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20 Januar 2026

Januar-Sein am Rhein (2)


Das Zuhören ist auch eine Kunst.

Felizitas von Schönborn
(gelesen im Diogenes- Abreisskalender 2026)

 
"Si isch jung, hübsch und christlich orientiert.
Und spart sich uff für dä, wo chunnt",
hörte ich eine Frau zu ihrer neben ihr sitzenden Freundin sagen,
genau in dem Moment, als ich langsamen Schrittes an ihnen vorbeiging.
Ich hätte so gern gewusst, wie die Geschichte weiterging.
Getraute mich jedoch nicht anzuhalten.
Und zu lauschen...

4 Kommentare:

  1. Natürlich, liebe Hausfrau Hanna, wüsste auch ich jetzt gerne, wie das Gespräch weitergegangen wäre. Das nächste Mal könnten Sie ganz lässig stehenbleiben und Ihre Schuhbändel neu schnüren … oder so.
    Aber die andere Art von Zuhören, die oben im Zitat wohl gemeint ist, ist wirklich eine große Kunst.
    Mit lauschigen Grüßen
    Petra

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    1. Das mit dem Schuhbändel neu schnüren ist ein guter Tipp ;-)
      Vor zwei Tagen habe ich in einem Zugabteil die Unterhaltung von zwei jugendlichen Mädchen gehört. Aber nicht nur ich, das ganze Abteil fühlte sich unterhalten von mehreren Themen, die den beiden bunten Gesprächsstoff boten. Wir wurden alle unfreiwillig Zeug*innen, weil wir aufgrund der Lautstärke gar nicht weghören konnten.
      Lächelnde Grüße, C Stern

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  2. Sie sind eine ganz besonders gute Zuhörerin, liebe Hausfrau Hanna!
    Und das, was Sie belauschen konnten, könnte auch ein Gespräch zu unseren Jugendzeiten gewesen sein. :--)
    Heute ist es eher ungewöhnlich, denke ich.
    Einen frohen Heutegruss,
    Frau Quersatzein

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  3. Dass es sowas noch gibt (bezogen auf die Beschreibung der jungen Frau), erstaunlich! Gruß von Sonja

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