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31 Oktober 2019

Ein Lächeln zu Halloween



"Halloween, der neue Spleen!"
So ein Slogan vor einigen Jahren, 
als es hier mit den Halloween-Aktivitäten losging.
Unterdessen scheint es allerdings, als ob der Hype etwas vorbei ist.
Und die Geschäfte und Spielzeugabteilungen in der Stadt
weniger dieser Gruselartikel im Angebot hätten.
Aber vielleicht täusche ich mich auch.
Ich konnte mit diesem 'Brauch' der schaurigen Erlebnisse 
und schrecklichen Verkleidungen ohnehin nie etwas anfangen.
Nur die ausgehöhlten und zurecht geschnitzten Kürbisse,
in denen bei Dunkelheit ein Licht brannte, fand ich originell.
Da mir beim Unterwegssein mit dem Fotoapparätchen 
kein solcher Kürbis auf einem Fenstersims auffiel,
muss nun dieser Fahrradsattel herhalten... ;)


PS. Ich entdeckte ihn diese Woche in einem Vorgarten im Quartier.
PPS. In diesem Sinn: "Smile! And Happy Halloween!"

29 Oktober 2019

Bevor der Löffel abgegeben wird...


'To-do-Listen' waren mir bekannt.
Ich schrieb auch schon welche.
(was allerdings schon viele Jahre her ist).
Mir persönlich halfen die Listen nicht,
Dinge des Alltags besser in den 'Griff' zu bekommen.
Oder tief in mir schlummernde Wünsche zu verwirklichen.
Vielleicht war ich zu nachlässig und zu wenig fokussiert.
Vielleicht war ich auch zu kritisch eingestellt und glaubte nicht 
an solche Programme des Mach- und Abtragbaren.
Was bei andern gut funktionierte, funktionierte bei mir nicht.
Ich gab es dann auf, Zeit zu verbringen 
(und zu verschwenden)
mit dem Schreiben solcher Listen.
Kürzlich nun stellte mir eine gleichaltrige Freundin eine Frage,
die mich etwas ins Sinnieren brachte:
Ob ich schon von der Idee der 'Löffelliste' gehört habe?
Ich schüttelte den Kopf.
Und überlegte eine Weile...


'Memento mori' 2015, Installation  der Künstlerin Brigitta Glatt


PS. ... nein, auch eine Löffelliste lege ich mir nicht an.
PPS. Aber Wunder nähme es mich schon, ob vielleicht jemand (der hier Lesenden) eine solche geschrieben und an die Wand gehängt hat.
PPPS. Und was darauf steht... 


28 Oktober 2019

Dieser Sonntag voller Sonne


Gestern Sonntag.
Wer nicht an der Herbstmesse war, war am Rhein.
Zu Fuss. Auf dem Rad. Auf dem E-Trottinett.
Oder auf dem Liegestuhl...

"Nochmals Sonne tanken!" 
stand wohl auf der 'To-do-Liste' zuoberst.
(Das Bild stammt wirklich von gestern!)

Und "Glacé ausverkauft!" stand auf dem Plakat 
mit den lachenden Smileys... :)

PS. In der Nacht auf heute sanken die Temperaturen, und der Regen kam...



27 Oktober 2019

Die Freude ist gross!

Gestern begann nämlich
( ganz subjektiv empfunden natürlich)
die schönste Zeit in Basel: Die Herbstmäss! 
Wie jedes Jahr standen Hausmann Hanna und ich 
pünktlich um 12.00 Uhr auf dem Petersplatz.
Zuerst tranken wir am 'Posamenterstand' 
(mit den regionalen Produkten)
einen Kaffee,
der mit einem Schlücklein Biozwetschgenschnaps versetzt  war...

Die Mäss-Cheeschüechli gaben danach den soliden Boden...

... für Hausfrau Hannas leicht schwebenden, glücklichen Mäss-Zustand ;) 


PS. Allen einen herzlichen, frohgestimmten Gruss in den prachtvollen Sonntag, Hausfrau Hanna :)

26 Oktober 2019

Herbstpoesie



Luisa Famos' Gedichte begleiten mich seit vielen Jahren. Jetzt, da es Herbst ist, habe ich ihre beiden Lyrikbände 'Poesias' und 'Ich bin die Schwalbe von einst' wieder hervorgeholt und neben das Bett gelegt - für das tägliche stille und auch laute Lesen.
Heute habe ich dieses hier ausgewählt:


E i n  B l a t t vom Haselstrauch
verloren im Wind...
Die Schwalbe
kreist
ein letztes Mal
um den Glockenturm
setzt sich auf den Draht
zwitschert
fliegt fort...
Es ist Herbst.


Luisa Famos, 1930 - 1974
Schweizer Schriftstellerin und Lyrikerin 





PS. Luisa Famos war rätoromanischer Herkunft und schrieb in ihrer Muttersprache Vallader. Was sich so liest:


Ü n a  f ö g l i a da coller
Pers' aint il vent...
La randulina
Tira
Seis ultim tschierchel
Intuorn il clucher
Ell' as placha sül fil
Ella chanta
Ella passa...
Id es utuon.