Es war anfangs der 80er-Jahre: 1981 oder 1982.
Dank des Zeitschriftenabos 'Emanzipation' (so etwas wie die Schweizer 'Emma') entdeckte ich Sylvia Plath.
Ich las einige ihrer Gedichte und ihren einzigen Roman 'Die Glasglocke'.
Über dreissig Jahre ist das her, und ich habe sie, die bewunderte Autorin, fast vergessen.
Bis ich kürzlich das neue Buch 'Du sagst es' der niederländischen Autorin Connie Palmen auf dem Büchertisch in der Bibliothek sah, es ihn die Hand nahm und den Anfang zu lesen begann.
Zuhause las ich es ganz.
Im Zentrum des Buches steht die Ehe des Künstler- und Schriftstellerpaares Sylvia Plath und Ted Hughes.
Connie Palmen schreibt konsequent aus der Sicht des Ehemannes, der nach dem Suizid seiner Frau mit Anklagen und Vorwürfen leben musste und sich öffentlich nie rechtfertigte oder erklärte.
"Never complain, never explain!" wie die Engländer sagen..
Zuhause las ich es ganz.
Im Zentrum des Buches steht die Ehe des Künstler- und Schriftstellerpaares Sylvia Plath und Ted Hughes.
Connie Palmen schreibt konsequent aus der Sicht des Ehemannes, der nach dem Suizid seiner Frau mit Anklagen und Vorwürfen leben musste und sich öffentlich nie rechtfertigte oder erklärte.
"Never complain, never explain!" wie die Engländer sagen..
Ein spannendes Buch.
Ein Buch mit viel Schmerz.
Ein Buch, das mir immer noch im 'Magen' liegt...
PS. Beim Lesen habe ich immer wieder vergessen, dass es eigentlich Ted Hughes ist, der spricht und nicht Connie Palmen.
(...) S.102 "Alles, was man nicht wahrhaben will und verdrängt, jeder Konflikt, der geleugnet und nicht offen angesprochen wird - in einer Kultur ebenso wie im Leben jedes Einzelnen - sucht sich ein Ventil und kehrt sich schliesslich in teuflischer Verkleidung gegen das Leben, gewaltsam und vernichtend."
Connie Palmen, 1955, niederländische Autorin,
aus 'Du sagst es'
aus 'Du sagst es'