rauscht der Rhein bei Hochwasser?
Wie der Wind, der durch den Ahorn im Hinterhof fährt?
Wie tönt das Lied einer Amsel, 
die gestern auf einem Baum am Rhein gesungen hat?

PS.
Ohne Musikhören kann ich nicht sein.
Wo, spielt keine Rolle...


13 Februar 2026

Bald kommen die verspielten Tage

 
Was für spannendes Wetter gestern.
Sonne und Regen wechselten sich ab. 
Die drei runden Bistrotische am Rhein waren tropfenbedeckt,
ähnelten verspielten, hingetupften Kunstwerken...


Ganz am Schluss des Spaziergangs, 
ich war auf dem Weg zum Tram,
winkte mir ein Waggis von oben herab zu:
"Blyyb verschpiilt!"

PS. 
Es ist das Motto der diesjährigen Basler Fasnacht,
die am 23.Februar um 4.00 Uhr in der Früh beginnt.

PPS. 
Ich schliesse mich dem Motto an und 
wünsche euch ein frohes, verspieltes Wochenende
Hausfrau Hanna


12 Februar 2026

Auszeit am Rhein


In Begleitung eines gut gefüllten Gläschens...

...ist auch das Alleinsein schön am Rhein! 

PS.
Oder als Reimversuch:

Alleinsein zu zwein
 im Bistro am Rhein.

 Hausfrau Hanna




11 Februar 2026

Zwei Lebensreisen

 

Ein kleiner Nachtrag zum gestrigen Beitrag.
Diese beiden Bücher, die ich in der städtischen Bibliothek 
ausgeliehen hatte, befanden sich in meinem Fjällräven-Rucksack:

Ingeborg Bachmann
'Wir müssen wahre Sätze finden' - Gespräche in Rom und anderswo 

Volker Weidermann
'Wenn ich eine Wolke wäre' - Mascha Kaléko und die Reise ihres Lebens



PS. 
Noch bin ich am Lesen eines anderen Buches.

PPS.
Danach lese ich das Buch über Mascha Kaléko, 
deren Gedichte mir sehr sehr viel bedeuten.
Und dann erst vertiefe ich mich in die Gespräche,
in denen Ingeborg Bachmann Einblicke gibt in 
ihr Schreiben, Denken und Leben.


10 Februar 2026

Zwischen zwei Haltestellen (192)


Schwerbepackt steige ich gestern ins Tram ein.
Am Rücken der Fjällräven-Rucksack mit
zwei Büchern, die ich in der Bibliothek ausgeliehen habe.
In der Hand die volle Einkaufstasche.
Nah bei der Türe finde ich zum Glück einen freien Sitz.
Vor mir nehmen drei junge Männer den Raum ein.
Zwei von ihnen stehen, der dritte sitzt da mit weit ausgestreckten Beinen.
Als er bemerkt, dass ich aussteigen will, zieht er sie sofort zurück.
 Ich bedanke mich, drücke auf den Halteknopf und
höre hinter mir die helle Stimme des höflichen Jungen:
"Danke!" "Bitte!" 
Als ich mich umdrehe,
blicke ich in das lächelnde Gesicht des aus Asien stammenden Jungen.  
Ich lächle zurück und sage "Auf Wiedersehen!" 
Er wiederholt das Wort.
Dann winken wir uns zu.
Und ich steige aus.
Leichtfüssig, trotz des schweren Gepäcks...