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08 März 2020

Hausfrau Hannas etwas ungeordnete Morgengedanken zum 8.März...


Heute Sonntag ist der internationale Tag der Frau.
Weltweit gehen Frauen auf die Strasse und kämpfen für gleiche Rechte.
Selbst war ich nie mittendrin in der Frauenbewegung. Mir wurde da schnell unwohl.
Ich bewegte mich lieber am Rande. Eine Beobachterin.
Dennoch.
Ich hatte damals die Schweizer Zeitschrift 'Emanzipation' abonniert und kaufte ab und zu die deutsche 'Emma' am Kiosk.
Auf meinem Auto, einem orangen R4, prangte neben dem violetten Frauenzeichen mit der geballten Faust noch ein weiterer Kleber: "Das Fräulein ist tot. Es lebe die Frau!"
Ich las Svende Merians Buch 'Der Tod des Märchenprinzen'.
Und 'Häutungen' von Verena Stefan.
Eigentlich machte ich stets, was ich wollte.
Ging den Weg, den ich wollte.
Und das ist bis heute so geblieben...




PS.
Das Bild ist aus einer Ausstellung der Glasi Hergiswil und zeigt eine gut bürgerliche Stube aus dem letzten Jahrhundert. Auf dem Klavier stehen Noten von Franz von Suppés Operette "Zehn Mädchen und kein Mann"... 


06 März 2020

Augen, die bleiben...


Aus einem kleinen 'Ängelchen', 
das völlig vertieft das Bilderbuch 'Bei uns in Lappland' anschaut...
2011


... ist ein grosser 'Ängel' geworden,
der interessiert dasselbe Bilderbuch wie damals anschaut.
Sogar die Seite stimmt! ;)
2020

PS. Hier ein anderer Blogbeitrag über Ä. 'Kinderaugen sehen anders'!
PPS. Das Malen begleitet sie. Bis heute :)


05 März 2020

Nichtfasnacht und Baldfrühling

Sie bringt nichts aus der Ruhe.
Auch nicht eine abgesagte Fasnacht.
Gelassen wie immer sass die 'Helvetia' 
in den vergangenen Tagen über dem Rhein.
Trug den schwarzweiss gestreiften Trauerumhang und 
den blumengeschmückten Hut mit Grandezza.

PS. Und es schien, als ob sie durch die vorbeiziehenden Wolken blicken würde.
PPS. Sich freuend auf den baldigen Frühling...



01 März 2020

Eine Armlänge Abstand


Gestern auf dem Barfüsserplatz.
Ich gehe langsam hinunter zur Gerbergasse.
Dabei fällt mir eine alte Frau auf, die auf eine Bekannte trifft.
Sie bleibt mit einer Armlänge Abstand vor ihr stehen.
Und ich höre, wie sie sagt:  
"I gib dir d'Hand erscht wieder, wenn das Züüg vorbi isch."



PS. "Ich gebe dir die Hand erst wieder, wenn das Zeug vorbei ist."