Wenn die Kunst das Leben ist

12.06.2013

In diesen Tagen brennt ein besonderes Fieber in der Stadt. Das Kunstfieber. Die Art öffnet ihre Räume.
Soeben habe ich im Klatschteil der Zeitung gelesen, dass gestern an der für die ganz exklusiven Gäste reservierten Preview tatsächlich Leonardo di Caprio gesehen worden ist. Unauffällig habe er gewirkt. Und nur dank der ihn umgebenden Truppe Bodyguards sei er überhaupt aufgefallen...

Paula Modersohn-Becker  'Elsbeth im Garten'

PS. Liesse man mich ein Bild auswählen, würde ich ohne zu zögern nach einem Bild von Paula Modersohn-Becker greifen. Ich mag die Üppigkeit ihrer Frauen, die soviel Mütterlichkeit ausstrahlen und trotzdem keinen Moment bieder und brav wirken.
Das kleine Mädchen mit dem Blumenkranz im Haar und den grossen Füssen gefällt mir besonders gut.
Und genauso gut auch die direkten, unverschlüsselten Worte der Künstlerin:

"Das Herumdoktern an sich hat keinen Zweck.
Man gehe gerade und einfach seinen Weg.
Ich halte mich für gut von Natur aus,
und sollte ich dann und wann etwas Schlechtes tun,
so ist das auch natürlich".    






2 Kommentare:

sonja hat gesagt…

Das habe ich mit großem Interesse gelesen und angeschaut. Nach Worpswede will ich unbedingt- am Besten im November oder so...

Hausfrau Hanna hat gesagt…

Eine der besten Malerinnen,
liebe Frau Wildgans,
und leider so jung gestorben. 31 wurde sie nur.

Auf youtube gibt es übrigens einen sehenswerten Kurzfilm, den arte 2007 zum 100.Todestag ausgestrahlt hat:
http://www.youtube.com/watch?v=N24rV5-qch0
'Mit meinen Augen - Die Selbstbildnisse der Paula Modersohn-Becker'

Berichten Sie, wenn Sie im November in Worspwede sind!
Herzlich Hausfrau Hanna