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06 Februar 2022

An flauen Tagen... (5)

Gestern kein flauer,
sondern ein blauer Tag! 

Und deshalb heute nochmals: "Hoch die Füsse!"

Bevor es am Nachmittag stürmisch wird... 





05 Februar 2022

An flauen Tagen... (4)

... kann beim Unterwegssein das Gehirn etwas trainiert werden.
Beim Ausdenken von Reimen etwa.
Was reimt sich zum Beispiel auf 'flau'?
Es ist bescheiden, was mir dazu einfällt.
Als Erstes ist es die Farbe 'blau'.
Dann der Imperativ "klau!"
 Darauf folgt 'schlau'.
Und zuletzt ein etwas zögerliches
"Miau!"


PS. Was sich zwar nicht ganz reimt.
PPS. Aber die getigerte Katze, die sich oben auf dem Fenstersims so erhaben und stolz präsentierte, imponierte mir derart, dass ich das Bild unbedingt aufschalten wollte.
PPPS. Allen ein lagom gutes Wochenende wünscht Hausfrau Hanna

04 Februar 2022

An flauen Tagen... (3)

... kommt es beim Durchqueren des Zoos vor, 
dass mir der Anblick eines Esels
(der ganz vertieft seine 'Abfallprodukte' beschnuppert)
ein helles Lachen entlockt ;)

Ein kleiner Nachtrag zum Blogbeitrag 'An flauen Tagen... (1) 
Im Internet fand ich einen lesenswerten Zeitungsartikel über Hermann Hesse und seine Basler Aufenthalte.
Dabei vernahm ich zu meinem Erstaunen, dass er bereits als Vierjähriger in Basel gelebt und mit seiner Familie an den Sonntagen die Stadt entdeckt hatte: Den Rhein, die Fähren, das Münster und auch den Zoo. Bald sprach der Kleine auch Baseldeutsch, und sein Vater erwarb das Basler Bürgerrecht.



03 Februar 2022

An flauen Tagen... (2)

    Nu grönskar det i dalens famn
    Nu doftar äng och lid
    Kom med, kom med på vandringsfärd
    I vårens glada tid
    Var dag är som en gyllne skål
    Till bredden fylld med vin
    Så drick min vän, drick sol och doft
    Ty dagen den är din.

    (...)


 ... wieder einmal ein Lied singen -
dieses hier zum Beispiel:

PS.
Es handelt vom Grün und Duft des Frühlings.
Von der Aufforderung, gemeinsam zu wandern.
Jeden Tag wie eine goldene Schale zu erleben, 
die bis an den Rand gefüllt ist mit Wein...

02 Februar 2022

An flauen Tagen... (1)

Es gibt Tage, wo das Leben übertrieben flau ist.
Zu Bett gehen; weiter hilft nichts mehr.

Heinrich Mann
(gelesen im Diogenes-Abreisskalender 2022)



Oh doch!
Es gibt etwas, was mir mehr hilft und an solchen Tagen.
Und das ist "Hoch die Füsse!"
Vorgestern entschied ich mich, 
anstatt des gewohnten Weges in die Stadt,
 eine Parallelstrasse zu nehmen.
Plötzlich sah ich auf der gegenüberliegenden Strassenseite
ein Haus, an dessen Fassade eine Tafel befestigt war:

Ich überquerte die Strasse und las,
wer vor über 100 Jahren hier, in unmittelbarer Nähe, gewohnt hatte:

PS. Flauer Tag sei dank: Das war eine richtig schöne Entdeckung!
PS. Und das, obwohl Hermann Hesse nie/nicht zu meinen Lieblingsautoren gehört hatte.
PPS. Das im Bücherregal gefundene, dünne Taschenbuch 'Hermann Hesse, Kindheit des Zauberers' liegt nun bereit.
PPPS. Zum Lesen!