Du staunst, weil ein anderer etwas tut,
das dir unbegreiflich ist?
Wer weiss, ob du nicht heute noch etwas tust,
das dir selbst unbegreiflich sein wird.
Marie von Ebner-Eschenbach, 1830 -1916, österreichische Schriftstellerin
(aus 'Aus einem zeitlosen Tagebuch')
Bild von gestern, 23.3.25
Gestern Sonntag.
Ein Rheinspaziergang half, den übervollen Kopf auszulüften.
Auf dem Weg zurück in die Stadt erblickte ich plötzlich
gegenüber auf der anderen Strassenseite
eine wandelnde, zugetextete Kartonschachtel.
Ein Staunen überkam mich.
Und ein inneres Fragen begann.
Wer weiss, was heute Montag alles passieren wird.
Und ob sich vielleicht gar
Marie von Ebner-Eschenbachs Zitatschluss bewahrheitet...
Es für ein überaus erstaunlicher Anblick! Da hätte ich gern die Texte gelesen!
AntwortenLöschenGrüße von Sonja
Der Schachtelmann,
Löschenliebe Sonja,
sah aus, als ob er sich in den Fasnachtstagen geirrt hätte...
Leider konnte ich keinen Blick auf die Texte werfen, das wäre noch aufschlussreich gewesen.
Viele Grüsse von Hausfrau Hanna
Da glaubt man doch, dass man träumt, liebe Hausfrau Hanna!
AntwortenLöschenUnd die Worte von Marie von Ebner-Eschenbach treffen bei mir gerade einen Nerv. Oh, wie oft ich mich wundere …
Liebe Grüße ins immer mal wieder Unbegreifliche,
Petra
Ich wundere,
Löschenliebe Petra,
mich (ein schönes Verb!) sehr oft. Und bei M.v.Ebner-Eschenbachs Worten klingt nach dem Lesen so manches nach.
Wohl noch einige Male in nächster Zeit...
Liebe Grüsse
Hausfrau Hanna
So witzig, diese wandelnde Plakat-Wand. :-)
AntwortenLöschenTja, das Leben hält immer wieder Überraschungen für uns bereit und das Unbegreifliche lässt uns rätseln und staunen.
Einen lieben Gruss zum Wochenbeginn,
Frau Quersatzein
So ist es,
Löschenliebe Frau Quersatzein,
und sich überraschen zu lassen von solchen unerwarteten AugenBLICKen, hat etwas Schönes.
An dem durchaus noch eine Weile herumgerätselt werden darf...
Einen lieben Gruss ins Heute
Hausfrau Hanna
Es wäre wirklich interessant, was auf der Kartonschachtel gestanden ist. Es muss nicht immer etwas Unheilvolles sein, vielleicht einfach nur, dass «Die meisten Menschen brauchen mehr Liebe, als sie verdienen.». Das wäre doch auch irgendwie etwas positives.
AntwortenLöschenEs hätte mich ebenfalls interessiert, aber ich wollte den Mann?/die Frau? in der Schachtel nicht stören.
LöschenVielleicht hat war ja dein Zitat festgehalten auf einem der Blätter ;)
Herzlich Hausfrau Hanna
bild und text sind ja sehr gelungen miteinander, da bin ich auch auf morgen gespannt. vielleicht erschließt sich auch der anlaß der wandelnden litfaßsäule. einen lieben abendgruß von roswitha
AntwortenLöschenEs war,
Löschenliebe Roswitha,
in der Tat ein Original, das da unterwegs war. Vielleicht ein kleiner, nachfasnächtlicher Sonntagsanlass in Text, Schrift und Schritt? ;)
Lieben Morgengruss von Hausfrau Hanna
uh! schaut fast aus wie fasnacht!
AntwortenLöschenSo ganz unrecht,
Löschenliebe Sylvia,
hast du nicht: Es fand ein Bummelsonntag statt, an die Cliquen und Guggen (unverkleidet) nach dem Bummel pfeifend und trommelnd durch die Stadt zogen.
Einen herzlichen Gruss
Hausfrau Hanna