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08 Februar 2010
Ein sportlicher Sonntag...
Normalerweise bin ich ein aktiver, bewegungsfreudiger Mensch, und Wetter macht mir nichts aus. Gestern jedoch blieb ich den ganzen Tag zu Hause. Ein Schnupfen hatte mich überfallen. Ich nieste im Sekundentakt, die Nase lief und fühlte sich an wie eine geschwollene Kartoffel.
Ich igelte mich auf dem blauen Sofa ein, trank Tee und ass mich durch eine ganze Tafel 'Larmes de Coing' von Villars. Sie schmeckte nicht nur lecker, der Quittenschnaps hatte auch etwas Tröstendes, Wärmendes.
Das Buch von Henrik Mankell tat meiner Seele ebenfalls gut.
Das alles war am Nachmittag.
Am Abend dann die sensationelle Mitteilung, dass die Spieler des FCB 4:0 gegen den Tabellenführer YB gewonnen hatten.
Auf Eurosport wurde das Schaulaufen der diesjährigen Eiskunstlauf-EM wiederholt.
Ich liess mich von Stefan Lambiel, dem charismatischen Eiskünstler aus dem Wallis, verzaubern und begeistern.
Und noch immer war es nicht genug. Um 20.00 Uhr begann die Sendung 'Unsere Helden' - Die erfolgreichsten Schweizer an Olympischen Winterspielen.
Helden?
Der erfolgreichste Schweizer und damit auf Platz 1 war - ich ahnte und vermutete es die ganze Zeit -
die stille, bescheidene, sympathische Vreni Schneider...
Eine Frau! Eine Heldin :)!
05 Februar 2010
Einen Vogel haben
Soeben habe ich die Post aus dem Briefkasten geholt.
Für mich ist eine Karte dabei.
Ein lieber Mensch hat an mich gedacht und mir ein paar persönliche Worte geschickt.
Die lasse ich hier beiseite.
Der Reim jedoch, in schwungvollen Buchstaben vorne aufgedruckt
über dem Bild eines Vogels, der muss sein:
Man sagt, dass seinen Vogel habe
Jedweder, der durchs Leben trabe.
PS. Eugen Roth sei Dank!
Obwohl es heute regnet und die Wolken wie graue Wattebäusche am Himmel hängen:
Dieser Tag wird heiter!
Ich höre trotz des Dauersurrens des Laptops 'meine' Meise
auf der Spitze der grossen Tanne im Hinterhof singen.
PPS. Und mutiere zur Optimistin :)
04 Februar 2010
Vitamine
Heute habe ich in der Tageszeitung gelesen, was für einen Umsatz die einheimische Pharmaindustrie letztes Jahr gemacht hat. Einen beeindruckenden!
Das Geschäft mit unserer Gesundheit blüht. Nicht nur im Frühling.
Sogar im Supermarkt kann man synthetische Vitaminpräparate kaufen und in den Einkaufswagen legen. Was den jährlichen Umsatz ebenfalls mitsteigert.
So, und jetzt habe ich Appetit auf ein paar Rohkosthäppchen und vergnüge mich bei einem extragrossen Gemüseteller.
Guten Appetit auch euch,
wünscht Hausfrau Hanna
Das Geschäft mit unserer Gesundheit blüht. Nicht nur im Frühling.
Sogar im Supermarkt kann man synthetische Vitaminpräparate kaufen und in den Einkaufswagen legen. Was den jährlichen Umsatz ebenfalls mitsteigert.
So, und jetzt habe ich Appetit auf ein paar Rohkosthäppchen und vergnüge mich bei einem extragrossen Gemüseteller.
Guten Appetit auch euch,
wünscht Hausfrau Hanna
02 Februar 2010
Gleichberechtigung
Schweden ist der Schweiz wieder einmal weit voraus.
Seit letztem Jahr dürfen laut Stockholmer Regierungsgericht Männer zusätzlich zu ihrem ursprünglichem Geburtsnamen weitere Vornamen anmelden, die traditionell den Frauen vorbehalten sind. Frauen haben umgekehrt natürlich das gleiche Recht.
So etwa kann sich der Ole aufwerten und hängt eine Elin-Annika hinter seine mickrigen drei Buchstaben. Und die simple Kristina schmückt sich mit einem königlichen Carl-Gustav.
Jetzt denke ich ernsthaft darüber nach, welcher Männername sich hinter der schlichten Hanna gut machen würde.Vorschläge nehme ich ab sofort entgegen.
Danke! Tack!
01 Februar 2010
Zwei Sängerinnen
Immer wieder finde ich beim Lesen in anderen Blogs Interessantes, Schönes, Neues, das mich fasziniert, ablenkt oder mir auch schon mal den Kopf zurechtrückt.
Lhasa war für mich immer die geheimnisvolle Hauptstadt Tibets. Bei theomix lernte ich eine andere Lhasa kennen. Sie war mir bis zu diesem Moment völlig unbekannt.
Am Samstag gehe ich in ein Musikgeschäft in der Stadt. Setze mich mit einem Stapel CD's in einen bequemen Sessel und lasse unter den Kopfhörern den mich umgebenden Lärm und das Kundentreiben aussen vorbeiziehen.
Ich höre Lhasas CD, die sie im Frühling 2009 aufgenommen hat.
Beim Song 'I'm going in' schiesst es mir ein. Ich sinke im bequemen Ledersessel zusammen, so sehr schmerzen mich die gebrochene Stimme, die einfachen Klavierakkorde und der Text.
Ich verlasse mit zwei CD's das Geschäft. Die andere ist von Rebekka Bakken, eine norwegische Sängerin mit klarer, ausdrucksstarker Stimme, die morgen Abend hier im Theater ein Konzert gibt:
Lhasa war für mich immer die geheimnisvolle Hauptstadt Tibets. Bei theomix lernte ich eine andere Lhasa kennen. Sie war mir bis zu diesem Moment völlig unbekannt.
Am Samstag gehe ich in ein Musikgeschäft in der Stadt. Setze mich mit einem Stapel CD's in einen bequemen Sessel und lasse unter den Kopfhörern den mich umgebenden Lärm und das Kundentreiben aussen vorbeiziehen.
Ich höre Lhasas CD, die sie im Frühling 2009 aufgenommen hat.
Beim Song 'I'm going in' schiesst es mir ein. Ich sinke im bequemen Ledersessel zusammen, so sehr schmerzen mich die gebrochene Stimme, die einfachen Klavierakkorde und der Text.
"When my lifetime had just ended
And my death had just begun
I told you I'd never leave you
But I knew this day would come."
Ich verlasse mit zwei CD's das Geschäft. Die andere ist von Rebekka Bakken, eine norwegische Sängerin mit klarer, ausdrucksstarker Stimme, die morgen Abend hier im Theater ein Konzert gibt:
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