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18 September 2026

Bald schon!



 Ich möchte so malen,
wie ein Vogel singt.

Claude Monet, 1840 - 1926, französischer Maler 
(gelesen im Diogenes-Abreisskalender
auf dem Zettel von morgen Samstag, 19.9.2026)

19.9.2026 -7.2.2027

Genau in dem Moment,
als ich das riesige Plakat an der hinteren Fassade 
des Kunstmuseums erblickte,
begann meine Vorfreude auf die neue Ausstellung
mit Werken von van Gogh und Hodler.
Was es mit dem Cabriolet auf sich hat,
wird sich mir wohl erst erschliessen,
wenn ich mitten drin bin in der Ausstellung.
Bald schon!

🌟🌟🌟

Ich wünsche euch ein Wochenende
mit vielen kleinen Freudenmomenten 

Hausfrau Hanna




17 September 2026

Strassenspiel

 
Nicht üben. 
Einfach spielen.

Rabea Weihser
(gelesen im Diogenes-Abreisskalender 2026)


In der Freien Strasse im Zentrum der Stadt.
Ein junger Pianist spielte einen Song von Calum Scott
derart hingebungsvoll und grossartig,
dass ich wie verzaubert stehen blieb und zuhörte. 
Als ich weiterging,
begleiteten mich Beatlesklänge:
"Let it be"...



16 September 2026

Loslassen ist schwierig

 

Wer loslässt, hat die Hände frei.

Redewendung


PS.
Oder wie 'Hausfrau Hanna' es formuliert:
Wer loslässt, gibt sein Handy frei.


PPS.
Diesen Wunsch habe ich sehr oft.
Wenn ich die vielen  Menschen sehe, 
die mit ihrem Handy unterwegs sind:
Zu Fuss.
Auf dem Velo.
Im ÖV.
Und auch im Auto... 



15 September 2026

Aufgabe erfüllt


In Reih' und Glied stehen sie da und
warten darauf, dass jemand sie mitnimmt. 
Die fünf alten, ausgedienten Reisekoffer.


PS.
Denn bequemer reist es sich heute mit Rollkoffern...




14 September 2026

Zwischen zwei Haltestellen (202)

 

Am Samstag im Tram vom Bahnhof ins Stadtzentrum. 
Zwei Frauen steigen ein und setzen sich nebeneinander.
Ich höre, wie die eine zu ihrer Sitznachbarin sagt:
"Meine Freundin kommt nie mit in die Stadt.
Das Gedränge ist ihr zu gross im Bahnhof.
Und in der Stadt hat es ihr zu viele Leute.
Mir nicht! 
Im Dorf ist es immer so ruhig."

Ich nicke still. 
Weil ich für beide Frauen Verständnis habe.
Für jene, die lieber für sich im ruhigen Dorf bleibt,
aber auch für die im Tram Sitzende, die sich aufmacht,
um eine spannende Zeit in der Stadt zu erleben...