16.02.2021

Winterstille!

    Schnee, zärtliches Grüssen der Engel,
    schwebe, sinke -
    breit alles in Schweigen und Vergessenheit!
    (...)
    
    Francisca Stoecklin, 1894 - 1931
    Schweizer (Basler) Schriftstellerin und Künstlerin 


In den vergangenen Schneedeckentagen 
ging ich oft über den Friedhof oben auf dem Hügel.
Meistens war er menschenleer.
Ein paar Raben, die durch den Schnee hüpften und
laut krähend davon flogen, wenn ich ihnen zu nah kam.
Auf Familiengräbern immer wieder wunderschöne Figuren...



Meistens Frauen...




Kommentare:

  1. Danke für die stimmigen Bilder. Ich empfinde sie tröstlich.
    Liebe Grüsse
    Regula

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. So,
      liebe Regula,
      genauso empfinde ich es auch. Die Frauenstatuen auf dem Friedhof sind mir in den vergangenen Monaten wie 'ins Herz gewachsen'

      In Gedanken schicke ich dir viele liebe Grüsse
      Hausfrau Hanna

      Löschen
  2. Die ganz eigene Poesie auf Friedhöfen ist im Winter besonders spürbar.
    Ich bin auch gerne an diesen Orten der Vergänglichkeit und Stille.

    Danke für die schönen Bilder, liebe Hausfrau Hanna, und lieben Gruss ins sonnige Heute,
    Frau Quer

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Gern geschehen,
      liebe Frau Quer,
      ja, Friedhöfe sind Orte der Stille und der Einkehr, die Geschichten erzählen von Menschen, die einmal gelebt haben...

      Lieben Gruss ins nicht ganz so sonnige Heute
      Hausfrau Hanna

      Löschen
  3. Auch wir werden Menschen sein, die einmal gelebt haben. Schön, in diesem Bewußtsein an solche friedlichen Orten zu schlendern,vielleicht leise vor sich hin zu plaudern, hört ja niemand, oder: wer weiß!...
    Momentan ist für mich alles in leiser Schwebe...
    Liebe Grüße
    Sonja

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Tatsächlich,
      liebe Sonja,
      spreche ich manchmal auch leise beim Unterwegssein auf dem Friedhof. Dann nimmt Gedachtes Form an. Und wird klarer...
      Aber auch das leise Schwebende hat Schönes.

      Liebe Grüsse
      Hausfrau Hanna

      Löschen
  4. ja, erholsam sind sie die gänge durch die weiten leeren gärten!
    so schöne statuen, grabmale und anderes sind zu entdecken, deine
    sind wieder ganz wunderbar! und, seltsam genug, dort sind die wege
    geräumt und man kann gehen, gehen, schauen, ganz ungestört von kampfjoggern und -radlern:-))).
    danke und viele grüße aus Hannover
    Sylvia

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Zum Durchatmen,
      liebe Sylvia,
      sind sie, diese Spaziergänge. Und wie du sagst, fehlen die Jogger. Die Radfahrer. Und auch die Hunde ;)

      Liebe Grüsse nach Hannover
      Hausfrau Hanna

      Löschen