Es regnet in der Stadt.
Gleichmässig und sanft.
Die Fenster sind alle weit offen.
Der Austausch zwischen dem zwei Tage nicht gelüfteten
und deshalb etwas abgestanden riechenden Innen
und dem frischen Aussen findet statt.
Eine Wohltat. Ich atme tief durch.
Gestern Abend erlebte ich auf dem Land einen Hagelsturm,
wie ich ihn noch nie gesehen hatte.
Sekundenschnell war er da, überraschte uns
unter dem schützenden Vordach des alten Hauses,
wo wir beim Nachtessen sassen.
als ob jemand Tausende von Pingpongbällen verschossen hätte.
Am meisten litt der Holderbaum unter der Naturgewalt.
Und die kleinen Glasfenster im Estrich,
die eigentlich unwettersicher hätten sein sollen...
PS. Es hätte schlimmer kommen können, sagten wir zueinander.
PPS. Dann putzten wir gemeinsam die Wasserlachen auf,
die sich auf dem Fussboden gebildet hatten...