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16 Juni 2025

Mittendrin!

 

Sobald man anfängt,
steckt man mittendrin.

Brigitte Fuchs
(gelesen heute im Diogenes-Abreisskalender 2025)



Ein kleiner Sprung, ein paar Schritte.
Und schon ist sie mittendrin.
Im Acker, in dem sich Versteinerungen verbergen.
Behutsam fängt sie an,
 nimmt Stein um Stein in die Hand
 und betrachtet jeden ganz genau.
Wer so vertieft ist in ihr Tun und so geduldig sucht, 
wird schliesslich auch fündig...


PS. 
Manchmal löst ein Zitat aus dem Diogenes-Abreisskalender
(wie das heutige von Brigitte Fuchs)
eine schöne Erinnerung aus...

13 Juni 2025

Vom Fluss ans Bächlein...

 
Alltag.
Ein Walzer des Glücks,
wiederholte Geborgenheit.

Sasha Filipenko
(gelesen heute, am Freitag den 13ten, im Diogenes-Abreisskalender 2025)


Heute morgen wurde mein Erwachen 
von einem Geräusch begleitet, das ich zuerst nicht einordnen konnte.
Es war, wie ich noch leicht schlaftrunken feststellte, 
das kleine Bächlein, das durch den Garten fliesst.
Mit seinem fröhlichen Plaudern hiess es mich 
 in meiner Sommerheimat auf dem Lande willkommen.


Allen ein frohes Wochenende
wünscht
Hausfrau Hanna








12 Juni 2025

Im Flow!

Gestern.
Ein Tag mit angenehmer Sommerwärme.
Ich gehe langsam flussaufwärts.
Lasse den Blick abwechselnd schweifen und verweilen...

Auf ihrem T-Shirt steht in ganz kleinen Buchstaben:
'we are all in the same boat':
Sie ist im FLOW!

Und sie on TOUR!

PS.
Und ich gehe zu Fuss dem Fluss entlang.
Auf meiner Tour. 
In meinem Flow...


11 Juni 2025

Doppelfunktion des Sonnenschirms


Sonnenschirme geben nicht nur Schatten...

Sondern können auch als Kleiderständer 
und zum Aufhängen der Wäsche dienen...

PS. 
Wie erfindungsreich manche Leute sind:
Das merke ich mir! 


10 Juni 2025

Zwischen zwei Haltestellen (182)

Am Samstag, 
ich warte aufs Tram,
kommt ein grossgewachsener Mann schnellen Schrittes auf mich zu.
Er spricht mich höflich an:
  "Darf ich Sie etwas fragen?"
Ich wehre innerlich leise ab und antworte mit einem zögerlichen "Jaaaa!"
Der Mann nimmt es als Aufforderung, mir sein Anliegen zu erklären:
"Ich bin Autor und schreibe Kurzgeschichten über die Natur,
die ich nun in einem Buch zusammengetragen habe.
Kaufen Sie mir auch eines ab?"
Ich beantworte seine Frage mit einem Nein und begründe es damit,
dass ich selbst auch schreibe und
zudem sehr viele Bücher habe, die ich zuerst lesen wolle.
Der Mann bohrt nicht nach, er nimmt es zur Kenntnis:
"Alle sagen dasselbe, die mir kein Buch abkaufen wollen.
Ich glaube es euch jedoch nicht."
Sagt's und geht weg.


PS.
Erst jetzt, beim Schreiben und mit etwas Distanz,
kommt mir eine andere Idee: 
Ich hätte dem Mann ja eines seiner 
Kurzgeschichtenbücher abkaufen können.
Gut versorgt in meinem Fjällräven-Rucksack 
hätte ich es immer bei mir gehabt.
Als Lesestoff 'Zwischen zwei Haltestellen'...