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31 Juli 2012

"Ich wünschte, ich hätte..."


Gestern fuhr mir das Tram vor der Nase ab.
Ich setzte mich auf die Wartebank.
An der Tramhaltestelle gegenüber war eine ganz besondere Plakatwand montiert:




PS. Die Warterei von immerhin 8 Minuten wurde mir keine Sekunde langweilig.
PPS. Denn in mir begann sich ein inneres "Ich wünschte, ich hätte..."- Gedankenspiel zu drehen... ;)

30 Juli 2012

Von der Kraft des Singens

Manchmal bin ich doch froh, dass ich nicht alles im Entsorgungs- und Entrümpelungsrausch zu einem Altpapierbündel verschnürt habe.
Dann etwa, wenn mir zufällig etwas in die Hände fällt wie diese wahre Geschichte, die ich beim Durchblättern einer alten 'Brot für alle'-Agenda gesehen und nochmals gelesen habe.
Die Geschichte über die Kraft des Singens hat mich berührt.
Und deshalb habe ich sie ab- und eingetippt:

Am Abend auf Problemrunde durchs Spital sitzt eine Patientin aufrecht im Bett.
Eine Schwester übersetzt: Zum Sterben möchte die Kranke heim.
Der Arzt stimmt zu, es gibt nichts, was er noch tun könnte - nicht hier in diesem einfachen Buschkrankenhaus im Südosten Zimbabwes.
Die ältere Frau klatscht dankend in die Hände, beginnt dann zu singen.
Spontan singen alle mit: Die Pflegerinnen, die Angehörigen, andere Patientinnen in den umliegenden Betten. Es ist, als mache sich die Frau nun singend auf den letzten Weg - und als würden die andern sie dabei ein Stück begleiten.
Vor dem Spital hält einer Wache: Von sechs Uhr abends bis sechs am Morgen ist der junge Mann auf Posten. Manchmal liest er, manchmal sitzt er einfach da und bisweilen singt er vor sich hin. Daraufhin angesprochen lacht er leise:
"Wenn man singt, ist man näher bei Gott", sagt er.

aus einer Agenda 'Brot für alle'
geschrieben von  Katharina Morello

26 Juli 2012

"Schlaf in meinem Arm..."

Evert Taube (ewert toob ausgesprochen) ist 
immer noch einer der populärsten Komponisten und Liedermacher Schwedens.
Hier steht er in Bronze gegossen mitten in der Gamla Stan von Stockholm 
und blickt verschmitzt unter der hochgeschobenen Brille 
den vorbeieilenden Menschen nach...


Eine Kostprobe seiner Wortkunst:

"Sov på min arm!
Natten gömmer
under sin vinge din blossande kind.
Lycklig och varm
snart du drömmer
flyr mig i drömmen som våg flyr vind."

"Schlaf in meinem Arm.
Die Nacht verbirgt
unter ihren Schwingen deine glühenden Wangen.
Glücklich und warm
bald träumst du,
entfliehst mir im Traum, so wie Wellen dem Wind."

Und vertont hört sich das dann so an:

PS. Schön dieses Rauschen! 
PPS. Meint Hausfrau Hanna und wünscht allen Lesenden ein ebensolches Wochenende:)

23 Juli 2012

YOGA - ABER WIE?


Der Yogalehrer habe ihm gesagt, er werde es nie zu etwas bringen im Yoga.
Denn er sei zu dick.
Das erzählte mein überhaupt nicht dicker  Gottebub neulich und lachte leicht verlegen.
Er habe sich dann entschieden, den Lehrer und den Kurs zu wechseln.
Seither mache er auch die Yogaübungen wieder mit Freude.
Ich verstand's.
Ommmmm...



20 Juli 2012

Dahinter

Dieser Sommer ist gemacht für mich.
Schöne, warme Sonnentage wechseln sich ab mit schönen, kühlen Regentagen.
Auf der gestrigen Wanderung habe ich den Herbst gesehen.
Im Baum hinter dem grossen Steinengel röten sich bereits die Äpfel...