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02 November 2026

Dia de muertos

 
Am Samstag auf dem Weg zum Münster.
Als ich diese Tafel sehe, besinne ich mich um,
biege ab und folge der Einladung:

 Auf dem Gelände des Museums der Kulturen 
findet ein fröhliches Fest statt.
Im Innenhof sind Seile aufgespannt,
an denen farbige Scherenschnitte hängen.
Essen und Trinken wird angeboten.
Ein Mann hält einen Vortrag auf Spanisch.
Ich verstehe kein Wort.
Südamerikanische Musik ertönt. 
Die Leute tanzen.
Frauen in blumengeschmückten Gewändern,
mit weiss geschminkten Gesichtern und 
schwarz umrandeten Augen gehen vorbei.

 Vor einer Blätterwand sind Erinnerungsgräber aufgestellt.
Sie werden von brennenden Kerzen beleuchtet.
Vor einem der Gräber bleibe ich eine Weile stehen:

PS. 
In Mexiko
(das wird mir unvergessen bleiben)
erinnert man sich an die Verstorbenen mit einer 
farben- und lebensfrohen Feier.


2 Kommentare:

  1. Oh ja, das ist eine ganz andere Gedächtniskultur als bei uns. Faszinierend, finde ich. Und das Grab von Frida Kahlo sieht so fröhlich-bunt aus.
    Danke für diesen schönen Beitrag zum DIA DE MUERTOS, werte Hausfrau Hanna.
    Einen lieben Gruss, Frau Q.

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  2. Mit den Toten das Leben feiern, so fröhlich und bunt können das wohl nur die Mexikaner. Und das Zitat auf Frida Kahlos Grab erinnert an ihren schweren Unfall und ihren Umgang damit: "Füße, wozu brauche ich sie, wenn ich Flügel zum Fliegen habe?"
    Wie schön, dass sie abgebogen sind, liebe Hausfrau Hanna, zu dieser Entdeckung und danke fürs Teilen, sagt
    Petra

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