Dieses Blog durchsuchen

31 Dezember 2014

Das Siegerlied: Der Neujahrsballon!


Letzter Tag des Jahres.
Ich erinnere mich an diesen Beitrag, den ich im Mai geschrieben habe.
In einer schwedischen Musiksendung wurde der beste Schlagertext für ein neukomponiertes Lied von Benny Andersson gesucht.
Was bei uns schwer vorstellbar ist, ist in Schweden normal:
Ein Literaturwissenschaftler und Essayist, Horace Engdahl, verfasste ebenfalls einen Text, liess sich von einem kleinen Neujahrsballon inspirieren und gewann den Wettbewerb.
Und weil Text und Musik so schön zum Jahreswechsel passen, kommt hier das Siegerlied:



PS. Füllt heute um Mitternacht beim Klang der Glocken nicht nur eure Gläser zum Anstossen, sondern füllt auch einen kleinen Heissluftballon mit euren Wünschen!
Und lasst ihn dann als Lichtpunkt zum Himmel steigen...

Kommt gut ins Neue Jahr!
Hausfrau Hanna 

30 Dezember 2014

Beschneite Stadt



Ein Schneemann war etwas Vergängliches.
Dennoch bauten wir ihn in jedem Winter zusammen.
Aus Schneekugeln.
Die Kohlenaugen auf gleicher Höhe, die Rüeblinase gerade.
Aus Steinen der vergnügte Mund.
Vater musste auf seine Pfeife verzichten. 
Und Mutter auf den Besen, den wir in die Armhöhle drückten.
Fertig.


Heutiger Schneemann


PS. Vorgestern ist endlich, endlich Schnee gefallen, hat die Stadt mollig eingepackt und Erinnerungen geweckt... :)

28 Dezember 2014

Standhaft bleiben


Weihnachten ist vorbei.
In der Migros sind seit gestern die Geschenkpackungen Pralinés zum halben Preis erhältlich.
Und jetzt wird es Zeit, eine Liste für die guten Vorsätze im neuen Jahr anzulegen...






24 Dezember 2014

Frohe Weihnachten! Glad Jul!


Gestern war so etwas wie Vor-Weihnacht.
Die Sonne schien am leuchtend blauen Himmel, und ich machte mich auf den Weg.
Im zweitschönsten Dorf des Landkantons besuchte ich den Dom, der nach langer Renovations'pause' wieder geöffnet war.
Im Innern tönte weihnächtliche Flöten- und Orgelmusik.
Ein Duo übte für den Weihnachtsgottesdienst.
Kleinkindgrosse Krippenpuppen waren aufgestellt.
Und Maria schien genau die Frage zu stellen, die  Ängelchen auf ihre Zeichnung geschrieben hatte:  "Josef, wie lange brauken wir noch bis nach Bethlehem?"



Ein Mitarbeiter war beschäftigt mit dem Aufstellen der weihnächtlichen Szene. Er trug die drei Könige an ihren Platz. "Sie sind noch unterwegs", sagte er und richtete dann sorgfältig und genau die Arme und Köpfe der Weisen aus dem Morgenland.
Genau in diesem Moment ertönte das  'O du fröhliche' durch den riesigen Kirchenraum.
Und eine Familie sass ganz still da und staunte.


PS. Und ich wünsche allen hier Lesenden Fröhliche, helle Weihnachten! 
Jag önskar alla mina bloggvänner och alla andra som kikar in här en riktigt God Jul! 

20 Dezember 2014

Weihnachtsgrüsse aus dem Schloss


Drei Dinge sind im Advent für Hausfrau Hanna ein absolutes Muss. Und selbstverständlich haben alle drei mit Schweden zu tun:
Zum einen sind das die Tässchen mit heissem Glögg. Dieses Jahr einen überaus edlen aus dem südschwedischen Småland, der fruchtig nach Preiselbeeren schmeckt und nicht zu süss ist.
Dazu Pepparkakor, dünn wie Oblaten, die auf der Zunge zergehen und einen wunderbaren Lebkuchengeschmack im Gaumen hinterlassen...

.

Und gestern als Krönchen auf dem i die Weihnachtsgrüsse aus dem Schloss... :)

PS. Hausfrau Hannas kleine Hilfe zum besseren Verstehen:

"Vad säger tomten när han kommer in?"
"Ho ho! Det finns snälla barn!"

"Was sagt der Weihnachtsmann, wenn er hereinkommt?"
"Ho ho! Hier hat es liebe Kinder!"

PPS. Süss, die kleine Prinzessin Estelle! Schwedisch eben... 

19 Dezember 2014

Hinter der Glasscheibe


Dieses Frohlocken, 
Tanzen, Drehen und Springen!
Einfach nur so.
Einfach nur froh.
Weihnachtsfroh...



PS. Ein frohes 4.Adventswochenende - einfach nur so,
wünscht allen 
Hausfrau Hanna




18 Dezember 2014

Wachengel

Wie jedes Jahr in der Adventszeit.
Die Durchsagen der Polizei ab Band im Tram und im Bus, 
dass man achtgeben soll auf die Handtasche und das Portemonnaie.
Dabei wachen nie so viele güldne Engel über uns...

17 Dezember 2014

Ein ultimativ neuer Farbton!


Heute fand ich dieses Bild im Mailfach vor, das mir die in Frankreich lebende Madame Smilla geschickt hat:

 Bild Madame Smilla  

Gestern hat Madame Wolle gefärbt, die von ihren Schafen mit so wundervollen Namen wie Estelle, Echalotte oder Estragon, stammt.  Hier!
Eigentlich hätte die Wolle ROT werden sollen. 
Nach dem Besuch auf meinem Blog wortschöpfte Madame S. jedoch spontan eine ganz neue Farbbezeichnung für ihre eigenwillige Kreation: 
Elchgeweihrosé!
Ich empfehle, den Begriff sofort patentieren zu lassen...
... möchte jedoch anfügen, dass das gestern kein Elch war.

Sondern ein Rentier... 




16 Dezember 2014

Schaut! Hier seht ihr ins...


... Rentiergehege des städtischen Zoos.
Besonders augenfällig ist das männliche Leittier mit seinem prachtvollen, riesigen Geweih. Hoheitsvoll und königlich, wie es dieses trägt. Und dabei weder in die Knie geht, noch einbricht...




Rentiere sollen (so habe ich es gelesen und auch geglaubt) schüchterne Tiere sein...



Bei jedem ihrer Schritte knirschen und knacken die Sehnen.
Das habe die Natur so eingerichtet, damit sich die Herde während der winterlichen Nebel oder im dichten Schneefall in der Tundra nicht verliere...


PS.  Das ergibt Sinn! 
PPS. Auch wenn ich persönlich das Geräusch noch nie wahrgenommen habe...



15 Dezember 2014

Frühling im Winter

Am Samstagnachmittag bei frühlingshaften 11 Grad.
Wie an der Riviera sitzen die Menschen auf der Treppe, geniessen den Moment.
Sie essen, trinken, hören Musik, füttern die Möwen...

... und ein leicht bekleidetes, sportliches Männerquartett zelebriert seinen Auftritt:

Kurze Zeit später schwimmen sie publikumswirksam vorbei.
Zwei von ihnen erwische ich im Gegenlicht.
Und eine Möwe, die ihnen vorausfliegt... ;)





13 Dezember 2014

Lilasilberner Aufsteller!


Gestern bekam ich per Post eine Zeichnung von Ängelchen.
Auf dem puristisch ganz in Lila gemalten Hintergrund klebten zur Dekoration unzählige Silbersternchen.
Genau im Zentrum zeichnete Ängelchen ein grosses Porträt der Maria und liess diese ihren auf dem Blatt keinen Platz mehr gefundenen Mann fragen:

"Josef, wie lange brauken wir noch bis nach Bethlehem?"





PS. Ich wünsche allerseits ein frohes 3.Adventswochenende und ein bisschen Zeit für die lila und silbernen Sternschnüppchen... :)
Hausfrau Hanna

11 Dezember 2014

Dem Wetter entfliehen...


Wenn es im Dezember grautrübneblig ist, geht man am besten an einen Ort, wo das Wetter keine Rolle spielt.
Entweder ins Kino.

Oder in den Zolli:



10 Dezember 2014

Ein Hund erlebt die Stadt!


Heute Morgen hatte ich eine ganz besondere Mail im Mailbriefkasten.
Sie war von Tuba.
Tuba ist ein Hund, ein Kromfohrländer.
Er ist übrigens massgebend daran beteiligt, dass sich meine uralten, tiefsitzenden Kinderängste Hunden gegenüber etwas aufzulösen begannen.
Nun, gestern waren Tuba und Hundepartnerin Wurzel mit Frauchen Lisette in der Stadt.
Stadttraining nennt man das.
Leider haben wir uns dabei verpasst...


PS. Wer gerne einmal aus der Sicht eines Hundes die Stadt erlebt, hier geht es zu Tubas Bericht!

PPS. Tuba ist auch in meiner Blogroll 'Gernbesuchte Seiten'.
Viel Vergnügen!



08 Dezember 2014

Zwischen zwei Haltestellen (69)


O, o, o, wie sind wir alle froh,
wenn der Nikolaus wird was bringen
und vom Tannenbaum wir singen,
O, o, o, wie sind wir Kinder froh. 

August Heinrich Hoffmann von Fallersleben


PS. Am Samstag kam der Nikolaus nicht zu Fuss (und auch nicht mit dem Esel):
Er kam per Schlauchboot.

PPS. Und fuhr wahrscheinlich direkt weiter zu den Kindern nach Rotterdam... ;)

06 Dezember 2014

Zwischen zwei Haltestellen (68)


In den letzten 24 Stunden fand jemand den Weg in mein Blog mit diesem Suchbegriff:

hausfrau singt an haltestelle

Damit es klar ist: Die singende Hausfrau war im Fall nicht ich.
Nun, was nicht ist, kann ja noch werden!
Die Idee, irgendwo in der Stadt an einer gut frequentierten Haltestelle zu singen, oder an einem Plätzchen zwischen zwei Haltestellen, hat etwas.
Dazu eine Ukulele.
Die vier Griffe, die ich als Kind konnte, beherrsche ich immer noch.
Und dann fehlt nur noch eine knackige, kecke Zeile auf dem Spendenkartonschächtelchen.
Um den Vorbeieilenden und hoffentlich auch Stehenbleibenden das  Loslassen zu erleichtern...


"Übergewicht loslassen!"

PS. Ein schönes, gelöstes und gut austariertes 2. Adventswochenende wünscht allerseits
Hausfrau Hanna

05 Dezember 2014

Schaut! Hier...


... stimmt etwas nicht:



PS. Knifflig! Auch ich benötigte gestern Zeit und musste mehrere Male hinschauen ;)

04 Dezember 2014

Ohne Brimborium!


Als Mädchen schwärmte ich für Federica de Cesco.
Ihr Buch 'Der rote Seidenschal' verschlang ich mehrere Male, und es liess mich von einem Leben mit Chee, dem Jungen mit den goldenen Augen, tagträumen.
Dass die Autorin ein genauso aufregendes, spannendes, abenteuerliches Leben führte wie ihre Hauptfiguren im Buch, nahm ich als gegeben und selbstverständlich an.
Ein solches Leben schwebte mir auch vor. 

Mein Leben gestaltete sich dann aber ganz anders. 
Unzufrieden bin ich deswegen nicht geworden. 
Im Gegenteil... :)
Vor einiger Zeit las ich ein Interview mit der schwedischen Autorin Susanna Alakoski.
Kurz, knapp und ohne Brimborium sagte sie: 
"En författare måste tycka om ord.
En författare måste tycka om att vara ensam.
Författare är ganska tråkiga människor."





PS. Was sich übersetzt so anhört:

"Eine Schriftstellerin muss das Wort lieben.
Eine Schriftstellerin muss das Alleinsein lieben.
Und Schriftstellerinnen sind ganz langweilige Menschen."

02 Dezember 2014

Adventsspende



Gestern hatte ich es eilig.
Ich steuerte, ohne nach links oder rechts zu schauen, die Hauptpost an und nahm dabei überhaupt keine Notiz von dem beim Eingang aufgestellten Spendenplakat mit angefügtem Kässeli.
Bei der Eingangstüre trat unvermittelt und völlig unerwartet eine junge Frau auf mich zu und redete mich an. So laut, forsch und distanzlos, dass ich erschrak und etwas unwirsch "So können Sie nicht auf die Leute losgehen!" bellte.
Als ich die Post wieder verliess, sprach mich einer der jungen Männer, der ebenfalls bei der Spendenaktion mitmachte, an.
Er fragte mich, wie sie das besser machen könnten in Zukunft, sie seien nämlich neu und hätten noch keine Erfahrung.
Er tat das so freundlich und bezogen, dass sich wie von selbst ein gutes Gespräch zwischen uns entwickelte.
Die junge Frau hörte still zu.
Dann verabschiedeten wir uns.
Und ich wünschte ihnen eine gute Zeit und eine erfolgreiche Spendenaktion.


Hausfrau Hannas Spendenselfie 


PS. Meine vorweihnachtliche 'Strassenspende'  gab ich allerdings den beiden Männern von der Aidshilfe, die mich mit einem Kässeli in der Hand am Samstag in der Innenstadt ansprachen.

PPS. Meine Mutter hätte von ihnen gesagt: "Die zwei haben den 'Comment'!"  :)