Gedanken zur Fülle

07.04.2015



Anne Morrow Lindhbergs  'Muscheln in meiner Hand ' habe ich vor vielen Jahren gelesen.
Das schmale Bändchen findet sich immer noch im Büchergestell.
Soeben habe ich auf dem Kalenderblatt einen ihrer Gedanken gelesen:


"Am Morgen eine Schale Blumen aufzustellen
kann uns an einem überfüllten Tag ein Gefühl der Stille geben - 
wie ein Gedicht zu schreiben
oder ein Gebet zu sprechen."   Anne Morrow Lindbergh 




PS. Was ist das Gegenteil eines 'überfüllten Tages'?
Was bedeutet 'reich erfülltes Leben' (wie oft im Nachruf auf Verstorbene zu lesen ist)? 
Und wo ist die Grenze, an der ein 'erfülltes Leben' zu einem 'ausgefüllten' wird? 
Ich mache mir so meine Gedanken...

PPS. ...und in der Zwischenzeit drängen in der Natur die Blüten und Blätter mit aller Kraft hervor. 

2 Kommentare:

Quer hat gesagt…

Blumenarrangements, Gedichte oder Gebete als Inseln der Ruhe in der Hektik - ja, das könnte funktionieren.

Das Büchlein von Anne Morrow Lindbergh war früher in beinahe jedem Büchergestell zu finden - in meinem auch. (Ob ich es noch besitze? Ich muss mal nachsehen.)

Liebe Grüsse in den herrlichen Frühlingsabend,
Frau Quer

Hausfrau Hanna hat gesagt…

Ganz unter uns,
liebe Frau Quer,
(Kommentare liest ja eh kaum jemand ),
für mich gehört das morgendliche Blogbeitragschreiben und Kommentieren auch zu diesem 'Inselgefühl'... :)
Dabei kommt es wohl nicht auf das w a s an, sondern auf das w i e.
Und das findet jede und jeder für sich selbst am besten heraus!

Herzlich in den herrlichen Frühlingsmorgen
Hausfrau Hanna