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11 Februar 2020

Zwischen zwei Haltestellen (124)


Gestern Nachmittag an der Tramhaltestelle auf dem Bahnhofsplatz.
Ein Achtertram fährt ein. 
Ein Mann steigt aus. Er fällt auf.
Laut und derb fluchend geht er davon.
Am Schluss stösst er noch ein lautes 
"Diese Scheissschweizer!" aus.
Ich steige, zusammen mit einer mir unbekannten Frau, ins Tram ein. 
"Was dem wohl über die Leber gekrochen ist?" fragt die Frau.
 Niemand antwortet ihr.
 Dann höre ich eine jüngere Frau murmeln: 
"Das Leben!"




8 Kommentare:

  1. Ihre Tramgeschichten sind einfach wunervoll, liebe Hausfrau Hanna.
    Genauso wie die träfe Antwort der jüngeren Frau.

    Einen lieben Gruss in den ruhiger werdenden Tag,
    Frau Quer

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    1. Träf,
      liebe Frau Quer,
      und treffend zugleich war die Antwort der jüngeren Frau: Ich habe innerlich zugestimmt!

      Lieben Gruss in einen ruhigen Mittwoch
      Hausfrau Hanna

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  2. eine weise junge frau:-)))!
    und gern schließe ich mich Frau Quer an. von diesen geschichten kann ich nicht genug kriegen!
    lieber gruß
    Sylvia

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    1. Im ÖV,
      liebe Sylvia,
      spielt sich einiges ab, aber nicht alles ist geeignet zum 'Veröffentlichen'...

      Liebe Grüsse von ZuHAUSe
      Hausfrau Hanna

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  3. Da schließe ich mich meinen beiden Vorkommentatorinnen ganz und gar an:
    Ich liebe Ihre Tramgeschichten, und die junge Frau versteht was von Menschen und ihrem Sein …
    Ganz herzliche Grüße und ich erfreue mich tagtäglich an Ihrem lieben Gruß (ein Willkommen aus der Ferne, das allein ist schon ganz ungewöhnlich), der auf meiner Fensterbank steht!!!
    Petra

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    1. So ist es,
      liebe Petra,
      und die jüngere Frau und ich haben uns einen Moment lang angeschaut und wie beistimmend genickt. Und gelächelt.

      Lieben Gruss aus der Ferne
      Hausfrau Hanna

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  4. Das Leben
    ganz ausdrücklich
    Gruß aus immer noch durchgepusteten Gegenden

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  5. Durchgepustet,
    liebe Sonja,
    vom Wind. Und vom Leben. So kann man es sagen...

    Abendgruss von Hausfrau Hanna

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