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31 Dezember 2020

Unterwegssein zwischen den Jahren (3)


    An der Schwelle des neuen Jahres lacht die Hoffnung
    und flüstert, es werde uns mehr Glück bringen.

    Alfred Lord Tennyson, 1809 - 1892, britischer Dichter
    (gelesen im Diogenes-Abreisskalender 2020)


Letzter Tag des Jahres -
ich wünsche allen Lesenden einen ruhigen Übergang 
(ganz ohne Kracher und Böller...)
ins Neue Jahr 2021!

 Hausfrau Hanna


30 Dezember 2020

Unterwegssein zwischen den Jahren (2)

Weiher in der Ermitage 
    Und des Herzens Hoffnungstrieb:
    Er erschaut den Sonnen-Geistes-Sieg
    In dem Weihnacht - Segenslichte,
    Als dem Sinnbild höchsten Lebens
    In des Winters tiefster Nacht.

    Rudolf Steiner, 1861 - 1925, Begründer der Anthroposophie
    (geschrieben am 23.12.1913)



Am vergangenen Sonntag ein Spaziergang 
in der Stille und Schönheit der 'Ermitage' in Arlesheim.
Und dann weiter den Hügel hoch nach Dornach. 
Beim Goetheanum vorbei.
An einer Hauswand eine mit Kreide beschriebene Tafel:
Tiefsinniges, Tiegründiges von Rudolf Steiner.
Ich las die Zeilen, die mich sehr interessierten.
Ich las sie sowohl stumm, als auch halblaut.
Aber ich verstand sie nicht.

PS. Ein Detail nur!
Jemand hatte da an Weihnachten wohl ganz tief 
in die roten Ankerbierdosen geguckt:
Der Abfalleimer unter dem tiefgründigen Satz quoll über... 




29 Dezember 2020

Unterwegssein zwischen den Jahren (1)

Gestern heftete sich mein Blick
in einer engen Hintergasse der Stadt
auf diese festgeklebte Botschaft:

 

PS. Die zweite Empfehlung habe ich gleich an Ort und Stelle befolgt ;)

25 Dezember 2020

"Jetzt werden tausend Weihnachtslichter angezündet..."

Nu tändas tusen juleljus
på jordens mörka rund.
Och tusen, tusen stråla
ock på himlens djupblå grund.

T. & M. Emmy Köhler, 1858 - 1925, schwedische Komponistin und Autorin



Mit meinem liebsten schwedischen Weihnachtslied
wünsche ich allen Blogleser*innen
Frohe Weihnachten - Glad Jul till er alla!


24 Dezember 2020

Advent-Moment (24)

Heute der letze Advent-Moment,
der eigentlich schon vorgestern 'geschah'.
Ich ging über die Passerelle im Bahnhof.
Beim Hintereingang stand eine junge Frau.
Am Arm trug sie einen grossen Korb,
aus dem sie kleine Geschenke an die Vorbeigehenden verteilte.
Als ich das Schächtelchen in der Hand hielt,
bedankte ich mich für die Weihnachtsüberraschung
und sagte zu der sympathischen Verteilerin:
"HUG! Das heisst ja auch Umarmung! Wie schön ist das denn!"
Wir lachten laut hinter unsern Masken 
und wünschten uns gegenseitig
 "Frohe Weihnachten!"


PS. Hug ist ein in der Schweiz sehr bekannter Familienbetrieb, der seit bald 150 Jahren Gebäck herstellt.