Lass einen Drachen steigen,
nenne ihn Oktober.
Rainer Brambach, 1917-1983
deutsch-schweizerischer Schriftsteller und Lyriker
(gelesen im Diogenes-Abreisskalender 2026)
Gestern spazierten wir nach langer Zeit
wieder einmal über den städtischen Bruderholzhügel.
Es herrschte eine ganz besondere Stimmung,
dicke Wolken verdeckten den Himmel.
Die Sonne fand den Weg nie hinaus.
Manchmal kam etwas Wind auf.
Ein leuchtendblauer Drachenwal flog,
festgebunden an einer langen Schnur,
hoch in die Luft.
Sicher begleitet von der Hand des Mädchens.
Wie schön, sowohl das Drachen-Mädchen als auch die Erinnerung an Rainer Brambach, den wunderbaren Poeten!
AntwortenLöschenEinen lieben Montagsgruss zu Ihnen, werte Hausfrau Hanna.
Frau Q.
Dank Ihnen,
Löschenliebe Frau Q.,
bzw. eines Kommentars, den Sie mir vor vielen Jahren zu einem Beitrag geschrieben haben, habe ich Rainer Brambach kennengelernt.
Ein Poet, der auch mir sehr viel bedeutet!
Einen lieben Gruss an Sie in den sonnenhellen Montagmorgen
Hausfrau Hanna
Sie fliegen also doch noch, die Drachen! Wenn auch an der "Leine"!
AntwortenLöschenLiebe Grüße in Ihre neue Woche, liebe Hausfrau Hanna,
Petra
Ja,
Löschenliebe Petra,
sie fliegen noch! Ich freute mich sehr und schaute eine ganze Weile zu.
Und ich freue mich auch, dass Brambachs Worte (die auf dem Kalenderzettel von morgen stehen) genau passen...
Liebe Grüsse in deine neue Woche
Hausfrau Hanna
Liebe Hausfrau Hanna –
AntwortenLöschenSchön die Erinnerung an Rainer Brambach!
Daneben, dass er Dichter war, hat er immer noch folgende Berufe angegeben:
Maler, Gärtner, Torfstecher und Weintrinker ;-)
Er hätte bestimmt Freude am Mädchen und dem Drachen gehabt.
Einen bunten Oktober wünscht Ihnen, Merlin.