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31 Oktober 2016

Heute ist Halloween.Oder ein c verändert alles...

"Es spuckt der Maurer in die Hände, 
es spuckt das Lama immerzu. 
Es spuckt der Lausbub an die Wände, 
in meinem Herzen spukst nur du."

unbekannt



PS. Ich bin etwas phlegmatisch in letzter Zeit. 
PPS. Anstelle einer aktuellen Halloweengeschichte wärme ich eine auf: Hier zu lesen!


30 Oktober 2016

Kleine Berichterstattung von der Herbstmesse


Gestern Samstag.
Präzis mit dem Zwölfuhrglockenschlag begann die 546. Basler Herbstmesse. 
Davon habe ich über 50 miterlebt. Das sind immerhin 10 Prozent!
Als kleines Mädchen wurde es mir schwindlig und schlecht auf der Berg- und Talbahn.
Ich war heilfroh (Mutter auch), als die Fahrt zu Ende war.
Schnelle Bahnen waren nichts für mich.
Und so liess ich es bleiben. Bis heute.
Die Putschautelibahn wurde erst spannend, als ich jungerwachsen war.
Und einen Lenker an der Seite hatte, der seinen freien Arm um mich legte.
Schön und im genau richtigen Tempo hingegen war stets eine Fahrt auf dem Riesenrad.
Das leichte Kribbeln im Bauch nahm ich in Kauf für
die atemberaubende Rundumsicht auf die Stadt und den Rhein.
Und neu auf den Rocheturm... 



Leider war der Messewaldkauz,
(der stets in der Astgabel eines der riesigen Bäume am Petersplatz sitzt
und in ruhiger Gleichgültigkeit auf die vorbeiströmenden Leute hinunterschaut)
noch nicht da.
Aber ich habe Ersatz gefunden... ;)



PS. HIER die hübsche Geschichte von 2012, als ich das erste Mal vom Waldkauz hörte... :)






27 Oktober 2016

Zwischen zwei Haltestellen (93)


Am späteren Nachmittag. Ich sass im gelben 10er-Tram, das vom Land zurück in die Stadt fuhr.
Plötzlich ertönte Musik.
Und das ziemlich laut.
Schon wollte ich mich ärgern, als ich erstaunt hörte, w a s es für Musik war:
Fröhliche Tanzmusik! Ein irischer Reel!
Danach kam ein mitreissend gesungener Spiritual.
Meine Laune wurde besser und besser.
Und als ein Oldie ertönte, den ich kannte, summte ich gar den Refrain mit:



PS. Wer nun glaubt, es wäre eine ältere Person gewesen, die das Traminnere mit Musik einhüllte, liegt völlig daneben.
PPS. Es war eine sehr junge Frau, und ihre Aufmachung und Kleidung hätten niemals vermuten lassen, dass sie solche Musik liebte.
PPPS. Der letzte Song, bevor ich am Bahnhof ausstieg, war übrigens 'One love' von Bob Marley :)

24 Oktober 2016

Die vollkommenste Art der Fortbewegung...




"Wandern ist die vollkommenste Art der Fortbewegung,
wenn man das wahre Leben entdecken will."

Elizabeth von Arnim



PS. Und da ich am Samstag das Fotoapparätchen eingesteckt hatte, lasse ich zum Wochenbeginn ein paar Bilder vom (wahren) Leben am Rhein hier... :)


Trio: Lebhaft und sprudelnd wie die Wasserwirbel im Rhein:

Duo: Jeder für sich und doch einander zugewandt:


Solo: In Gesellschaft der Ente und des Proseccos:





23 Oktober 2016

Ein vergängliches Kunstwerk


Gestern Samstag.
Ich bringe die fertig gelesenen Bücher zurück in die Hauptbibliothek.
Im Eingangsbereich sitzt ein buddhistischer Mönch an einem Tisch.
Er streut ein Sandmandala.
Ruhig und konzentriert sitzt er da.
In schnellen Bewegungen klöpfelt er mit einem Metallstäbchen auf ein Röhrchen, 
das er in der aufgestützten linken Hand hält.
Die roten Sandkörnchen rieseln genau ins vorgezeichnete Feld:



PS. In ein paar Tagen wird das fertige Mandala wieder zusammengewischt - die bunten Überreste werden einem fliessenden Gewässer - dem Rhein? - übergeben. 

PPS. Loslassen auch hier... ?

PPPS. Oder "S'isch alls für d'Chatz gsi"... ?

PPPPS. Beides ist möglich - ich lasse es offen...