10.06.2021

Ohne Einfühlungsvermögen


    Es braucht viel Zeit, einen kurzen Weg zu gehen.

    Sophokles
    (gelesen im Diogenes-Abreisskalender 2021)




Es war während des zweiten Shutdowns,  
als ich in der Tageszeitung diese Empfehlung las:
"Vermeiden Sie den öffentlichen Verkehr, nehmen Sie das Auto oder das Velo!"


PS. Dass es auch Leute gibt, die weder ein Auto noch ein Fahrrad haben, ist für manche nur schwer oder überhaupt nicht vorstellbar... ;(



8 Kommentare:

  1. In der Stadt sind die Wege ja relativ kurz.
    Ich kann mir durchaus vorstellen, dass man da auch ohne Auto oder Stahlesel gut leben kann. Den ÖV braucht man aber sicher für längere Stecken.
    Ihnen viel Zeit für die kurzen Wege und einen herzlichen Quasisommertaggruss,
    Frau Quer

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    1. Eigentlich,
      liebe Frau Quer,
      ist es ohne Auto sehr gut möglich, in der Stadt zu leben.
      Diese Empfehlung jedoch und die Selbstverständlichkeit, mit der sie abgegeben worden ist, hat mich verärgert...

      Einen herzlichen Gruss über die Hügel zu Ihnen
      Hausfrau Hanna

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  2. ... und das Autoverkehr langfristige Schäden verursacht, wenn wir CoVId längst vergessen haben, wurde erst recht nicht bedacht...
    Ich durfte zeitweilig nicht unterrichten kommen, weil ich den Weg mit den Schüler*innen im Schulbus teile. Die Landesregierung verlangte Anreise im eigenen PKW, keine Fahrgemeinsachften erlaubt - ab in den Zoomroom zur Strafe, hieß es da für Buskund*innen unter den Lehrkräften. Wie kurzsichtig kann man sein?
    Schönen Tag aus dem Osten!
    Anna

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    1. Danke,
      liebe Anna,
      für deine persönlichen Zeilen, die mich beim Lesen doch ziemlich beschäftigt haben.
      Ich hoffe, die Situation hat sich unterdessen 'normalisiert' und du kannst wieder mit den Schüler*innen im Schulbus fahren.

      Einen schönen Tag auch dir und liebe Grüsse
      Hausfrau Hanna

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  3. HalloHausfrauHanna
    Gut, dass du das ansprichst!
    Autofahrer machen sich da nicht so viele Gedanken, schon gar nicht, wenn sie etwas abgelegen auf dem Land wohnen. Da ist ein Auto (häufig sind es sogar zwei) Standart. Die persönliche Mobilität wird hoch eingestuft und ich bin da auch immer wieder in einem Zwiespalt.

    Gruss in den Abend vom Pesche

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    1. D e n Eindruck,
      lieber Pesche,
      habe ich manchmal auch! Dass sich Autofahrende (nicht nur auf dem Lande) nicht allzu viele Gedanken machen in Bezug auf die Umwelt etc.
      Und die eigene Mobilität am wichtigsten ist. Und das möglichst unbeschränkt...

      Danke auch für deinen Kommentar und lieben Gruss
      Hausfrau Hanna

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  4. wir sind vom dorf in die kleinstadt gezogen um alle notwendigen wege zu fuß machen zu können, im notfll mal den bus zum schwimmbad. aber es ärgert mich schon, dass so wenig die folgen von planungen bedacht werden. und mit dem rollator kann ich fast nicht in den bus, aber laufen geht prima. hab es gut, gruß roswitha

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    1. Ein guter,
      liebe Roswitha,
      ein vorausschauender Entscheid, den ihr getroffen habt zusammen.

      Und ja, ich habe oft das Gefühl, dass die Fussgänger am wenigsten Beachtung finden in Planungen/Entscheidungen.

      Heb es ebenfalls gut! Lieben Gruss
      Hausfrau Hanna

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