11.09.2015

Geistertöne


Ein ganz besonderes Klingen und Summen erfüllte die Luft.
Es kam von einem Instrument nahe am Wasser, dessen Saiten vom Wind gestreichelt und in Schwingung versetzt wurden.
Deshalb auch der Name Windharfe. Äolsharfe. Oder Geisterharfe...





Angelehnt an die Efeuwand
Dieser alten Terrasse,
Du, einer luftgebor'nen Muse
Geheimnisvolles Saitenspiel,
Fang an,
Fange wieder an
Deine melodische Klage!
(…)

Eduard Mörike


Kommentare:

  1. So poetisch ist das auch bei Ihnen, liebe Hausfrau Hanna!
    Fast höre ich das leise Sirren der Windharfe auf dem Foto und aus dem schönen Text heraus.

    Ihnen ein singendes und klingendes Wochenende!
    Mit lieben Grüssen,
    Frau Quer

    AntwortenLöschen
  2. Das wird tatsächlich ein poetisches und klingendes Wochenende,
    liebe Frau Quer,
    ist doch heute 'Tag der Poesie' auf dem Münsterplatz.
    Und morgen Abend dann ein Konzert mit dem vielverheissenden Titel 'Heimat - musikalischer Quell'.
    Ihr Wunsch geht also in Erfüllung :)!

    Herzlichen Gruss aus der Stadt am Rhein
    Hausfrau Hanna

    AntwortenLöschen
  3. Wunderbar! Und in Aarau treffen sich seit gestern die Volksmusikfreunde und erleben bestimmt auch viele klingende, poetische Momente.

    AntwortenLöschen
  4. Und für Sie vom Tag der Poesie,
    liebe Frau Quer,
    ein kleines Poem, das von der Autorin zur Verfügung gestellt wurde (und das mir sehr gefiel):

    'Die Schatten wasche ich aus
    Streifen für Streifen
    und hänge sie in den Hof
    zum Trocknen'

    Svenja Herrmann

    Einen herzlichen Gruss zur Nacht
    Hausfrau Hanna

    AntwortenLöschen